Belastung für Hürth vermeiden

CDU ist für Direktführung der B 51n auf die Brühler Landstraße. „Im Fall der geplanten Ortsumgehung Meschenich müssen die Belastungen für Hürth soweit wie möglich reduziert und Alternativen ins Verfahren eingebracht werden. Das nimmt die Stellungnahme des Rhein-Erft-Kreises in idealer Weise auf. Die Stadt Hürth sollte sich das zu eigen machen", begründet Dirk Breuer, planungspolitischer Sprecher der CDU, einen entsprechenden Antrag seiner Fraktion. Die CDU ist der Auffassung, dass die K 27

in ihrem derzeitigen Ausbauzustand nicht geeignet ist, die prognostizierten Verkehrsmengen nach dem Bau der Ortsumgehung Meschenich (B 51n) aufzunehmen. Auch auf die Luxemburger Straße sieht Dirk Breuer eine weitere Belastung zukommen. „Wichtig ist daher, die geplante Ausrichtung der B 51n auf die K 27 abzulehnen, solange ein durchgehender Ausbau östlich entlang des Evonik-Werks bis zur Autobahnanschlussstelle Eifeltor nicht möglich ist", so Breuer. „Aber sogar Wahrsager haben Probleme, vorherzusagen, wann dieser Anschluss kommt." Daher komme nur eine direkte Führung der B 51n auf die B 51 alt (Brühler Landstraße) laut Breuer in Frage. Dem wird in der Stellungnahme des Rhein-Erft-Kreises detailliert Rechnung getragen. Dementsprechend hält es die CDU für ratsam, sich dieser Stellungnahme anzuschließen, um ihr im Planfeststellungsverfahren der B 51 n mehr Gewicht zu verleihen.