„Mit dem neuen Gewässerkonzept für den Gleueler und den Stotzheimer Bach gehen wir in Hürth einen wichtigen Schritt in Richtung Klimaschutz, Hochwassersicherheit und die Aufenthaltsqualität in Hürth“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Bjørn Burzinski. „Wir schaffen damit die Grundlage, um Wasser sichtbar und erfahrbar zu machen und gleichzeitig auf Starkregenereignisse flexibel reagieren zu können.“

Das Konzept, das in enger Abstimmung zwischen Stadt und SWH entwickelt wurde, verfolgt das Ziel, Wasser bei Starkregen zu speichern und schadlos aus den Siedlungen zu leiten. Gleichzeitig soll es ein gesundes Stadtklima fördern, Lebensräume für Pflanzen und Tiere sichern und die Aufenthaltsqualität für Bürgerinnen und Bürger steigern.

„Ich freue mich besonders, dass das Konzept nicht nur langfristig wirksam ist, sondern auch in kleinen, gut sichtbaren Projekten umgesetzt werden kann, die sich gegenseitig ergänzen. Die teilweise Renaturierung der Wasserläufe gibt die Bäche der Natur zurück und entschärft damit Gefahren, die erst bei starken Regenfällen sichtbar werden“, sagt Ulrich Klugius, CDU-Ratsmitglied aus Stotzheim. „So wird die Bewahrung und Aufwertung unserer Bäche für die Menschen vor Ort greifbar.“

Die CDU-Fraktion stimmt dem Beschlussvorschlag im Verwaltungsrat zu und unterstützt damit die zukunftsgerichtete, flexible Planung für die Gleueler und Stotzheimer Bäche. Das Konzept wurde offiziell zum internationalen Tag des Wassers am 22. März 2026 veröffentlicht.

„Eine lebendige Demokratie lebt vom Zusammenhalt und vom respektvollen Miteinander unterschiedlicher Menschen und Lebensentwürfe. Der Aktionstag ist eine gute Gelegenheit, dieses gemeinsame Fundament sichtbar zu machen und Engagement vor Ort zu fördern“, Rolf Elsen von der CDU-Hürth, anlässlich des bundesweiten Aktionstags „Zusammenhalt in Vielfalt“ am 21. Mai 2026.

Der Aktionstag wird erstmals von der Initiative kulturelle Integration gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Zivilgesellschaft, Religionsgemeinschaften, Medien, Sozialpartnern sowie Vertretern von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden ausgerufen. Im Rahmen des UNESCO-Welttags der kulturellen Vielfalt sollen bundesweit Veranstaltungen und Aktionen stattfinden, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und ein Zeichen für eine offene und vielfältige Gesellschaft setzen.

Der Sprecher der CDU-Fraktion im Inklusionsausschuss, Ulrich Klugius, betont die Bedeutung der Initiative: „Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe sind zentrale Voraussetzungen für echten Zusammenhalt. Aktionen, die Begegnung ermöglichen und Verständnis füreinander stärken, leisten dazu einen wichtigen Beitrag.“

Organisationen, Initiativen und auch Einzelpersonen sind eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen und Projekten am Aktionstag zu beteiligen. Voraussetzung ist, dass sich die Aktionen mit dem Motto „Zusammenhalt in Vielfalt“ verbinden lassen. Zur Unterstützung stellen die Initiatoren Materialien wie Plakatvorlagen, Logos und Social-Media-Bausteine bereit.

Bessere Abläufe bei umfangreichem Angebot

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Stadtbusverkehr in Hürth effizienter gestalten, ohne das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger einzuschränken. Im Gegenteil: Wir sehen die Chance, mit klugen Anpassungen sogar Verbesserungen zu erreichen“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Bjørn Burzinski.

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hürth hat für die Sitzung des Verwaltungsrats am 26. März 2026 einen Prüfantrag eingebracht, der eine umfassende Analyse des Stadtbusverkehrs vorsieht. Gemeinsam mit der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) sollen die Stadtwerke untersuchen, welche Optimierungspotenziale bestehen, um den Betrieb kosteneffizienter zu gestalten.

