CDU setzt sich für Ausweitung von Kursangeboten ein

„Sprache ist der Schlüssel zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, erklärt CDU-Ratsmitglied Melanie Jennek im Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI). „Deshalb unterstützen wir dieses wichtige Angebot.“

Der Sprachkurs „Mama lernt Deutsch“ ist am 25. Februar 2026 mit 19 angemeldeten Teilnehmenden erfolgreich gestartet.

Darüber hinaus hat die CDU-Fraktion im Rahmen der Haushaltsberatungen 2026 zusätzliche Mittel bereitgestellt, um den Kurs künftig auch auf Berufstätige auszuweiten und noch mehr Menschen in Hürth die Möglichkeit zu geben, Deutschkenntnisse zu erwerben. Insgesamt stehen für Sprachkursangebote im Haushalt 2026 12.500 Euro zur Verfügung.

„Unser Ziel ist es, Chancengerechtigkeit zu fördern und Familien bei der Integration zu unterstützen“, betont Serafettin Dalkilic (CDU), stellvertretender Vorsitzender im ACI. „Mit der Ausweitung des Angebots stellen wir sicher, dass nicht nur Mütter, sondern auch Väter von diesem Angebot profitieren können.“

Die CDU-Fraktion wird den Fortgang des Kurses und die weiteren Planungen aufmerksam begleiten und sich weiterhin für die Integration aller Eltern in Hürth einsetzen.

CDU nimmt Entwicklung der Flüchtlingssituation positiv zur Kenntnis

„Die aktuellen Zahlen zum Zuzug Geflüchteter zeigen, dass Hürth seiner Verantwortung weiterhin gerecht wird und gleichzeitig strukturiert und vorausschauend handelt“, kommentiert Aylin Kocabeygirli (CDU), Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, den ausführlichen und transparenten Bericht der Verwaltung.

Die vorgelegten Zahlen belegen eine insgesamt stabile und derzeit gut steuerbare Situation.

Mit 606 untergebrachten Personen ist die Zahl gegenüber dem letzten Berichtsstand leicht gesunken. Gleichzeitig wurde die Unterbringungskapazität durch neue Standorte auf 826 Plätze erhöht. Damit stehen aktuell weitere 220 freie Plätze zur Verfügung. Aus Sicht der CDU-Fraktion ist dies ein wichtiges Signal für Planungssicherheit und Handlungsfähigkeit, um auch bei steigenden Zahlen die Unterbringung in öffentlichen Einrichtungen wie Turnhallen zu vermeide.

Aylin Kocabeygirli, betont: „Wir sehen, dass die Verwaltung verantwortungsvoll und vorausschauend arbeitet. Die Kombination aus ausreichenden Kapazitäten, transparenter Berichterstattung und klarer Struktur ist der richtige Weg. Gleichzeitig ist diese stabile Situation auch auf Beschlüsse zurückzuführen, die die CDU in den vergangenen Jahren mitgetragen hat.“

Die CDU-Fraktion würdigt insbesondere:
• die transparente und regelmäßige Berichterstattung,
• die vorausschauende Kapazitätsplanung,
• die konsequente Umsetzung der Aufnahmeverpflichtungen
• sowie die engagierte Integrationsarbeit vor Ort.

Ausschussmitglied Gülsüm Ersoy ergänzt: „Integration gelingt nicht von heute auf morgen. Umso wichtiger ist die kontinuierliche Arbeit in Schulen, Kitas, Sprachkursen und in der sozialen Betreuung. Dafür gilt unser ausdrücklicher Dank allen Mitarbeitenden im Amt für Inklusion, Integration und Flüchtlingshilfe sowie den zahlreichen ehrenamtlich Engagierten.“

Gleichzeitig bleibt für die CDU-Fraktion klar: Humanitäre Verantwortung und kommunale Leistungsfähigkeit müssen dauerhaft im Gleichgewicht bleiben. Die derzeit rückläufigen Zahlen bieten die Chance, Integrationsprozesse weiter zu festigen und Strukturen nachhaltig zu stärken.

