Diskussion um Hausfassade in der Kochstraße
„Es ist völlig unstrittig, dass wir die Sorgen der Menschen teilen, die sich zu Recht über die Fassade des Hauses auf der Kochstraße in Efferen empören“, so Tim Bong, Vorsitzender der CDU in Hürth-Efferen. Eine Online-Petition mit über 1.200 Unterstützern fordert eine Prüfung möglicher rechtlicher Schritte gegen den Eigentümer, der auf die Fassade seines Hauses rassistische Botschaften geschrieben hat. „Gerade auf einem stark genutzten Schulweg dürfen wir diese Entwicklung nicht ignorieren“, ergänzt Bong.
Die CDU Efferen nimmt die Sache ernst. Bereits vor einigen Monaten hat sie die Stadtverwaltung kontaktiert und um eine juristische Einschätzung gebeten. Auch mit der Polizei stehe man im Austausch. Die Rückmeldung: Die Aussagen seien grenzwertig, aber nicht verfassungsfeindlich und somit nicht strafbar.
Ratsmitglied Rolf Elsen fügt hinzu: „Ich habe ein gewisses Vertrauen in den Rechtsstaat und nehme die Bewertung erst einmal so an. Das ändert jedoch nichts an meiner persönlichen Einschätzung, dass ich die Sprüche widerlich finde und ich die anderen Bürgerinnen und Bürger, die diese Einschätzung teilen, bei der Suche nach Lösungen unterstützen möchte.“
Zwischenzeitlich ist bei der Staatsanwaltschaft mehrfach Strafanzeige gestellt worden. Die Prüfung des Sachverhalts dauere noch einige Zeit, wie die Kölnische Rundschau berichtete.
Für die CDU steht fest: Efferen muss ein Ort bleiben, der für Respekt, Vielfalt und ein friedliches Miteinander steht.