Hürth verfügt im Vergleich zu anderen Städten im Rhein-Erft-Kreis über ein besonders umfangreiches ÖPNV-Angebot. Ein zentraler Bestandteil ist der Stadtbus, der seit seiner Einführung im Jahr 1997 kontinuierlich ausgebaut und durch moderne Angebote wie den On-Demand-Verkehr ergänzt wurde.

„Gerade weil wir bereits ein starkes Angebot haben, lohnt sich ein genauer Blick auf die Strukturen und Abläufe. Wir wollen herausfinden, wo wir effizienter werden können – etwa beim Rendezvousverkehr, bei Leerfahrten oder in den Ferienzeiten“, betont der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Rüdiger Winkler.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf Synergien mit der RVK, an der die Stadtwerke beteiligt sind – insbesondere vor dem Hintergrund des geplanten neuen Betriebshofs in Hürth.

Die Ergebnisse der Prüfung sollen dem Verwaltungsrat transparent vorgestellt und sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich ihrer finanziellen Auswirkungen differenziert dargestellt werden.

Die CDU-Fraktion unterstreicht, dass es ihr Anliegen ist, Einsparpotenziale zu nutzen, ohne das Angebot zu reduzieren. Vielmehr sollen mögliche Einsparungen dazu beitragen, den Stadtbusverkehr langfristig attraktiver und zukunftsfähiger zu gestalten.

Neue Haltestellen im Gewerbegebiet – CDU wünscht auch Anbindung der Trierer Straße in Alt-Hürth

„Unser Anspruch ist es, Mobilität in Hürth für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich und alltagstauglich zu gestalten – gerade auch in Bereichen, die bislang schlechter angebunden sind“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Björn Burzinski.

Die CDU-Fraktion begrüßt die geplante Ausweitung des On-Demand-Mobilitätssystems „Hüpper“ auf das Gewerbegebiet Nord-Ost. Künftig sollen zentrale Straßen – darunter An der Hasenkaule, Daimlerstraße, Dieselstraße, Kalscheurener Straße, Max-Planck-Straße, Otto-Hahn-Straße, Robert-Bosch-Straße und Siemensstraße – durch 101 virtuelle Haltestellen erschlossen werden. Im Gegenzug soll die Stadt prüfen, inwiefern die Regionalbuslinie 935 auf gleicher Strecke entfallen kann, die von Hürtherinnen und Hürther kaum genutzt wird.

„Mit vergleichsweise geringen Mehrkosten von rund 5.000 Euro jährlich können wir die Mobilität im Gewerbegebiet deutlich verbessern, ÖPNV-Strukturen sinnvoll ergänzen und neue Kunden hinzugewinnen“, so Burzinski weiter.

Zugleich will die CDU-Fraktion wissen ob in Alt-Hürth der obere Teil der Trierer Straße sowie Henriette-Lott-Weg und Klüttenweg an das On-Demand-Netz angeschlossen werden können. „Mit dem Hüpper-System haben wir bereits ein flexibles Angebot geschaffen. Es liegt nahe den Teil von Alt-Hürth ebenfalls anzuschließen, der sehr weit von der nächsten Stadtbus-Haltestelle entfernt liegt“, betont CDU-Ratsmitglied im Verwaltungsrat, Peter Zylajew.

Die CDU-Fraktion sieht in beiden Maßnahmen eine wichtige Weiterentwicklung des Hüpper-Systems – für eine bessere Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen und Wohnlagen und einen zukunftsfähigen, flexiblen Nahverkehr in Hürth.

CDU-Fraktion nimmt aktuelle Statistik ernst

„Mehr als jeder zehnte Einwohner in Hürth lebt mit einer Schwerbehinderung. Das verpflichtet uns als Stadt, Teilhabe aktiv zu ermöglichen. Barrierefreiheit, inklusive Angebote und eine gute Unterstützung im Alltag müssen selbstverständlich sein“, erklärt Bjørn Burzinski, Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Die aktuelle Statistik der Stadtverwaltung zeigt deutlich: In Hürth leben immer mehr Menschen mit Schwerbehinderung. Zum Stichtag 31.12.2023 waren 6.630 Menschen mit einem gültigen Schwerbehindertenausweis registriert – das entspricht 10,68 % der Hürther Bevölkerung.

