5 Tage, 5 Inszenierungen, 8 Vorstellungen, 6 Workshops – das sind die Schultheatertage

„Dass die Hürther Schultheatertage mit acht Vorstellungen und sechs Workshops an den Rand der Kapazitäten kommen werden, hat unsere Erwartungen definitiv übertroffen“, freut sich Marco Jansen, Sachkundiger Bürger der CDU im Kulturausschuss und Ideengeber des Projekts. „So ein Erfolg im ersten Jahr der Durchführung ist ein absoluter Traumstart und ein Beweis dafür, dass bei den Hürther Schulen ein Bedarf besteht“, so Jansen weiter.

Erst im März dieses Jahres wurde im Kulturausschuss dem Antrag von CDU und Grünen zugestimmt. Acht Monate später haben die Verantwortlichen im Kulturamt ein Projekt auf die Beine gestellt, das in Nordrhein-Westfalen seinesgleichen sucht. An fünf Tagen werden fünf verschiedene Inszenierungen in acht Vorstellungen gezeigt.

„Für die drei Inszenierungen, die sich an die Grundschulen richten, mussten sogar Doppelvorstellungen angesetzt werden, da die Nachfrage so groß war“, berichtet Hans-Josef Lang (CDU), Vorsitzender des Ausschusses. „Das Festival erreicht jetzt im ersten Jahr der Durchführung 1.000 Schülerinnen und Schüler“, ergänzt Jansen. Darüber hinaus wurden sechs Workshops zu den zwei Stücken gebucht, die sich an die weiterführenden Schulen richten.

In den Workshops sollen die Themen der Inszenierungen aufgegriffen, vertieft und diskutiert werden. „Das Gesehene soll schließlich auch verstanden werden und bei den teilweise schwierigen Themen bedarf es einer Nachbereitung, um das im Schauspiel erlebte zu verarbeiten“, erklärt Jansen die Idee, der Vorführung direkt einen Workshop folgen zu lassen. Denn wo es bei den Grundschülern noch um Freundschaften oder die Schwierigkeiten als Schlüsselkind geht, da erwartet die Jugendlichen, neben einer Inszenierung zum Thema Konsumverhalten, mit „Ännis letzte Reise“ das schwere Thema der Euthanasie im Nationalsozialismus.

„Unser Wunsch war es, dass die Kids zum einen in dieser krisenhaften Zeit durch die Schauspielerinnen und Schauspieler aus dem Alltag entführt werden. Sie sollen lachen, träumen, einfach fröhlich sein können“, so Lang. „Zum anderen war es uns wichtig, dass die Lehrerinnen und Lehrer dem Lehrplan kreative Wege lassen und den Kids so ein anderer Blick auf schwierige Sujets oder Ereignisse geboten wird“, fügt Jansen hinzu.

Am 4. November ist es nun soweit. Dann öffnet sich der Vorhang auf der Bühne des Bürgerhauses und die Hürther Schultheatertage premieren. Bis zum 10. November wuseln die Schülerinnen und Schüler durch die Räume und beleben das Kulturhaus am Otto-Räcke-Platz. „Wir werden auch mal reinschneien und schauen, wie die Kids das Konzept annehmen. Bis dahin wünschen wir allen Beteiligten ‚Toi Toi Toi‘“, so Jansen und Lang.

Vom 4. bis 10. November 2022 heißt es für die Hürther Schulen: Vorhang auf! Dann nämlich feiern die Hürther Schultheatertage ihre Premiere auf der Bühne des Römersaals. „Das ist super!“, freut sich Marco Jansen, sachkundiger Bürger der CDU im Kulturausschuss.

„Die Initiative der CDU ermöglicht es dem Kulturamt Hürth nach aktuellem Stand, fünf unterschiedliche Produktionen zu zeigen und damit mehr als 30 Klassen mit ca. 1.000 Schülerinnen und Schülern zu erreichen“, berichtet Jansen. Drei der Inszenierungen sind dabei für Grundschulen und zwei für Weiterführende Schulen geeignet. Darüber hinaus sind begleitende Nachgespräche und Workshops geplant, in denen den Schülerinnen und Schülern die Inhalte des jeweiligen Stücks tiefgreifend vermittelt werden sollen.

