CDU Hürth gratuliert zur verdienten Auszeichnung

Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung hat Bürgermeister Dirk Breuer Anfang Dezember den Integrationspreis der Stadt Hürth an die Initiative RASOM überreicht. Die Auszeichnung würdigt das herausragende Engagement der Initiative für gelebte Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hürth.

Die Entscheidung für RASOM traf die Jury des Integrationsrates, der mittlerweile als Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration weitergeführt wird. Der Name der Initiative – RASOM bedeutet „Zusammenhalt“ – spiegelt ihr Wirken deutlich wider: Begegnungen schaffen, Familien unterstützen, starke Kinder- und Jugendangebote aufbauen sowie kulturelle Brücken schlagen.

Besonderer Dank gilt Inna Maassen, der Vorsitzenden von RASOM, und ihrem gesamten Team. Mit großer Energie, Empathie und Ausdauer setzen sie sich täglich dafür ein, dass Integration in Hürth gelingt – menschlich, respektvoll und gemeinsam.

Aylin Kocabeygirli, CDU-Ratsmitglied und 1. stellvertretende Bürgermeisterin, gratuliert der Initiative und betont die Bedeutung des Engagements: „RASOM zeigt eindrucksvoll, wie Integration im Alltag gelebt werden kann: mit Offenheit, Verantwortung und echter Herzlichkeit. Dieses Engagement stärkt unsere Stadt und macht sie zu einem Ort, an dem Vielfalt als Bereicherung verstanden wird.“

Herzlichen Glückwunsch an RASOM zu dieser verdienten Auszeichnung. Die Initiative setzt wichtige Impulse für eine vielfältige, solidarische und zukunftsorientierte Stadtgesellschaft.

Aylin Kocabeygirli wurde einstimmig zur Vorsitzenden des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration gewählt. Bereits in der vorherigen Wahlperiode leitete sie den Integrationsrat – so hieß der Ausschuss bis zur Novellierung der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen im Jahr 2025. Nun wurde sie von den Ausschussmitgliedern in ihrem Amt bestätigt. Zu ihrem Stellvertreter wurde der Alt-Hürther Serafettin Dalkilic (CDU) gewählt, der sich ebenfalls bereits seit Jahren in der Integrationsarbeit verdient gemacht hat.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen und bin mir der Verantwortung für die Menschen mit Migrationshintergrund in Hürth bewusst. Gemeinsam möchten wir die Interessen der internationalen Familien in unserer Stadt vertreten und dafür sorgen, dass alle die gleichen Chancen erhalten. Mein Dank gilt allen Ausschussmitgliedern für das einstimmige Votum“, erklärt Aylin Kocabeygirli, CDU-Ratsmitglied und Erste Stellvertretende Bürgermeisterin.

Der Ausschuss setzt sich zu zwei Dritteln aus Mitgliedern zusammen, die im Rahmen der Kommunalwahl 2025 in den neuen Ausschuss gewählt wurden; ein Drittel wird vom Stadtrat entsandt. Er vertritt die Interessen von Menschen mit internationaler Familiengeschichte gegenüber Rat und Verwaltung und setzt sich dafür ein, dass sie in Bereichen wie Bildung, Arbeit und politischer Teilhabe gleiche Chancen haben.

Zu den zentralen Themen des Ausschusses zählen Antidiskriminierung, Potenzialentfaltung und interkulturelle Öffnung sowie die Unterstützung von Migrantenorganisationen. Darüber hinaus können die Ausschussmitglieder kulturelle, interkulturelle und thematische Veranstaltungen organisieren und Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Auch können sie anregen, Mittel für Integrations- oder Antidiskriminierungsprojekte im städtischen Haushalt zu verankern.

„Wir haben viele Möglichkeiten, gute Integrationsarbeit zu gestalten – und ich freue mich darauf, diese gemeinsam anzugehen“, so Kocabeygirli abschließend.