Im Rahmen der „offenen Gartenpforte Rheinland“ lud die Ökoinitiative zu ihrem 25-jährigen Bestehen zu einer kleinen Feier ein. Neugierig folgten die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes und Bürgermeister Dirk Breuer der Einladung zur Veranstaltung.

Das rund 3000 Quadratmeter große Grundstück wurde damals von der Stadt Köln übernommen. Die Mitglieder unterschiedlichsten Alters haben aus dem Areal einen großen Gemeinschaftsgarten errichtet. Wiesen, Stauden und Beete bieten Platz für Vögel und Insekten. Zusätzlich ist die Fläche ein Umwelt-Lernort geworden. Kindergärten und Schulklassen können sich hier vor Ort nicht nur über die Natur informieren, sondern auch die Natur erleben: Samen einpflanzen, beobachten wie die Pflanze wächst und schließlich die eigene Pflanze ernten. Eine bemerkenswerte Idee, um den Kindern und Schülern die Natur näher zu bringen. Wir wünschen allen freiwilligen Helfern der Ökoinitiative weiterhin viel Erfolg.

In Efferen soll zukünftig ein neues Wohnquartier mit seniorengerechten Wohneinheiten an der Berrenrather Straße auf dem ehemaligen Alucolor-Gelände entstehen. In dem Wohnquartier sind ein Pflegeheim mit 72 stationären Plätzen, eine Tagespflegeeinrichtung mit 16 Plätzen sowie 140 barrierefreie Wohnungen vorgesehen. Zusätzliche Büroflächen stehen für Arztpraxen, Pflegeeinrichtungen oder einer Apotheke zur Verfügung. Erfreulicherweise ist viel Platz für Grünanlagen eingeplant.

Der Planungsausschuss hatte bereits vor einiger Zeit einen Bebauungsplan (BPL 204 a) auf den Weg gebracht. Die erste Planung wurde von der Verwaltung auch schon in einer Bürgeranhörung vorgestellt und erläutert. Immer mehr Menschen kommen auf uns zu und fragen nach dem Stand der Dinge. Sie wollen wissen, ob und warum es dort nicht weitergeht. Bei einer so großen Planung muss die Verwaltung besonders darauf achten, dass sich keine Formfehler einschleichen. Die Nachbarn müssen angehört werden. Gutachten müssen eingeholt werden. Geländeprüfungen müssen stattfinden. Bodenproben müssen durchgeführt werden. Sehr viele Ämter sind in der Planung mit einbezogen. Aber eins können wir Ihnen versprechen: Es geht weiter!

IG Hürth kämpft weiterhin gegen Strommasten durch Hermülheim und Efferen

„Die vom Verwaltungsgericht auferlegte Prüfung von alternativen Trassen ist noch nicht abgeschlossen“, berichtet Daniela Kunze aus dem CDU-Ortsverband Efferen. Seit 2012 kämpft die Interessengemeinschaft IG Hürth gegen den geplanten Ausbau von 90 Meter hohen Strommasten durch die Wohngebiete von Efferen und Hermülheim und fordern für die Anwohner eine Erdverkabelung.

Anlässlich der Netzreise seitens des Wirtschaftsministeriums war der Staatssekretär Barreiß im Januar 2019 in Hürth. Nach einer Besichtigung der Trasse vor Ort am Kiebitzweg gab es eine lebhafte Diskussion im Rathaus mit Bürgermeister, Bürgern und Vertretern der IG Hürth. Nach dem Informationsaustausch haben wir angeregt, dass ein runder Tisch seitens des Bundeswirtschaftsministeriums mit allen Beteiligten initiiert wird. „Unserer Idee wurde zugestimmt, auf die Realisierung warten wir bis heute noch“, sagt CDU-Ratsmitglied Georg Fabian und verspricht: „Wir werden weiterhin die IG Hürth unterstützen. Bürgermeister Dirk Breuer arbeitet eng mit der IG-Huerth