„Es werden also alle Altersgruppen erreicht, was uns besonders wichtig ist. Zum einen entführt das Theater in Fantasiewelten und schafft es so die Kinder von der krisenbehafteten Gegenwart abzulenken. Zum anderen werden hier relevante Ereignisse des Zeitgeschehens kreativ verpackt und kindgerecht kommuniziert. So schaffen die Theatermacher es Kinder und Jugendliche, für wichtige Themen zu begeistern“, ergänzt Hans-Josef Lang, Vorsitzender des Kulturausschusses.

Dank eines fünfstelligen Betrags, der auf Antrag der Koalitionsfraktion in den Haushalt eingestellt wurde, können die Eintrittspreise pro Kind bzw. Jugendlichen auf 2,50 Euro begrenzt werden. „Um aber auch den Kindern den Zugang zu ermöglichen, deren Familien sich das nicht leisten können, werden darüber hinaus individuelle Fördermöglichkeiten angeboten“, versprechen Jansen und Lang.

„Ich freue mich sehr und bin sehr stolz, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass unsere Schülerzeitung «Kendikracher» für die letzte Ausgabe 2021 den 1. Platz beim rheinischen Schülerzeitungswettbewerb gewonnen hat“, so die Schulleiterin der GGS Kendenich, Birgit Schorn.

Der Wettbewerb wird jährlich von den rheinischen Sparkassen ausgelobt. Die kleinen Redakteurinnen und Redakteure aus dem letzten 4. Schuljahr und ihr Chefredakteur Michael Bronner, der seit vielen Jahren erfolgreich die Schülerzeitungs-AG der GGS leitet, durften den Preis in Düsseldorf aus der Hand von Yvonne Gebauer, die zu diesem Zeitpunkt noch NRW Schulministerin war, in Empfang nehmen.

„Herzlichen Glückwunsch für diese beachtliche Leistung, auf die die beteiligten Schüler und Schülerinnen sowie ihr Chefredakteur, aber auch die gesamte GGS Kendenich, sehr stolz sein können, zumal es nicht der erste Preis ist“, gratuliert der 1. Vorsitzende der CDU-Kendenich, Davud Oeden.

„Nach nur anderthalb Jahren Bauzeit kann der Bauteil C des Ernst-Mach-Gymnasiums nach der Fertigstellung fristgerecht nach den Osterferien den Schülerinnen und Schülern übergeben werden“, stellt der CDU-Fraktionsvorsitzende, Bjørn Burzinski, fest. Hiervon überzeugen konnte er sich mit anderen Ratskolleginnen und -kollegen bei einer Baubesichtigung gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung aus den Ämtern für Gebäudewirtschaft und Schule.

„Wir freuen uns, dass auf der Großbaustelle am Ernst-Mach-Gymnasium ein weiteres Kapitel erfolgreich im Zeitplan beendet wird“, zeigt sich Rüdiger Winkler, planungspolitischer Sprecher der CDU, zufrieden. „Eine Operation am offenen Herzen, während der Schulbetrieb vor Ort weitergeht, stellt Politik, Verwaltung, Bauunternehmen und nicht zuletzt die Schulgemeinde vor enorme Herausforderungen. Es war deshalb die richtige Entscheidung, den alten Gebäudeteil abzureißen und ein neues und modernes Gebäude zu erstellen, in dem der Schulbetrieb in den neuen Klassenräumen jetzt aufgenommen werden kann.“

In der Tat hatte man sich bereits vor über 10 Jahren dazu entschlossen, die Gebäudeteile A, B und C sukzessive zu erneuern. Damals dachte zunächst noch niemand an den Totalabriss der flankierenden Gebäudeteile A und C, was später dann als vernünftigste Lösung erschien. Um den Unterricht sicherzustellen, kaufte die Stadt das alte Postgebäude auf, um dort Klassenräume einzurichten. Der Baubeginn ließ jedoch aufgrund vieler Pannen zunächst auf sich warten. Erst mit Übernahme der Amtsgeschäfte durch Bürgermeister Dirk Breuer im Jahr 2015 und der Installation eines Projektbüros wurde ein Baubeginn Realität. Das Herz der Schule, der Gebäudeteil B, mit pädagogischem Zentrum, Mensa und Verwaltungstrakt, wurde im Jahr 2018 fertiggestellt. Danach begannen die Vorbereitung für den Abriss und der Neubau des Gebäudeteils C. Dort entstanden vor allem Klassenräume und Kunsträume, aber auch die provisorischen Fachräume für die Naturwissenschaften, die nach der Fertigstellung des letzten Bauabschnitts in den Gebäudeteil A ziehen werden.

