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Ziel fast erreicht

Auf Grundlage des Integrierten Spiel- und Freiflächenkonzeptes sollen in diesem Jahr die vorgeschlagenen Sofortmaßnahmen abgearbeitet werden, wie die Anlage von Kleinkinderspielbereichen und die Aufstellung von Sitzgruppen.

Für das kommende Jahr sind die Planungen für die Spielplätze Rondorfer Straße in Efferen, Gielsdorfweg/Burgpark in Hermülheim und Bolzplatz Schnellermaarstraße in Gleuel freigegeben worden. In den Spielplatz Schnellermaarstraße soll zeitversetzt im Jahre 2021 investiert werden. Die Ausstattungen und Anforderungen der Plätze sind unterschiedlich: Aufenthaltsqualität für alle Generationen, themenbezogene Spielelemente, klare Definition von Eingängen und Grünstrukturen.

„Unser Bestreben ist, das alle gleichermaßen Freude an Bewegung, Spiel und gemeinsamen Aufenthalt, auf Mittelpunktspielplätzen haben werden“, freut sich Gudrun Baer.

Grünes Licht für die Planung des Fitness- und Bewegungspark am Hürther Stadion

„Wir freuen uns, dass der Fitness- und Bewegungspark am Hürther Stadion in die nächste Runde gehen kann. Denn mit unserem heutigen Beschluss konnten wir nun das Vergabeverfahren für die Planungsleistungen einleiten, um konkrete Planungen aus den vorangegangenen Beratungen und Bürgerbeteiligungen mit vielen wertvollen Anregungen zu entwickeln“, meint Rüdiger Winkler, planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. „Bei der nun folgenden politischen Beratung der Planung werden wir darauf achten, dass die Interessen der Hürther Bürgerinnen und Bürger sich auch in der Planung wiederfinden. Wir werden aber auch ergänzende Vorschläge einbringen. So fehlen uns zum Beispiel Vorschläge zum Thema Inklusion bei der Gestaltung der Spiel- und Sportbereiche“, schließt Winkler ab. 

Die CDU setzte sich bereits in anderen Ausschüssen für die Schaffung eines Fitness- und Bewegungsparks für Jung und Alt ein. Dem Vergabeverfahren gingen zahlreiche Beratungen seitens der Verwaltung sowie eine Machbarkeitsstudie voraus. „Das Gelände am Hürther Stadion liegt zentral und ist ideal für diese Idee. Vor allem aber begrüße ich die zahlreichen Eingaben durch diverse Bürgerbeteiligungen. Hier kamen jüngere und ältere Bevölkerungsgruppen, Vereine und Institutionen zusammen und erarbeiteten Gestaltungsvorschläge.

Ich freue mich sehr darüber, dass die Bürger bei diesem Thema ihren Gestaltungsspielraum nutzen und Ideen einbringen. So können wir am Ende alle gemeinsam dafür sorgen, dass der Park auch tatsächlich breit genutzt wird“, fügt die jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Gudrun Baer hinzu. Durch das Bürgerforum im Ernst-Mach-Gymnasium fanden Ideen wie ein Skatepark, eine Garten-/Parkanlage, ein Outdoor-Gym sowie eine beleuchtete Laufstrecke Eingang in die Überlegungen. Diese sollen nun in einer Planung Berücksichtigung finden.

Vorgaben des Brandschutzes führen zu Einschränkungen

In einem Gespräch mit der CDU-Stadtverbandvorsitzenden Gudrun Baer und Bürgermeister Dirk Breuer stellte Thomas Klug, stellv. Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Kendenich das weitere Vorgehen bezüglich der Aula der Hauptschule als Veranstaltungsort. Gerade während der Karnevalszeit werden die Aula und die benachbarten Flächen in der Schule von den Vereinen intensiv genutzt. Aus brandschutzrechtlichen Gründen dürfen auf der Empore jedoch nur 20 Sitzplätze belegt werden. „Für einen Verein als Veranstalter, der spitz kalkulieren muss, wäre es hilfreich wenn 30 weitere Plätze auf der Empore in Zukunft wieder genutzt werden könnten“, berichtet Thomas Klug aus eigener Erfahrung.