Die CDU-Ortsverbände Efferen, Stotzheim/Sielsdorf und die Senioren Union Hürth reisen vom 01. bis 05. September 2019 nach Brüssel in die Hauptstadt Belgiens. Brüssel ist das politische Zentrum der Europäischen Union sowie der NATO. Vorher oder von dort aus werden zudem Maastricht, Gent, Brügge und die Nordseeküste besucht. Es werden an den Besichtigungsstätten Führungen mit ortsnahen Informationen angeboten. Wir werden in der Nähe vom Grand-Place ca. 8 Min. zu Fuß in einem guten Hotel für die gesamte Reise untergebracht sein. Im Reisepreis in Höhe von ca. 570 Euro sind die Kosten für Bus, Übernachtung im Doppelzimmer (Einzelzimmerzuschlag 184 Euro), im Programm ausgewiesene Verpflegung (Halbpension) sowie die Programmkosten (Eintritte, Honorare) enthalten.


Anmeldungen und Informationen bei Otto Winkelhag
Tel. 0 22 33 / 3 54 60
Mobil: 0176 / 22 51 85 18
otto.winkelhag@cdu-huerth.de

Unter diesem Motto traf sich der Ortsverband auf ein letztes Bierchen in der Kultkneipe und ließ die Geschichte der Laterne noch einmal Revue passieren. Die Laterne oder besser bekannt als das Efferener Wohnzimmer war schon seit seiner Erbauung im frühen Jahrhundert ein gastronomischer Betrieb. Unter der Führung von Elisabeth Franke „Elli“ (1992-2012) erlangte die Laterne Kultstatus bis über die Stadtgrenzen von Hürth hinaus. Mit Hossein Abbassi und seinem Team konnte das traditionsreiche Gasthaus seit 2013 erfolgreich weiter betrieben werden.

Seit dem 01. April 2019 muss Efferen auf diese Traditionsgaststätte verzichten. Der neue Eigentümer möchte ein Mehrfamilienhaus mit Eigentumswohnungen errichten. Die Weiterführung einer Gaststätte ist in seiner Planung nicht vorgesehen. Hossein Abbassi hat die Schließung der Laterne bereits im Sommer 2018 öffentlich bekannt gegeben. Eine Welle der Anteilnahme, Initiativen und Vorschläge zur Erhaltung des Gebäudes, das übrigens nicht unter Denkmalschutz steht, nahm seinen Lauf. Mit breiter politischer Mehrheit wurde eine Veränderungssperre für das Plangebiet im Stadtrat beschlossen. Diese beinhaltet die Festsetzung eines Mischgebietes, Baugrenzen, Grund-bzw. Geschäftsfläche, Bauweise sowie den Erhalt des Fußweges.

Auch in diesem Jahr haben die Stadtwerke Hürth in Kooperation mit den Ortsvorstehern den traditionellen Frühjahrsputz organisiert. Trotz schlechter Witterungsbedingungen fanden sich am 16. März 2019 gegen 10 Uhr ca. 40 Efferener Bürgerinnen und Bürger am Haus Burgpark ein. Neben fleißigen Kindern, mehreren Mitgliedern des CDU-Ortsverbandsvorstands half auch Bürgermeister Dirk Breuer und Stadtwerkevorstand Stephan Welsch tatkräftig mit, unseren Ort ein stückweit sauberer zu machen.

Nach mehr als zwei Stunden hatten wir eine ganze Wagenladung Müll gesammelt. Es folgte in kleiner Runde ein Zusammentreffen der Helfer bei Kaffee, Brötchen und Kuchen. Die Aktion hat gezeigt, dass das Thema Sauberkeit leider weiter akut bleibt. In den letzten Wochen wurden neue Abfalleimer und weitere Hundekottüten-Spender in Efferen aufgestellt. Sie zu benutzen, sollte eine Selbstverständlichkeit darstellen