Die schulpolitische Sprecherin der CDU, Gudrun Baer, dankt neben den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung vor allem den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern der Schule: „Viel Lärm und Dreck beeinträchtigten den Schulalltag in der Vergangenheit. Der Lohn für diese Einschränkungen ist ein nigelnagelneues, modernes Schulgebäude, in der die gute pädagogische Arbeit die notwendigen Rahmenbedingungen erhält.“

„Ein weiterer wichtiger Schritt für die Modernisierung der Schulgebäude in der Stadt Hürth ist gemacht. Wenn wir davon ausgehen, dass auch die Bauarbeiten am letzten Gebäudeteil A ähnlich fix erfolgen, ist die Schule spätestens 2025 von allen Baustellen befreit“, blickt Burzinski optimistisch in die Zukunft.

Neues Schild an der Bodelshwingh-Schule mahnt zur Vorsicht

„Eigentlich ist es ein gesicherter Überweg für die Schulkinder, die die Kreuzstraße in Alt-Hürth am Ende der Freiherr-vom-Stein-Straße überqueren. Jedoch kommt es trotz der erlaubten 30 km/h und dem Zebrastreifen in den Stoßzeiten zu gefährlichen Situationen“, weiß CDU-Ratsfrau Gudrun Baer aus Gesprächen mit den Eltern und der Schulleitung der Bodelshwingh-Schule zu berichten. 

Sie hat nun gemeinsam mit ihrem Fraktionskollegen Peter Zylajew ein gelbes Achtungsschild mit der Aufschrift „Schulweg kreuzt. Fahr vorsichtig. Es könnte auch Dein Kind sein.“ angebracht. Hierfür hat der Eigentümer des Eckgrundstückes Daniel Vogel nicht nur selbst Hand mit angelegt, sondern auch ein Zaunelement als Halterung zur Verfügung gestellt. 

„Das Schild soll die Autofahrer darauf aufmerksam machen, dort besonders vorsichtig zu fahren“, so Baer. Diese Aktion ist für die drei Alt-Hürther Ratsmitglieder Gudrun Baer, Bjørn Burzinski und Peter Zylajew ein gutes Beispiel für gelebte Kommunalpolitik: ein offenes Ohr für die Anliegen von Eltern und Schule und das Gespräch mit dem Eigentümer des Grundstücks, haben eine gemeinsame Lösung erzielt, die für alle von Nutzen ist.   

 

Mit den Hürther Schultheatertagen soll den Schülerinnen und Schülern ein spannendes und abwechslungsreiches Theaterprogramm geboten werden

„Theater und Schule – das passt zusammen“, findet Marco Jansen, Sachkundiger Bürger der CDU im Kulturausschuss. „Die Bildung von Kindern und Jugendlichen findet auch im Theaterumfeld statt, historische Vorgänge und der kritische Umgang mit Fragen des Zeitgeschehens werden dort erfahrbar gemacht.“ Tatsächlich: Dramaturginnen und Dramaturgen beleuchten Vorgänge in unserer Gesellschaft und helfen ihnen in Nachgesprächen, Workshops etc. diese zu verstehen. Gleichzeitig wird durch die naturgemäß kreative Herangehensweise der Theatermitarbeiter die Kreativität und Fantasie bei den Kindern und Jugendlichen gefördert. Jansen zeigt sich begeistert: „Natürlich muss Theater nicht immer einen Lernfaktor haben. Unzählige Stücke entführen in Fantasiewelten und lassen die Kinder träumen, lachen, einfach nur fröhlich sein. Vor allem nach rund zwei Jahren Pandemie, können gerade Kinder und Jugendliche genau das gebrauchen.“

