Moderate Tariferhöhungen sollen allgemeine Kostensteigerungen abfedern – Die Einführung einer Kundenkarte soll Anreize schaffen

„Die allgemeinsten Kostensteigerungen für Energie und Personal führen im Familienbad ‚De Bütt’
voraussichtlich zu einem Defizit von knapp 2 Mio. Euro. Das ist für uns ein alarmierendes Signal“,
warnt CDU-Ratsmitglied Sebastian Horst. „Wir sind gezwungen, hier zu reagieren und müssen
gestiegene Betriebskosten durch eine Tariferhöhung abfedern“, ergänzt Horst. Die letzte
Anpassung der Eintrittspreise erfolgte bereits im Jahr 2011. „Die nunmehr rund acht Jahre
zurückliegende Tarifanpassung wird den steigenden Betriebskosten heutzutage einfach nicht
mehr gerecht. Dass diese Kostensteigerung in Gänze auf alle Bürgerinnen und Bürger abgewälzt
werden soll, wäre weder vermittelbar noch fair“, meint auch Dominic Dresen, sachkundiger
Bürger der CDU-Fraktion im Ausschuss für Kultur, Sport und Bäder.

Das Angebot im Familienbad ist in der Vergangenheit immer wieder ausgebaut worden. Auch in
der Zukunft soll in neue Attraktionen, wie in eine neue Rutsche investiert werden. „Wir müssen
darauf achten, eine Balance zwischen Investitionen, Kosten und Einnahmen zu schaffen“,
konstatiert Frank Rock von der Hürther CDU und begründet: „Deshalb sehen wir uns gezwungen,
eine Tarifanpassung zum 1. Januar 2020 vorzunehmen, die jedoch immer noch im unteren
Bereich der Preisspanne zu vergleichbaren Bädern der Region liegt.“

Neben der Anpassung der Tarife konnte zudem die Einführung einer Kundenkarte beschlossen
werden, um Anreize zum regelmäßigen Besuch des Bades zu schaffen. „Die Einführung einer
Kundenkarte basiert auf einer von uns in Auftrag gegebenen Marketingstudie, mit der wir in
Zukunft eine höhere Kundenbindung erreichen wollen“, teilt Rock mit.

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