Die CDU bedankt sich ausdrücklich für den sachlichen Vortrag im Ausschuss sowie für die professionelle und engagierte Arbeit der Verwaltung im Bereich Unterbringung und Integration.

CDU Hürth gratuliert zur verdienten Auszeichnung

Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung hat Bürgermeister Dirk Breuer Anfang Dezember den Integrationspreis der Stadt Hürth an die Initiative RASOM überreicht. Die Auszeichnung würdigt das herausragende Engagement der Initiative für gelebte Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hürth.

Die Entscheidung für RASOM traf die Jury des Integrationsrates, der mittlerweile als Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration weitergeführt wird. Der Name der Initiative – RASOM bedeutet „Zusammenhalt“ – spiegelt ihr Wirken deutlich wider: Begegnungen schaffen, Familien unterstützen, starke Kinder- und Jugendangebote aufbauen sowie kulturelle Brücken schlagen.

Besonderer Dank gilt Inna Maassen, der Vorsitzenden von RASOM, und ihrem gesamten Team. Mit großer Energie, Empathie und Ausdauer setzen sie sich täglich dafür ein, dass Integration in Hürth gelingt – menschlich, respektvoll und gemeinsam.

Aylin Kocabeygirli, CDU-Ratsmitglied und 1. stellvertretende Bürgermeisterin, gratuliert der Initiative und betont die Bedeutung des Engagements: „RASOM zeigt eindrucksvoll, wie Integration im Alltag gelebt werden kann: mit Offenheit, Verantwortung und echter Herzlichkeit. Dieses Engagement stärkt unsere Stadt und macht sie zu einem Ort, an dem Vielfalt als Bereicherung verstanden wird.“

Herzlichen Glückwunsch an RASOM zu dieser verdienten Auszeichnung. Die Initiative setzt wichtige Impulse für eine vielfältige, solidarische und zukunftsorientierte Stadtgesellschaft.

Aylin Kocabeygirli wurde einstimmig zur Vorsitzenden des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration gewählt. Bereits in der vorherigen Wahlperiode leitete sie den Integrationsrat – so hieß der Ausschuss bis zur Novellierung der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen im Jahr 2025. Nun wurde sie von den Ausschussmitgliedern in ihrem Amt bestätigt. Zu ihrem Stellvertreter wurde der Alt-Hürther Serafettin Dalkilic (CDU) gewählt, der sich ebenfalls bereits seit Jahren in der Integrationsarbeit verdient gemacht hat.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen und bin mir der Verantwortung für die Menschen mit Migrationshintergrund in Hürth bewusst. Gemeinsam möchten wir die Interessen der internationalen Familien in unserer Stadt vertreten und dafür sorgen, dass alle die gleichen Chancen erhalten. Mein Dank gilt allen Ausschussmitgliedern für das einstimmige Votum“, erklärt Aylin Kocabeygirli, CDU-Ratsmitglied und Erste Stellvertretende Bürgermeisterin.

Der Ausschuss setzt sich zu zwei Dritteln aus Mitgliedern zusammen, die im Rahmen der Kommunalwahl 2025 in den neuen Ausschuss gewählt wurden; ein Drittel wird vom Stadtrat entsandt. Er vertritt die Interessen von Menschen mit internationaler Familiengeschichte gegenüber Rat und Verwaltung und setzt sich dafür ein, dass sie in Bereichen wie Bildung, Arbeit und politischer Teilhabe gleiche Chancen haben.

Zu den zentralen Themen des Ausschusses zählen Antidiskriminierung, Potenzialentfaltung und interkulturelle Öffnung sowie die Unterstützung von Migrantenorganisationen. Darüber hinaus können die Ausschussmitglieder kulturelle, interkulturelle und thematische Veranstaltungen organisieren und Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Auch können sie anregen, Mittel für Integrations- oder Antidiskriminierungsprojekte im städtischen Haushalt zu verankern.

„Wir haben viele Möglichkeiten, gute Integrationsarbeit zu gestalten – und ich freue mich darauf, diese gemeinsam anzugehen“, so Kocabeygirli abschließend.