Die Schultheatertage sollen künftig jährlich im Bürgerhaus stattfinden

Deshalb soll für das Jahr auf Vorschlag der CDU-Fraktion das Kulturamt mit der Konzeption eines einwöchigen Festivals für Kinder- und Jugendtheater beauftragt werden. Die „Schultheatertage“, sollen künftig jährlich an vier bis fünf Tagen im Bürgerhaus stattfinden. „Wir wünschen uns, dass das Kulturamt eine Kooperation mit einem der vier nordrhein-westfälischen Landestheater eingeht, um ein vielfältiges und hochwertiges Programm für Kinder und Jugendliche zu gestalten“, berichtet der Ausschussvorsitzende Hans-Josef Lang die Initiative seiner Fraktion. „Gleichzeitig müssen unbedingt auch Gespräche mit den Schulen in Hürth geführt werden, um das Konzept nachhaltig erfolgreich zu gestalten. Idealerweise werden in Hürth Theaterstücke aufgeführt, die den Lehrplan der Schulen, z.B. durch die Besprechung im Deutsch- oder Geschichtsunterricht ergänzen“, fügt Sebastian Horst, Kulturpolitischer-Sprecher der CDU-Fraktion, hinzu.

15.000 € wurden in den Haushalt eingestellt, damit das Festival in 2022 starten kann

Wunsch der Hürther CDU-Fraktion ist es, mit dem Festival in der zweiten Jahreshälfte 2022 zu starten. „Wir haben beschlossen, dass hierfür erstmalig dieses Jahr 15.000 Euro in den städtischen Haushalt eingestellt werden “, berichtet Horst. „Da ich einige Jahre am Theater gearbeitet habe, freue ich mich sehr, dass meine Idee so positiv aufgenommen wurde. Für diesen Betrag lassen sich nach Auskunft eines Landestheaters vier bis fünf, vielleicht sogar sechs, Stücke realisieren. Wir hoffen, gemeinsam mit dem Hürther-Kulturamt eine neue Tradition im Kulturleben unserer Stadt beginnen zu können“, so Jansen.

Keller der Brüder-Grimm-Schule vollgelaufen

„Das Gebäude der Brüder-Grimm-Schule befindet sich in einem bauzeitbedingten Zustand und hat im Rahmen des Hochwassers massive Schäden im Kellergeschoss erlitten“, weiß CDU-Ratsmitglied Volker Müller zu berichten: „Die Fertigbauweise aus den ca. 1970er-Jahren ist sanierungsbedürftig. Bereits im aktuellen Stadthaushalt sind Modernisierungsmaßnahmen von ca. 310 T € eingestellt.“

Vor dem Hintergrund der umfassenden Schäden an städtischen Gebäuden aus dem Hochwasser und begrenzten Kapazitäten im Gebäudeamt werden die Maßnahmen nun nach und nach abgearbeitet. Während des Starkregens und des Hochwassers sind in die Grundschule Wassermassen durch die innenliegende Entwässerung und die „Lichthöfe“ bzw. Fenster im Keller eingedrungen.

Die Stadtverwaltung erstellt derzeit einen Sanierungsplan für das Kellergeschoss, der auch die Schulhofsanierung im Ablauf berücksichtigt. Nach einem Rückbau des Innenausbaus und des Bodenaufbaus bis auf die Bodenplatte wird zunächst eine Gebäudeabdichtung eingebaut. Auch von außen wird eine Abdichtung hergestellt. Aktuell erfolgt bereits eine Sanierung der innenliegenden Entwässerungsstränge.

Die wachsende Beliebtheit der Realschule hat dazu geführt, dass es in diesem Schuljahr erstmals zu sechs Eingangsklassen gekommen ist. „Das kann die Schule in den kommenden Jahren aufgrund der begrenzten Räumlichkeiten nicht leisten. Auch die geplante Erweiterung der Realschule wird hieran nichts ändern“, ist Ratsmitglied Maria Graf-Leimbach bewusst. Der Schulleiter plädiert deshalb für eine dauerhafte 5-Zügigkeit der Schule. „Die CDU-Fraktion hat immer zur Realschule gestanden und wird dieser Bitte nachkommen. Wir freuen uns über die tolle Entwicklung der Schule“, betont Graf-Leimbach. Die Entscheidung des Hürther Stadtrates ist jedoch unabhängig von der notwendigen Zustimmung der Bezirksregierung.