Gepflegte öffentliche Anlagen mit Bäumen und Büschen gehören zu unserem Lebensraum Hürth. Sie sorgen für ein lebendiges Stadt- und Landschaftsbild. Nach einer Ortsbegehung mit Ortsvorsteher Thomas Blank, Bürgermeister Dirk Breuer und Vertretern der Stadtwerke erfolgte rund um den Lindenplatz und der Uhlandstraße der Rückschnitt von Sträuchern und Gehölzen, wobei der Lindenplatz neu gestaltet wurde. Zusätzlich wurden auf dem Lindenplatz zwei neue Bänke, ein Hundekottüten-Spender und ein Papierkorb aufgestellt. Beim jährlichen Rückschnitt von Hecken, Sträuchern und Bäumen ist auf die Einhaltung des Nist- und Brutschutzes zu achten. Nachzulesen sind die Bestimmungen des Landes NRW wie folgt: www.umwelt.nrw.de/naturschutz/natur/biologische- vielfalt-und-biodiversitaetsstrategie-nrw/gehoelzpflege/.

Die Vertreter der CDU im Hürther Hauptausschuss unterstützten die Stellungnahme der Verwaltung, stimmten aber einer erneuten Beratung im Planungsausschuss zu, um insbesondere die Anlieger und künftigen Grundstückeigentümer des Baugebietes noch einmal sachlich informieren zu können.

„Eine Anhebung des Geländes ist in Teilen des Plangebietes erforderlich geworden, um die Entwässerung in die vorhandenen Kanäle in der Beller- und Annenstraße zu gewährleisten. Diese bautechnisch problemlose Lösung für den Abwasserkanal stellt aus unserer Sicht die nachhaltigste Variante dar“, teilt der planungspolitische Sprecher der CDU, Rüdiger Winkler, mit. „Wir haben in Hürth Stadtteile mit weitaus größeren Niveauunterschieden als die hier vorgenommene Anhebung im Bereich der Erschließungsstraßen von im Durchschnitt gerade einmal einem Meter, ohne dass es dort zu Problemen kommt.  Die Alternative wäre der Einbau von Pumpen gewesen, die erhebliche Betriebskosten verursacht hätten. Durch die dann gebotene Umlegung dieser Kosten auf die Abwassergebühren wären am Ende alle Bürgerinnen und Bürger zur Kasse gebeten worden. Das kann aus unserer Sicht keine faire Lösung sein“, führt Winkler fort.

Laut der Verwaltungsvorlage halten sich die Geländehöhenunterschieden im Planungsgebiet im üblichen Rahmen. Außergewöhnliche Bodenangleichungs- und Sicherungsmaßnahmen werden nicht erforderlich sein. Geländehöhen in den Gartenflächen der Neubaugrundstücke könnten außerdem detailliert in einem Bebauungsplan gar nicht festgesetzt werden. Schließlich sei die Veränderung des Höhenprofils der Straßen ausdrücklich als Grund für eine weitere freiwillige Offenlegung des Bebauungsplanentwurfes genannt worden, über den sowohl der Planungsausschuss, als auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger informiert worden sind.

Schon wieder soll eine Traditionskneipe schließen – diese Nachricht hat die Hürther in den letzten Jahren nicht selten erschüttert. Nun soll das Gebäude der Gaststätte „Zur Laterne“ nach Angaben des Pächters im Frühjahr 2019 abgerissen werden und einem Neubau weichen.

 

„Nach Informationen der Stadtverwaltung liegt hierzu weder eine Bauvoranfrage noch ein Bauantrag des Eigentümers oder ein Abrissantrag vor“, weiß die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion Gudrun Baer.

Die CDU hat Bürgermeister Dirk Breuer gebeten, mit dem Investor in Gespräche einzutreten. Zudem ist es aus unserer Sicht sinnvoll, zu prüfen, ob das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt werden kann, so CDU-Fraktionsvorsitzender Bjørn Burzinski.

„Hürth hat wenig historische Bausubstanz“, stellt Ortsverbandsvorsitzender Thomas Blank fest. „Wir würden den Erhalt dieses Bauwerks für die örtliche Identität begrüßen.“