CDU stärkt die bestehenden Angebote und erhöht die Qualität

„Die Jugendarbeit in Hürth muss sich ändern, muss moderner werden, sich stärker an der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen orientieren“, forderte Gudrun Baer, jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion bereits im Jahre 2015. Ihre Fraktion hat nachhaltig an diesem Ziel gearbeitet. Eine konkrete Planung für die Gestaltung der Spielplätze in Hürth liegt vor, in der die Interessen von Jugendlichen berücksichtigt sind. Bürgermeister Dirk Breuer hat die ersten Planungen für einen Generationenpark am Alt-Hürther Stadion sowie die Erhaltung und Neueröffnung der Stadtteilbüros in Efferen und Hürth-Mitte umgesetzt. Zudem sind die Mobile Jugendarbeit und die Schulsozialarbeit ausgebaut worden, um die Kinder und Jugendlichen dort abzuholen, wo sie sich aufhalten. „Die Kinder- und Jugendarbeit hat in Hürth einen hohen Stellenwert. Wir stärken dieses Angebot Schritt für Schritt,“ betont Baer.

„Gleichzeitig sind wir unserer finanzpolitischen Entscheidung treu geblieben und haben keine zusätzlichen Leistungen für freiwillige Angebote ohne Gegenfinanzierung umgesetzt“, erläutert Dr. Petra Hüfken, sachkundige Bürger der CDU-Ratsfraktion.

Für das Haushaltsjahr 2020 sind jüngst im Jugendhilfeausschuss die Anträge der Fraktionen beschlossen worden. „Wir freuen uns, dass die Ausschussmitglieder auch in diesem Jahr unseren Ideen zugestimmt haben“, so Baer. Die Koalition aus CDU und Grünen beantragte eine Erhöhung der Mittel bei den Zuschüssen für Freizeit-, Bildungs- und Schulungsmaßnahmen in Höhe von 10.000 EUR. Verbunden ist diese Erhöhung mit der Auflage, die Jugendförderrichtlinien der Stadt Hürth zu überarbeiten.

„Die Ausflüge und Fahrten mit Kindern und Jugendlichen sind ein wichtiger Baustein im Handlungsfeld der Kinder- und Jugendarbeit. Wir begrüßen es, dass das Jugendamt zu einer Auftaktveranstaltung eingeladen hat, um die Jugendförderrichtlinien zu überarbeiten. Uns ist es wichtig, die Qualität der Angebote und die Förderung der stark steigenden Anzahl der Teilnehmer mit Sonderzuschuss zu sichern. Zudem sollen die allgemeinen Kostensteigerungen der letzten Jahre bei den Förderungsbeträgen Berücksichtigung finden“, sagt Baer abschließend. Die Jugendförderrichtlinien der Stadt Hürth sind letztmalig zum 01.01.2012 verändert worden. Die Anpassung der Richtlinie beinhaltete im Wesentlichen den förderungswürdigen Personenkreis sowie die Berücksichtigungen des Bundeskinderschutzgesetzes und der Jugendleitercard „Juleica“.

Teilen Sie diesen Beitrag