Weiterhin ist der erste Rettungsweg, der Vorraum zur Aula, vor dem Hintergrund der aktuellen bautechnischen Situation zwingend von Brandlasten freizuhalten, weshalb die Essens- und Getränkestände zunächst neu positioniert werden müssen. Grundsätzlich bleibt die Nutzung der Aula unter den Auflagen des Brandschutzes weiterhin für örtliche Veranstaltungen möglich.

„Die Ortsgemeinschaft sowie die Vereine, welche die Aula nutzen, werden ihre Anforderungen schriftlich einreichen, um darauf aufbauend ein neues Brandschutzkonzept erarbeiten zu können“, so Bürgermeister Dirk Breuer, dem ein intaktes Vereinsleben in den Hürther Stadtteilen am Herzen liegt. Für die Session 2020 muss zunächst noch mit den oben dargestellten Einschränkungen Veranstaltungen stattfinden. Falls dann mit baulichen Veränderungen Einschränkungen abgebaut werden können, können diese im Anschluss umgesetzt werden.

Neue Bepflanzung Platz „An der Alten Synagoge“

„Die aufwendigen Arbeiten haben sich gelohnt“, freut sich Ratsfrau Gudrun Baer. Sie ist am Ball geblieben und hat eine neue Bepflanzung der Hochbeete am Platz der Synagoge gefordert. Durch die großen Bäume sind die Beete stark verwurzelt, so dass eine einfache Neubepflanzung von den Stadtwerken nicht als zielführend erachtet wurde. „Eines der Beete ist ausgekoffert, neu gefüllt und bepflanzt worden. Der Platz sieht nicht mehr ganz so trostlos aus“, meint Baer. „Damit ist die Aufenthaltsqualität an diesem zentralen Platz im Ortskern ein wenig gestiegen.“

„Es ist uns wichtig, mit den Bürgerinnen und Bürgern noch intensiver ins Gespräch zu kommen“, erläutert Vorstandsmitglied Heinz-Werner Kriesch. Am Jahresanfang hat der Ortsverband zu einem ersten offenen Bürgerstammtisch eingeladen. Bürgermeister Dirk Breuer und CDU-Parteivorsitzende Gudrun Baer informierten zu aktuellen Themen und beantworteten Fragen der Gleueler.

Debattiert wurde unter anderem über zukünftige mögliche Wohngebiete, den städtischen Haushalt, Investitionen in Spielplätze, die Sanierung des Schulhofes sowie die Straßenbaumaßnahmen Hermülheimer Straße, Burgstraße und Kölner Straße. „So geben wir ein gutes Beispiel, wie Kommunalpolitik transparent und bürgernah vermittelt werden kann“, stellt Kriesch dazu fest.

CDU hinterfragt, ob die Entwicklung dem Angebot oder der Nachfrage geschuldet ist.

„Lediglich 16 von rund insgesamt 2.400 Kindergartenkindern in Hürth gehen 25 Stunden in der Woche in den Kindergarten“, berichtet die familienpolitische Sprecherin der CDU Gudrun Baer. „Die Bedürfnisse haben sich im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewandelt. Dennoch ist es uns wichtig zu hinterfragen, ob das niedrige Stundenkontingent von Eltern nicht angefragt oder nicht mehr angeboten wird. Haben Eltern in Hürth noch die Wahlmöglichkeit ihr Kind nur vormittags in die Kita zu bringen?“

Nach Aussage des Jugendamtes bieten alle Kindertagesstätten in Hürth eine Betreuung von 25, 35 und 45 Stunden in der Woche an. Die aktuellen Zahlen der Angebotsstruktur für das kommende Kindergartenjahr 2019/2020 belegen, dass die Nachfrage von 25-Stunden-Plätzen jährlich zurückgegangen ist. Das 45-Stunden-Modell hat sich als das populärste etabliert mit rund 59 Prozent. Die Betreuungsplätze mit 35 Wochenstunden erfreuen sich mit rund 40 Prozent ebenfalls anhaltend hoher Beliebtheit.

