Erfolgreiche Arbeit der RheinFlanke

„Die Mobile Jugendarbeit der RheinFlanke ist ein unverzichtbarer Baustein unserer Jugendhilfe. Sie erreicht junge Menschen direkt in ihrem Lebensraum, schafft Vertrauen und eröffnet Zukunftsperspektiven“, sagt Thomas Klug (CDU), Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hürth begrüßt den Jahresbericht 2025 der Mobilen Jugendarbeit ausdrücklich und würdigt die engagierte und wirkungsvolle Arbeit vor Ort.

Der Bericht zeigt, dass es der RheinFlanke gelingt, insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene zu erreichen, die durch klassische Angebote der Jugendarbeit oft nicht angesprochen werden. Mit lebensnahen Angeboten im öffentlichen Raum leistet die Mobile Jugendarbeit einen entscheidenden Beitrag zur sozialen Integration, Prävention von Konflikten und individuellen Förderung junger Menschen.

Die Arbeit basiert auf einem klaren Leitbild: Sport dient als Zugang, um Beziehungen zu Jugendlichen aufzubauen und pädagogische Prozesse anzustoßen. Regelmäßige Angebote wie Ballsportprogramme, der offene Treffpunkt am Jugendbus sowie Ausflüge und Ferienaktionen werden sehr gut angenommen und schaffen verlässliche Anlaufstellen im Alltag.

Die Fachkräfte begleiten Jugendliche unter anderem beim Übergang von der Schule in die Ausbildung, bei sozialen Konflikten, Suchtproblemen oder familiären Schwierigkeiten. So leistet die RheinFlanke einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung und Perspektiventwicklung junger Menschen. Zugleich trägt die Arbeit zur Deeskalation im öffentlichen Raum bei und stärkt das Miteinander zwischen Jugendlichen, Anwohnerinnen und Anwohnern sowie weiteren Akteuren vor Ort.

„Wir brauchen verlässliche Strukturen für die Mobile Jugendarbeit. Nur so können stabile Beziehungen und nachhaltige Erfolge gesichert werden“, betont CDU-Ratsmitglied Sevgi Witte. Die CDU-Fraktion hebt hervor, dass die Mobile Jugendarbeit zentrale Lücken in der Hürther Jugendhilfe schließt. Gerade Jugendliche, die keinen Zugang zu bestehenden Einrichtungen haben, finden hier oft den ersten und entscheidenden Kontakt zu unterstützenden Strukturen.

Es gibt aber auch aber auch Herausforderungen auf: geeignete Aufenthaltsräume für Jugendliche fehlen, vor allem in den Wintermonaten, und der Jugendbus, der bislang nicht einsatzfähig war, schränkt die Mobilität ein. Die CDU begrüßt daher die Anschaffung eines neuen Jugendbusses und die Weiterentwicklung der Infrastruktur, um die Mobile Jugendarbeit noch stärker in allen Stadtteilen sichtbar und erreichbar zu machen.

„Die Mobile Jugendarbeit ist ein zentraler Pfeiler der Hürther Jugendhilfe. Sie fördert nicht nur die individuellen Perspektiven junger Menschen, sondern trägt auch entscheidend zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, diese erfolgreiche Arbeit nachhaltig zu sichern und gezielt weiterzuentwickeln“, ergänzt Klug abschließend.

„Inklusion und Teilhabe sind keine Zukunftsprojekte – sie müssen schon jetzt im Alltag unserer Stadt gelebt werden,“ so der Jugendpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Hürth, Tim Bong.

Die städtische Koordinationsstelle leistet einen wichtigen Beitrag, um Kinder, Jugendliche und Familien in Hürth besser zu unterstützen und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu stärken.

„Hürth zeigt, wie kommunale Jugendhilfe konkret wirkt: Niedrigschwellige Angebote, enge Vernetzung und direkte Unterstützung in den Familienbüros machen Inklusion erfahrbar“, weiß CDU-Ratsmitglied Rolf Elsen. Bong und Elsen begleiten das Projekt des Familienbüros „Am Gustav“ seit Beginn an und sprechen aus ihrem reichen Erfahrungsschatz.