Planungsvariante für die Martinusschule in Hürth-Fischenich festgelegt

„Wir sind sehr zufrieden mit der neuen Planung für den Ausbau und die Sanierung der Martinusschule in Fischenich, die auf unsere Veranlassung im Planungsausschuss vorgestellt und beschlossen wurde. Nur diese Variante erfüllt die Voraussetzungen, neben der notwendigen Erweiterung der Schule, auch einen in Fischenich dringend benötigten Veranstaltungssaal in ausreichender Größe zu schaffen“, begrüßt der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Rüdiger Winkler, die einstimmige Entscheidung des Hürther Planungsausschusses.

Die Erweiterung der Schule durch sechs Klassenräume, einschließlich der für eine zeitgemäße Unterrichtsgestaltung erforderlichen Nebenräume, werden im Obergeschoß eines separaten Gebäudetracks neben der Schwimmhalle parallel zur Straße Rebenfeld errichtet. Das Erdgeschoss dieses Neubaus wird als Versammlungsstätte für 300 Besucher bei Tischbestuhlung ausgebaut. Im schulischen Alltag kann diese Fläche als Schulrestaurant und für andere schulische Veranstaltungen genutzt werden. In enger Verbindung dazu wird auch die Schulküche in den Neubau integriert. Andere Planvarianten hatten zunächst eine Erweiterung der bisherigen Aula vorgesehen, die nun jedoch entfällt. Sie steht künftig allein dem Schulbetrieb zur Verfügung.

„Die beschlossene Planungsvariante mit einem separaten Gebäude für die neuen Klassenräume und den Festsaal bietet außerdem den Vorteil, dass auch während der Bauphase der Schulbetrieb weitgehend ungestört fortgeführt werden kann. Bei den bisher diskutierten Varianten wäre ein massiver Eingriff in die vorhandene Bausubstanz nötig gewesen, was nicht nur eine längere Bauzeit, sondern auch eine unmittelbare Störung des Unterrichts für viele Monate bedeutet hätte. Wir freuen uns deshalb, dass die Vorteile der neuen Planung auch für den Schulbetrieb gesehen und die Zustimmung der Schulleitung gefunden haben“, freut sich CDU-Ratsherr Dirk Schüller über die für Fischenich in allen Belangen vorteilhafte Planung.

Nach Festlegung der Planungsvariante wird die Verwaltung nunmehr die Detailplanung erarbeiten, so dass der Planungsausschuss noch im 4. Quartal 2021 den Baubeschluss fassen kann und die Investitionen in den städtischen Haushalt des nächsten Jahres eingestellt werden können.

Herausforderungen werden angepackt

Ein positives Resultat aus der Corona-Krise ist, dass die Digitalisierung an den Schulen durch das Land eine stärkere Förderung erfährt. Die Stadt Hürth konnte aus den Mitteln zur Sofortausstattung mit Laptops 767 Schülergeräte und 557 Geräte für Lehrkräfte bestellen. Bereits 580 Geräte konnten an 14 Hürther Schulen für die Schülerinnen und Schüler bereit gestellt werden. „Die große Nachfrage an Endgeräten führt jedoch zu Engpässen, deswegen ist frühestens Ende März mit weiteren Lieferungen durch die Hersteller zu rechnen“, weiß CDU-Ratsmitglied Bastian Fellmett zu berichten.

„In Hürth hat die Verwaltung unmittelbar reagiert. Vergabe- und Beschaffungswege brauchen zwar ihre Zeit, aber wir sind in Hürth schon weiter als anderswo“, betont CDU-Ratsfrau Gudrun Baer. Auch auf anderen Feldern sind die richtigen Weichen gestellt. So verfügen alle 16 Hürther Schulen über WLAN. Eine zukunftsfähige Gigabit-Infrastruktur wird bis Ende 2022 umgesetzt. In der Zwischenzeit konnten mit den Telekommunikationsanbietern Verbesserungen abgestimmt werden, soweit die vorhandenen Leitungen dies ermöglichten.

„Die technischen Voraussetzungen werden fortlaufend verbessert“, betont Baer, die selber zwei schulpflichtige Kinder hat. Sie blickt optimistisch in die Zukunft: „Die CDU-Fraktion sieht sich auf dem eingeschlagenen Weg durch die Entwicklung bestätigt, die Schulen bedarfsgerecht auszurüsten. Daran arbeiten wir weiterhin als verlässlicher Ansprechpartner der Schulen und für unsere Kinder.“