Besonders auffällig ist die Altersstruktur:

  • 3 % der Betroffenen sind unter 14 Jahre,
  • 38 % sind zwischen 15 und 65 Jahre,
  • 59 % sind 65 Jahre oder älter.

Damit zeigt sich auch ein langfristiger Trend: Seit 2015 ist die Zahl der Menschen mit Schwerbehinderung in Hürth deutlich gestiegen – von 5.213 im Jahr 2015 auf 6.630 im Jahr 2023.

Für die CDU-Fraktion ist klar: Diese Entwicklung muss sich stärker in der kommunalen Politik widerspiegeln.

„Die Zahlen zeigen deutlich, dass Inklusion keine Randfrage ist, sondern viele Menschen in unserer Stadt betrifft. Wir müssen Hürth konsequent barriereärmer gestalten – im öffentlichen Raum, im Verkehr und bei städtischen Angeboten“, betont CDU-Ratsmitglied Rolf Elsen.

Die CDU-Fraktion will die Entwicklung weiterhin aufmerksam begleiten und konkrete Verbesserungen anstoßen – etwa bei barrierefreien Wegen, inklusiven Freizeitangeboten und einer stärkeren Beteiligung von Menschen mit Behinderung an kommunalen Entscheidungen.

Unser Ziel ist klar: Hürth soll eine Stadt sein, in der alle Menschen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

„Mit der neuen Sozialförderrichtlinie schaffen wir klare und moderne Rahmenbedingungen, um das Engagement vieler Menschen in unserer Stadt gezielt zu unterstützen“, erklärt Aylin Kocabeygirli (CDU), stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Soziales und Inklusion. „Vereine, Initiativen und Ehrenamtliche leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in Hürth.“

Auf Antrag von CDU und Grünen hat der Rat der Stadt Hürth eine neue Förderrichtlinie für die freiwillige Unterstützung im Bereich Soziales beschlossen. Sie tritt am 1. April 2026 in Kraft und ersetzt die bisherige Richtlinie aus dem Jahr 2021. Die Koalitionspartner hatten die Verwaltung beauftragt, eine zeitgemäße Sozialförderrichtlinie zu erarbeiten.

Künftig können neben gemeinnützigen Vereinen auch Initiativen und bürgerschaftliche Zusammenschlüsse Fördermittel beantragen. Unterstützt werden insbesondere Projekte, die soziales Engagement stärken, Integration fördern oder Angebote für Familien, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sowie Nachbarschaftshilfe und Armutsprävention schaffen.

„Uns war wichtig, die Förderung breiter aufzustellen und mehr engagierten Menschen Zugang zu ermöglichen“, betont CDU-Ratsmitglied Nadine Heinzel. „So können noch mehr gute Ideen für den sozialen Zusammenhalt in Hürth umgesetzt werden.“

Die Förderung erfolgt im Rahmen der im Haushalt bereitgestellten Mittel und kann in der Regel bis zu 3.000 Euro jährlich betragen, bei Kooperationen mehrerer Partner bis zu 5.000 Euro. Für das Antragsverfahren 2026 wird die Frist einmalig bis zum 31. Mai 2026 verlängert.

CDU sieht Anmeldungen an weiterführenden Schulen positiv

„Die Anmeldezahlen zum neuen Schuljahr belegen eindrucksvoll, wie groß die Nachfrage nach Schulplätzen an Gymnasien und Gesamtschule in Hürth weiterhin ist. Besonders erfreulich ist, dass am Ernst-Mach-Gymnasium durch die geplante Einrichtung einer weiteren Klasse allen interessierten Schülerinnen und Schülern eine Chance geboten werden kann“, betont Ulrich Klugius, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