Die Koordinationsstelle verbindet Netzwerkarbeit mit direktem Praxisbezug. Besonders hervorzuheben sind neue inklusive Projekte im Familienbüro, darunter ein Tanz- und Musikangebot, das speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Beeinträchtigungen zugeschnitten ist.

Die Angebote der Familienbüros, insbesondere des Beratungsnetzes, des offenen Familienbüros und des Nachbarschaftscafés verbessern die Teilhabe von Familien in Hürth, insbesondere von Familien mit gesundheitlicher Einschränkung, Alleinerziehenden, Familien mit Migrationshintergrund oder solchen, die von Armut betroffen sind. Das Beratungsnetz bietet zudem Hilfestellung bei bürokratischen Anliegen und informiert über soziale Leistungen, während der Familienkompass mit 483 Angeboten eine umfassende Übersicht über inklusive und kostenfreie Angebote bietet.

Mit der Weiterentwicklung der Präventionskette steht ein zentrales Instrument zur Verfügung, um Bedarfslücken frühzeitig zu erkennen und neue Angebote zu entwickeln. Hierzu soll die enge Zusammenarbeit mit Schulen, Kindergärten und Familienzentren weiter ausgebaut werden, um Übergänge im Lebensverlauf von Kindern und Jugendlichen besser zu begleiten und die Perspektiven der Familien stärker in die Angebotsplanung einzubeziehen.

Tim Bong und Rolf Elsen unterstreichen: „Hürth geht den richtigen Weg – sozialraumorientiert, kooperativ und partizipativ. Wir werden die Arbeit der Koordinationsstelle weiter unterstützen und darauf achten, dass Inklusion und Teilhabe in allen Lebensbereichen der Stadt kontinuierlich gestärkt werden.“

Offene Kinder- und Jugendarbeit in Hürth

„Die vielfältigen Angebote der Stadt Hürth zeigen, dass unsere Kinder und Jugendlichen in sicheren und kreativen Räumen wachsen können“, sagt Thomas Klug, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses.

Der aktuelle Sachstandsberichts zur kommunalen Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) für das 2025 zeigt deutlich, dass die Angebote der Stadt Hürth bei Kindern und Jugendlichen immer besser angenommen werden.

„Der Bericht macht deutlich: Hürth setzt auf ein modernes, vielfältiges und inklusives Freizeit- und Bildungsangebot für unsere Kinder und Jugendlichen“, betont Dr. Peter Theißen, CDU-Ratsmitglied. „Die gestiegene Teilnehmerzahl in Jugendzentrum, Freizeitzentrum Port@l und bei der Mobilen Jugendarbeit zeigt, dass unsere Investitionen in die Jugendförderung Früchte tragen.“

Besonders erfreulich sei die Zunahme der Besuche im Jugendzentrum Hürth: Mit 8.309 Besuchen im Jahr 2025 liegt die Zahl rund 26 % über dem Vorjahr.

Klug hebt hervor, dass die Vielfalt der Angebote – von Ferienspielen, Spielplatzaktionen und sportlichen Angeboten über kreative Projekte, inklusive Partys bis hin zu digitalen Präventionsreihen und Demokratiebildungsinitiativen – ein zentrales Element der erfolgreichen Kinder- und Jugendarbeit ist. Besonders die partizipative Einbindung der Jugendlichen in Planung und Umsetzung stärkt Verantwortungsbewusstsein und soziale Kompetenzen.

Für 2026 plant die Stadt Hürth weitere Maßnahmen zur Förderung von Partizipation und Inklusion, darunter neue Bewegungs- und Beteiligungsangebote, inklusive Tanzworkshops sowie die Fortführung bewährter Ferien- und Freizeitprogramme. Die CDU-Fraktion unterstützt diese Pläne ausdrücklich und sieht darin eine wertvolle Investition in die Zukunft der Stadt.

„Wir sind stolz, dass Hürth ein Ort ist, an dem Kinder und Jugendliche vielfältige Möglichkeiten zur Mitgestaltung, zum Lernen und zur Freizeitgestaltung erhalten, wobei die Mitgestaltung eine zentrale Rolle spielt. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit trägt maßgeblich dazu bei, dass unsere jungen Menschen ihre Potenziale entfalten können“, fasst Theißen abschließend zusammen.