„Das Angebot an Betreuungsplätzen ist in den vergangenen Jahren stetig verbessert worden“, hält Baer fest. „Die Versorgungsquoten liegen durch hohe Investitionen in den Ausbau von Kindertagesstätten im oder über dem Landesdurchschnitt. Eine komfortable Situation, die uns den Raum gibt, die Angebote der Stundenkontingente und Öffnungszeiten im Sinne der Kinder, Familien und Erzieher*innen weiterzuentwickeln.“

Wichtige Themen vorangebracht und Hürther Familien werden entlastet

„Drei wichtige Themen haben wir im vergangenen Jahr auf den Weg gebracht: 1. Weiterer Ausbau der Kindertagesstätten, 2. Verbesserungen der Arbeitsbedingungen für Tagespflegepersonen, 3. erneute Vergabe der Mobilen Jugendarbeit und Schulsozialarbeit an einen Freien Träger“, erläutert die familienpolitische Sprecherin Gudrun Baer. In den diesjährigen Haushaltsplanberatungen folgte zudem der Jugendhilfeausschuss der Forderung der CDU-Fraktion, 200.000 Euro jährlich in den kommenden fünf Jahren in die Mittelpunktspielplätze zu investieren.

„Eine direkte finanzielle Entlastung erfahren Eltern von Kindergartenkindern“, berichtet CDU-Ratsmitglied Frank Rock MdL aus dem Düsseldorfer Landtag. Die schwarz-gelbe Landesregierung will im kommenden Jahr ein zweites Kita-Jahr ohne Elternbeiträge einführen. „Ich freue mich für die Familien in meiner Heimatstadt“, so Rock und pflichtet seiner Ratskollegin Baer bei: „Ebenso wichtig ist, dass eine langfristig gesicherte Finanzierung der Kindertagesstätten auf den Weg gebracht ist, um die Qualität der Betreuung zu sichern.“

„Für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen werden wir uns auch im kommenden Haushaltsjahr verlässlich kümmern“, betont Gudrun Baer. „Die etablierten Angebote bleiben erhalten, um für unsere Kinder und Jugendliche Bildungsgerechtigkeit, Integration und Teilhabe sicherzustellen. Familien sollen die notwendigen Hilfen erhalten und sich wohl fühlen in unserer Stadt.“

Abschließend stellt sie zudem fest, dass jede andere Rechnung zur Kinderbetreuung falsch sei: „Wenn heute behauptet wird, dass KiTa-Plätze fehlten, ist das eine rein kalkulatorische Größe. Noch steht in Efferen-West kein einziges Haus. Sobald die ersten Familien dort einziehen, werden wir gemeinsam mit der Verwaltung ein entsprechendes Angebot schaffen“, verspricht Baer.

„In der Vergangenheit haben sich neben den Mittelpunkten unserer Stadtteile auch die Orte verändert, an denen man sich trifft, an denen man sich austauscht, wo gesellschaftliches Leben stattfindet“, so CDU-Fraktionsvize Gudrun Baer und berichtet von den Plänen ihrer Fraktion: „Wir wollen in die Spiel- und Freiflächen in zentraler Lage investieren und sie weiterentwickeln. Denn es gibt sie noch: die zentralen Punkte in unseren Orten.“

Der Jugendhilfeausschuss folgte dem Vorschlag der schwarz-grünen Mehrheitsfraktionen und stimmt einem Investitionsvolumen von rund 1 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren zu. Durch inklusive und generationenübergreifende Bewegungselemente sollen die Mittelpunktspielplätze zu Treffpunkten für Jung und Alt weiterentwickelt werden. Aber auch das Aufstellen von Bänken und Sitzgruppen ist geplant. „Die Mittelpunktplätze haben das Potenzial das soziale Miteinander zu fördern und die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen“, ist Baer überzeugt.

Auf Grundlage des Spiel- und Freiflächenkonzeptes sollen für die insgesamt 18 Flächen in Abstimmung mit den Ortsvorstehern Konzepte erarbeitet werden. „Hierfür stehen im städtischen Haushalt in den kommenden fünf Jahren nun jährlich 200.000 Euro bereit. Denn es hat sich bewährt, über mehrere Jahre zu investieren“, freut sich Ratsmitglied Maria Graf-Leimbach.

 

Die Hürther CDU-Mitglieder wählten Gudrun Baer mit eindrucksvoller Mehrheit erneut zu ihrer Parteivorsitzenden. Auf der Mitgliederversammlung im 10Pin erhält die 41-jährige 100 % der Stimmen. „Das Ergebnis hat mich überrascht, da ich in meiner bisherigen Amtszeit auch einige unbequeme Dinge angepackt habe“, so Baer. „Ich werde mich anstrengen, die hohe Erwartungshaltung zu erfüllen.“

 

