CDU kritisiert Stadtwerke-Logistik
Mittwoch, 06. Januar 2010 um 14:56 Uhr
Die CDU-Fraktion kritisiert die Ankündigung der Stadtwerke, den Winterdienst in Hürth einzuschränken. Dirk Breuer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, meint: „Erst haben sich die Stadtwerke beim Streugut verkalkuliert und nun lassen sie die Bürger in der Kältewelle allein auf glatter Flur." Für ihn ein Unding. „Gerade wenn es am nötigsten ist, können die Stadtwerke ihre Aufgabe nicht erledigen. Das ist gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern verantwortungslos." Dirk Breuer weist dabei auf die derzeit stark gestiegenen Zahlen von Patienten durch Glättestürze hin. Insbesondere für ältere Menschen sei die Entscheidung der Stadtwerke, zum derzeitigen Zeitpunkt den Winterdienst einzuschränken, sehr problematisch.
Den Mitarbeitern im Streudienst sei dabei kein Vorwurf zu machen. Sie wären in diesen Tagen im Dauereinsatz und brächten eine starke Leistung. Er kritisiert aber die Einsatzplanung und logistische Fehler beim Winterdienst. In der Verantwortung dafür sieht er Stadtwerke-Chef Ahrens-Salzsieder. So sei aus anderen Städten bislang nichts von Engpässen beim Streugut zu hören. Auch welche Straßen gestreut werden, erschließe sich nicht logisch. „Mal werden Nebenstraßen gestreut, mal nicht - der Bürger blickt da nicht mehr durch", so Breuer. Er sieht hier Managementfehler auf Seiten der Stadtwerkeleitung: „Wer wie Herr Ahrens-Salzsieder ständig vor Gericht klagt oder sich über andere Verwaltungen beschwert, hat möglicherweise keine Zeit mehr seine Hausaufgaben zu machen."