Ratsmitglied Melissa Dinges ergänzt: „Mit der zusätzlichen Klasse am EMG stellt die Stadt Hürth sicher, dass die Kinder, die am Albert-Schweitzer-Gymnasium keinen Platz mehr bekommen haben, dennoch einen Gymnasialplatz in Hürth erhalten. So reagieren Schulleitungen und Verwaltung verantwortungsvoll auf den Anmeldeüberhang und sichern gemeinsam die hohe Bildungsqualität, die die Eltern und Schülerinnen und Schüler in unserer Stadt schätzen.“

Aktuelle Anmeldesituation:

  • Gesamtschule Hürth: 233 Anmeldungen, 135 Plätze vergeben, 98 Anmeldungen konnten aufgrund der Kapazitätsgrenze nicht berücksichtigt werden.
  • Gymnasien:
    • Ernst-Mach-Gymnasium (EMG): 154 Anmeldungen bei zunächst 150 verfügbaren Plätzen. Durch die zusätzliche Klasse erhalten auch die Kinder, die am ASG keinen Platz bekommen haben, einen Gymnasialplatz. Der Antrag bei der Bezirksregierung Köln erfolgt nach Abstimmung mit der Schulleitung.
    • Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG): 201 Anmeldungen bei 180 Plätzen.
  • Gemeinschaftshauptschule: 19 Anmeldungen – alle Schülerinnen und Schüler können aufgenommen werden.
  • Friedrich-Ebert-Realschule: 119 Anmeldungen bei 150 verfügbaren Plätzen – ebenfalls können alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden.

Für die Schülerinnen und Schüler, die zunächst keinen Platz an der Gesamtschule erhalten konnten, bestehen weiterhin gute Perspektiven innerhalb Hürths: Sie haben die Möglichkeit genutzt, sich an anderen weiterführenden Schulen im Stadtgebiet zu bewerben, wo sie zwischenzeitlich angenommen wurden. Damit zeigt sich, dass das differenzierte Schulangebot in Hürth insgesamt tragfähig ist und den Bedarf der Familien zuverlässig auffängt.

Die CDU-Fraktion unterstützt auch künftig eine bedarfsgerechte Schulausstattung in Hürth und setzt sich für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Bildungsangebote ein, um allen Schülerinnen und Schülern optimale Lernbedingungen zu bieten.

CDU sieht bessere Bildungschancen für alle Kinder

„Die Teilnahme der Deutschherrenschule am Startchancen-Programm von Bund und Land ist ein wichtiger Schritt, um allen Kindern gerechte Bildungschancen zu eröffnen“, betont Ulrich Klugius, Sprecher der CDU-Fraktion im Bildungsausschuss. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hürth begrüßt damit ausdrücklich die Aufnahme der Katholischen Grundschule Hermülheim, Deutschherrenschule, in das Programm, durch das allein in NRW mehr als 900 Schulen gefördert werden.

Das Bildungsförderungsprogramm zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler in herausfordernden Lebenslagen zu unterstützen, ihre Basiskompetenzen in Lesen, Schreiben und Rechnen zu stärken und eine bessere soziale Integration zu ermöglichen. Mit dem Investitionsbudget, dem Chancenbudget und dem Personalbudget werden die schulische Infrastruktur, die Unterrichtsqualität und die Betreuung der Schülerinnen und Schüler nachhaltig verbessert.

Die Deutschherrenschule wurde von der Bezirksregierung Köln als geeignete Schule für die Aufnahme ab dem Schuljahr 2025/2026 ausgewählt. Das Programm hat eine Laufzeit von insgesamt zehn Jahren und bietet neben der baulichen Modernisierung der Schule auch Mittel für digitale Werkzeuge, Bewegungslandschaften, Lern- und Kommunikationsangebote sowie die Erweiterung des Personals, etwa durch zusätzliche Sozialpädagoginnen und Fachkräfte.

„Besonders erfreulich ist, dass durch das Programm konkrete Maßnahmen zur Förderung von Lesen, Rechnen und Schreiben umgesetzt werden können“, ergänzt Katharina Lang, CDU-Ratsmitglied. „Damit stärken wir die Kinder individuell und nachhaltig – das ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt.“

Die CDU-Fraktion wird die Umsetzung des Programms eng begleiten und die erfolgreiche Verwendung der Fördermittel gemeinsam mit der Schule und dem Schulträger sicherstellen.