In ihrem Bericht machte Gudrun Baer klar, dass die CDU die einzige Partei in Hürth ist, die in den einzelnen Stadtteilen mit eigenständigen Ortsverbänden vertreten ist: „Andere Parteien sind hier den Weg einer stärkeren Zentralisierung gegangen. Aus meiner Sicht der falsche Weg. Wir werden uns auch weiterhin vor Ort um die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger kümmern. Das ist unser Markenzeichen. Darauf bin ich stolz und dafür werde ich mich weiter einsetzen, denn die Arbeit vor Ort ist wichtig, um mit den Menschen im direkten Austausch zu stehen. Das macht eine gute Kommunalpolitik aus.“ 

 

In ihrer Rede ging sie auf die Herausforderungen des Strukturwandels ein, und fordert überproportionale Flächenausweisungen für Gewerbe und Industrie. Außerdem lobt sie die nachhaltige Finanzplanung des Bürgermeisters Dirk Breuer, der darin von der CDU-Fraktion unterstützt werde. Gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Bjørn Burzinski werde sie sich weiterhin zum Wohle von Stadt und Menschen einsetzen. 

 

„In unserer politischen Alltagsarbeit lassen wir nicht nach. Unser Ziel ist, dass die CDU im Jahr 2020 wieder die stärkste Fraktion wird, die federführende Kraft im Rat bleibt und Dirk Breuer als Bürgermeister in seine zweite Amtszeit geht“, erläutert der Fraktionsvorsitzende Bjørn Burzinski, der ebenfalls für zwei weitere Jahre als stellvertretender Parteivorsitzender bestätigt wurde.

 

Auch die weiteren Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands haben sich zur Wiederwahl gestellt, um die Arbeit kontinuierlich fortzusetzen. Neben Burzinski ist auch Gerd Fabian weiter stellvertretender Parteivorsitzender. Daniel Kuhn bleibt Schatzmeister, Christoph Getz sein Stellvertreter. Schriftführer ist weiterhin Sebastian Horst, Daniela Kunze seine Stellvertreterin.

 

Zu den Beisitzern wählte die Mitgliederversammlung Rolf Britz, Maria Graf-Leimbach, Patrick Kasten, Björn Kistel, Thomas Klug, Heinz-Werner Kriesch, Aylin Kocabeygirli, Alexander Thomas, Sascha van Dijk, Otto Winkelhag. 

 

 

„Diese Debatte kam eindeutig zu spät“, wundert sich Ratsfrau Gudrun Baer nach der Sitzung des Jugendhilfeausschusses. Die SPD Fraktion wollte mit allen Mitteln die erneute Ausschreibung von je einer Stelle Schulsozialarbeit und Mobile Jugendarbeit an einen freien Träger verhindern und dafür städtisches Personal einstellen.

„Ich freue mich, dass die Mitglieder des Ausschusses dem Vorschlag von Verwaltung und CDU zugestimmt haben. Denn wir haben hervorragende freie Träger, die in der Kinder- und Jugendhilfe eine qualitativ hochwertige Leistung erbringen. Zudem haben wir mit der Trägervielfalt in Hürth auch in anderen Bereichen gute Erfahrungen gemacht“, berichtet die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Baer.

„Der Vertrag läuft im Januar 2019 aus, neues Personal könnte erst nach der Genehmigung des Haushaltes im April 2019 gesucht werden“, so Baer. „Als Konsequenz hätten drei Grundschulen für mehrere Monate keine Schulsozialarbeit. Diese Diskussion hätte vor den Sommerferien geführt werden müssen. Die Ausschussmitglieder haben letztlich die Vergabe von zwei auf zweieinhalb Jahre erhöht, zum Schuljahresende 2021.“

Hintergrundinformation

Auf Antrag der CDU und Bündnis90/die GRÜNEN wurden im Jahre 2016 die Schulsozialarbeit und Mobile Jugendarbeit mit jeweils einer Stelle aufgestockt. Die Leistungen wurden nach positiven Erfahrungen in anderen Kommunen an einen freien Träger vergeben. Der Ausbau der Leistungen sowie das eingesetzte Personal sind nach Rückmeldungen der beteiligten Akteure positiv zu bewerten. Gleichzeitig wurde allerdings die Kopplung der beiden Aufgabenstellungen in einer Person als schwierig dargestellt. Bei einer erneuten Ausschreibung soll nach den Erfahrungen und Berichten eine Trennung des eingesetzten Personals für Schulsozialarbeit und Mobile Jugendarbeit erfolgen.