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„Unverantwortlich“ nennt Bjørn Burzinski die Verweigerung der SPD, ein Markerkundungsverfahren dem Investorenwettbewerb für die Gründung eines Hotels mit Thermalbad vorzuschalten. Der CDU-Fraktionsvorsitzende erinnert daran, dass der Gewinn der Sauna ursprünglich das Defizit des Familienbades verringern sollte. „Heute wissen wir: Die Sauna kostet den Steuerzahler 300.000 Euro im Jahr. Das soll nicht noch einmal passieren“, fordert Burzinski. Man müsse kein Freund eines Hotels am Bürgerpark sein, stellt Burzinski fest, der die Idee jedoch begrüßt, das Hürther Gewerbe auf viele verschiedene Beine zu stellen. Sich einem Markterkundungsverfahren zu verschließen, das Fehler der Vergangenheit verhindern soll, hält er für fahrlässig und finanzpolitisch verantwortungslos.

„Wir begrüßen die Initiative der Verwaltung, die Chance nutzen zu wollen, unsere Stadt um eine weitere Attraktivität zu bereichern“, freut sich Frank Rock, bäderpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Im Ausschuss für Kultur, Sport und Bäder teilte die Verwaltung mit, einen Investorenwettbewerb ausloben zu wollen, um neben dem Familienbad „De Bütt“ ein Hotel zu errichten, das neben der Sauna auch die Thermalquelle neben dem Schwimmbad nutzt, die vor Jahren bei Bohrungen entdeckt worden war. „Der Saunabetrieb belastet den städtischen Haushalt massiv. Wir sind glücklich über die Entwicklung, die nicht nur eine Chance für die Haushaltskonsolidierung darstellt, sondern zugleich ein Gewinn für Hürth sein wird“, stellt der Ausschussvorsitzende Hans-Josef Lang fest.