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Die Stadt Hürth hat die Fortschreibung ihres Nahverkehrskonzeptes (NVK) in Auftrag gegeben. In dem  Auftragspaket ist auch die KVB-Linie 146 ein Thema. Geplant ist es, diese Kölner Buslinie über Köln-Deckstein hinaus über Sielsdorf und Gleuel bis nach Berrenrath zu führen. Dadurch könnte eine direkte Verbindung bis zum Neumarkt in Köln erreicht werden.

Im Mai 2020 stand das Thema auf der Tagesordnung des Hürther Hauptausschusses. Im Ergebnis wurde in dieser Sitzung, auf Antrag von CDU und Grüne, die Prüfung der Linienverlängerung im Zuge des Auftrages Stadtbusoptimierung (Nahverkehrskonzept) bekräftigt und parallel dazu die Verwaltung beauftragt, die Planung des Vorhabens beim Aufgabenträger Rhein-Erft-Kreis anzustoßen. Kreistagsabgeordneter Gerd Fabian: ,,Die Verkehrswende kann nur gelingen, wenn die ÖPNV-Beziehungen zwischen der Stadt Köln und dem Umland verbessert werden. Dazu gehört auch die Linie 146.“

„Das Nahverkehrskonzept unserer Stadt regelt die Kernaufgaben des öffentlichen Nahverkehrs. Dazu zählen wir nicht die verpflichtende Ausstattung der Stadtbusse und Haltestellen mit kostenfreiem WLAN“ stellte der Christdemokrat Gerd Fabian bereits bei der Beschlussfassung über das aktualisierte Nahverkehrskonzept fest.

Selbstverständlich ist es auch für die Union wichtig, Hürth modern und attraktiv zu gestalten. „Dazu gehört mit Sicherheit auch der Service mit kostenlosem WLAN, den man aber nicht auf den öffentlichen Nahverkehr beschränken kann“ führte der CDU-Fraktionsvorsitzende Rüdiger Winkler anlässlich der erneuten Diskussion dieses Themas im Verwaltungsrat der Stadtwerke aus. „Durch entsprechende Aufträge an die Verwaltung im Haupt- und im Finanzausschuss der Stadt haben wir bereits dafür Sorge getragen, dass Hürth beim kostenlosen Surfen im Internet schon auf einem sehr guten Weg ist. Diverse öffentliche Gebäude bieten schon jetzt freie WLA-Zugänge an. Kurz vor der Realisierung stehen sogenannte WLAN-Hotspots für den Bürgerpark und den zentralen Busbahnhof am Hürth Park. Nach deren Realisierung müssen wir weiter im gesamten Stadtgebiet Stellen definieren, an denen zusätzliche Hotspots installiert werden können. Selbstverständlich gehören auch hochfrequentierte Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs zu solchen Orten. Übertriebener Aktionismus ist dabei jedoch fehl am Platz“, so Winkler weiter.