Hürther Schulen und Vereinssport sollen profitieren

„Die aktuellen Entwicklungen beim Sporthallensanierungskonzept zeigen, wie wichtig sorgfältige Planung und ein enger Austausch mit den Schulen sind“, erklärt Ulrich Klugius, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Um trotz angespannter Kassen die ambitionierten Pläne im Bereich Turnhallensanierung auch umzusetzen, seien Stadt und Politik im besonderen Maße gefordert.

Und das CDU-Ratsmitglied Tim Bong betont: „Sollten sich die jüngsten Pläne der Verwaltung im Einvernehmen mit den Schulen verwirklichen lassen, könnten die Anpassungen wichtige Investitionen sichern und gleichzeitig mehrere Millionen Euro einsparen.“

Nach aktuellen Prüfungen der Verwaltung soll die neue Sporthalle am ASG nicht wie ursprünglich geplant versenkt werden. Zudem könnte es wirtschaftlich sinnvoller sein, die alte Sporthalle am ASG nicht abzureißen, sondern zu sanieren. Durch diese Änderungen könnten nach ersten Berechnungen rund 3 Millionen Euro Baukosten eingespart werden. In ersten Gesprächen und in der Sitzung des Bildungsausschusses am Mittwoch, 18.3.2026, hat die Schulleitung des ASG Unterstützung für diese beiden Ideen signalisiert.

Strittig ist indes noch der Vorschlag der Verwaltung, fünf der vom ASG schon zum nächsten Schuljahr benötigten Unterrichtsräume im Gebäudebestand unterzubringen. Weitere Räume sollen nach Vorstellung der Verwaltung durch Um- und Anbauten oder modulare Lösungen entstehen. Dadurch würde sich unterm Strich die bisher vorgesehene Integration zusätzlicher Unterrichtsräume in den Neubau einer Dreifachsporthalle erübrigen.

Die CDU-Fraktion unterstützt die Bemühungen von Verwaltung und Schulleitung, einvernehmlich wirtschaftlich tragfähige Lösungen für die Turnhallenbauten zu suchen und den Bau möglichst kostengünstig zu gestalten.

Neue Regeln für Carsharing und Ladesäulen

„Wir schaffen klare Regeln und transparente Verfahren für neue Mobilitätsangebote in Hürth. Carsharing und Elektromobilität können wichtige Bausteine einer modernen Mobilität sein. Gleichzeitig behalten wir die Nutzung des öffentlichen Straßenraums im Blick“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Bjørn Burzinski, und ergänzt: „Die Zukunft der Mobilität beginnt jetzt.“

Der Hauptausschuss hat eine Änderung der Sondernutzungssatzung beschlossen, mit der erstmals ein einheitlicher Rahmen für Carsharing-Angebote sowie für den Ausbau öffentlich zugänglicher E-Ladeinfrastruktur geschaffen wird.

Künftig können Stellplätze im öffentlichen Straßenraum gezielt für Carsharing ausgewiesen werden. Gleichzeitig schafft eine neue Richtlinie „E-Mobilität“ klare Vorgaben für den bedarfsgerechten Ausbau von Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet. Damit soll der Ausbau transparent gesteuert und zugleich ein ungeordnetes Aufstellen von Infrastruktur im öffentlichen Raum vermieden werden.

CDU-Ratsmitglied Wilfried Görtz betont: „Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist eine wichtige Voraussetzung für die Elektromobilität. Mit der neuen Satzung schaffen wir Planungssicherheit für Anbieter und sorgen gleichzeitig dafür, dass der öffentliche Raum verantwortungsvoll genutzt wird.“

Für die CDU-Fraktion ist die Satzungsänderung ein sinnvoller Schritt, um neue Mobilitätsangebote in Hürth zu fördern und klare Rahmenbedingungen zu schaffen.