CDU gegen die vorgeschlagene Tariferhöhung im Schwimmbad „de Bütt"

Die CDU konnte sich in fast allen Bereichen der vorgeschlagenen angemessenen Tariferhöhung anschließen, musste dennoch den Beschlussentwurf der Verwaltung, der nach langer Diskussion von den Mehrheitsfraktionen Rot-Grün-Gelb beschlossen worden ist, ablehnen. „Leider verschlossen sich die Mitglieder von SPD, Grün und Gelb unseren guten Argumente mit dem nicht sehr sachlichen Argument, es gäbe einen anders lautenden Fraktionsbeschluss der SPD, an den sich gehalten werden müsse," so CDU-Ausschusssprecher

Frank Rock enttäuscht. Die Christdemokraten fühlten sich in ihrer Argumentation sehr sicher, denn den von der Verwaltung vorgeschlagenen Anpassungen konnte zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit des Hürther Schwimmbades grundsätzlich zugestimmt werden. Eine Erhöhung des Familientarifs, ein Doppeltarif für den Solebereich, die Einführung eines Mehrkartentarifes mit 20 Karten sowie die Diskriminierung nicht aus Hürth stammender Schwerbehinderter durch deren Ausschluss vom Schwerbehindertentarif war mit der CDU jedoch nicht zu machen. „Wir reden nicht nur von Familienbad, sondern wir handeln auch danach", so Otto Winkelhag. Kritisch betrachteten die Christdemokraten auch die nicht abgestimmten Änderungen der Öffnungszeiten. „Die Öffnungszeiten sind unmittelbar mit der Tarifstruktur und dem Betrieb des Bades verbunden. Aus diesem Grund muss der zuständige Ausschuss auch für eine Änderung der Öffnungszeiten seine Zustimmung erteilen. " Unser Mitspracherecht wird uns von der Verwaltung zu Unrecht verwehrt, in dem sie die Festlegung der Öffnungszeiten als Geschäft der laufenden Verwaltung darstellt," so Frank Rock.