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Die Klassen in den Hürther Grundschulen sollen auch im kommenden Schuljahr überschaubar bleiben. Der Ausschuss für Bildung, Soziales und Inklusion hat beschlossen, die Größe der Schuleingangsklassen im Schuljahr 2026/2027 auf maximal 25 Kinder zu begrenzen. Der Beschluss fand die volle Unterstützung von CDU und Grünen.

„Dass wir dem einhelligen Wunsch aller Schulleitungen folgen können, ist ein wichtiges Signal für gute Lernbedingungen“, sagte Bjørn Burzinski, Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt Hürth. Die Begrenzung der Klassenstärke sei eine bewusste Entscheidung zugunsten der Kinder und der Arbeit an den Schulen.

Auch Ulrich Klugius, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, begrüßt den Beschluss. „Gerade in den ersten Schuljahren profitieren Kinder davon, wenn Lehrkräfte mehr Zeit für jedes einzelne Kind haben“, sagte Klugius. Kleinere Klassen erleichterten individuelle Förderung und sorgten für mehr Ruhe im Unterricht. „Mit unseren Investitionsprogrammen in den vergangenen Jahren und der Gründung der neuen Grundschule im Zentrum haben wir die notwendigen räumlichen Bedingungen geschaffen, die Klassengrüße, die das Schulgesetz vorschreibt, weit zu unterbieten und bessere Lernbedingungen zu schaffen“, ergänzt Klugius.

Rechtlich wären in Nordrhein-Westfalen Klassen mit bis zu 29 Schülerinnen und Schülern möglich. Die Hürther Schulen hatten jedoch geschlossen darum gebeten, die Klassenstärken erneut zu begrenzen. Hintergrund sind unter anderem steigender Förder- und Sprachbedarf sowie zunehmend heterogene Lerngruppen.

Die Regelung gilt einheitlich für alle Grundschulen im Stadtgebiet und ausschließlich für das Schuljahr 2026/2027. Sie steht im Einklang mit der gesamtstädtischen Schulentwicklungsplanung und berücksichtigt sowohl pädagogische als auch räumliche Voraussetzungen an den einzelnen Standorten.

Mit dem Beschluss unterstreicht die Stadt Hürth ihren Anspruch, trotz wachsender Herausforderungen gute Rahmenbedingungen für den Schulstart zu schaffen.