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„Die von uns beanstandeten Mängel rund ums Rat- und Bürgerhaus werden von der Verwaltung angegangen“, freut sich CDU-Fraktionsvorsitzender Dirk Breuer. So werden die losen Steine auf der Treppe zum Bürgerhaus befestigt und die Taubenabwehr auf der Säule vor dem Einwohnermeldeamt ausgebessert. Weiterhin ist geplant, die baufällige Holztreppe in der Grünanlage hinter dem Rathaus zum EKZ zu entfernen und die Treppenanlage einzugrünen. „Dies ist eine sinnvolle Vorgehensweise, denn die Holztreppe wurde als Wegeverbindung kaum genutzt und eine Sanierung der Holzbrücke wäre mit hohen Kosten verbunden“, weiß CDU-Ratsmitglied Maria Graf-Leimbach.

„Das Rathaus wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern besucht und sollte eigentlich ein Aushängeschild für die Stadt Hürth sein“, findet CDU-Fraktionsvorsitzender Dirk Breuer. „Aber weit gefehlt! Wohin man blickt, die Zustände begeistern nicht. Stolperfallen, Unrat und jede Menge Taubenkot prägen das Bild“, ergänzt seine Ratskollegin Maria Graf-Leimbach bei einer gemeinsamen Ortsbegehung „. Es ist ja schön, wenn der Bürgermeister jedes Jahr die Hürther zum Frühjahrsputz aufruft. Nicht nachvollziehbar ist aber, wenn die Stadt dann noch nicht Mal vor der Tür des eigenen Rathauses in der Lage ist, die eigenen Anliegerpflichten einzuhalten“, betont Breuer.
„Sicherheit rund um‘s Rathaus ist eine weitere Baustelle“, weiß Maria Graf-Leimbach. So mussten wir feststellen, dass die Sicherheit der Treppenstufen am Bürgerhaus nicht mehr gegeben ist. Mehrere lose Steine in der Treppe sind gefährliche Stolperfallen. Wir haben uns an den Bürgermeister gewandt und diesen gebeten, in seiner Eigenschaft als Hausherr endlich für Ordnung rund um Rat- und Bürgerhaus zu sorgen und die defekten Treppen umgehend reparieren zu lassen“, so Dirk Breuer. „Wir sind gespannt, ob sich diesmal etwas tut, da unsere Initiativen für mehr Sauberkeit zum Teil gar nicht umgesetzt werden.“

Nachdem CDU und Grüne im Zusammenhang mit den Haushaltsberatungen bereits einen Antrag zur Überprüfung der Telefon- und Mobilfunkverträge der Stadt eingebracht hatte, um hier Einsparungen zu erzielen, haben nun andere Fraktionen nachgezogen. Die CDU-Fraktion unterstützt daher die Initiative, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zur Umstellung der städtischen Kommunikationstechnik auf Internet-Telefonie darzustellen. Ausgangspunkt der Beratung im Hauptausschuss war nun ein Antrag der SPD. „Wenn mit einer Umstellung städtische Kosten reduziert werden können, ist das Anliegen zu unterstützen“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Dirk Breuer. „Wichtig ist aber auch, die Erfahrungen aus anderen Kommunen abzufragen, die bereits umgestellt haben. Auch die Sprachqualität bei VoIP ist zu berücksichtigen.“ CDU und Grüne hatten daher beantragt, den Prüfauftrag zu erweitern und ebenfalls darzustellen, wie sich der derzeitige Stand der Technik bei Voice over IP (VoIP) in großen Organisationen darstellt und welche technischen Voraussetzungen erforderlich sind. Des Weiteren soll über den Städte- und Gemeindebund abgefragt werden, welche Erfahrungen es im kommunalen Bereich bereits mit der Umstellung auf VoIP gibt und um welche Referenzkommunen es sich handelt. Weiterhin soll dargestellt werden, in welchem Umfang die städtischen Mobilfunkverträge bei einer Umstellung einbezogen bzw. welche Effekte hierbei genutzt werden könnten. Der Hauptausschuss folgte den Anträgen einstimmig.