„Mit der vorliegenden Planung schaffen wir für Hürther Familien in der Betreuung von Kindern Klarheit und Verlässlichkeit. Besonders wichtig ist uns, dass die Betreuungsangebote sowohl quantitativ als auch qualitativ weiterentwickelt werden“, erklärt der familienpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Tim Bong.

Das Angebot der Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege für das Kindergartenjahr sieht insgesamt 2.466 Betreuungsplätze in 35 Kindertageseinrichtungen vor. Davon entfallen 651 Plätze auf Kinder unter drei Jahren. Ergänzt wird dieses Angebot durch 36 Kindertagespflegepersonen mit weiteren 184 Plätzen. Damit erreicht die Stadt Hürth eine U3-Versorgungsquote von rund 54 Prozent.

Ein besonderer Fokus liegt weiterhin auf der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. So liegt der Anteil der Betreuungsplätze mit einem Umfang von 45 Wochenstunden im kommenden Kindergartenjahr bei rund 60,5 Prozent und bleibt damit auf einem stabil hohen Niveau.

Der Vorsitzende im Jugendhilfeausschuss, Thomas Klug (CDU), betont: „Wir sichern mit dieser Planung nicht nur das bestehende Angebot, sondern entwickeln es gezielt weiter. Die stabile U3-Versorgung und die hohe Zahl an Ganztagsplätzen sind ein wichtiger Beitrag zur Familienfreundlichkeit unserer Stadt.“

Die Planung, welche unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) erfolgt, wurde eng mit den Trägern der Einrichtungen abgestimmt. Trotz einer leicht rückläufigen Gesamtzahl an Plätzen gegenüber dem Vorjahr konnte insbesondere das Angebot für unter Dreijährige weiter ausgebaut werden.

„Unser Ziel bleibt es, jedem Kind in Hürth einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Dazu gehört eine verlässliche, qualitativ hochwertige und wohnortnahe Kinderbetreuung. Die beschlossene Planung ist dafür ein wichtiger Schritt“, so Tim Bong abschließend.

CDU-Fraktion würdigt Arbeit der Koordinationsstelle für Inklusion & Teilhabe

„Inklusion und Teilhabe sind konkrete Leitlinien unseres Handelns in Hürth. Es geht darum, dass alle Kinder, Jugendlichen und Familien – unabhängig von ihren Lebenslagen – selbstverständlich dazugehören und mitmachen können“, betont die Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI), Aylin Kocabeygirli.

Im ACI wurde der aktuelle Sachstandsbericht zur „Koordination von Inklusion & Teilhabe“ vorgestellt. Die CDU-Fraktion im Rat der Hürth begrüßt die positive Entwicklung ausdrücklich und dankt der Verwaltung sowie allen beteiligten Akteurinnen und Akteuren für ihre engagierte Arbeit.

Die Koordinationsstelle ist seit 2022 in der Jugendhilfeplanung verankert und verbindet strategische Planung mit konkreter sozialräumlicher Arbeit in den Familienbüros. Diese enge Verzahnung ermöglicht es, Bedarfe frühzeitig zu erkennen und passgenaue Angebote zu entwickeln.

Besonders positiv bewertet die CDU die kontinuierliche Netzwerkarbeit wie bspw. den Fachtag Inklusion im Familienbüro Mittendrin, der sich als wichtige Plattform für Austausch und Weiterentwicklung etabliert. Auch der Arbeitskreis „Ferien- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung im Rhein-Erft-Kreis“ setzt wichtige Impulse. Aus einer dort angestoßenen Freizeitumfrage mit 454 Rückmeldungen sind konkrete Projekte entstanden – etwa ein inklusives Tanzangebot in den Familienbüros Am Gustav und Mittendrin sowie ein geplantes Musikprojekt.

Der Bericht macht zudem deutlich, dass Teilhabe durch unterschiedliche Risikofaktoren wie Armut, Alleinerziehen, gesundheitliche Einschränkungen oder Migrationshintergrund erschwert sein kann. Die CDU unterstützt die differenzierte Betrachtung und die gezielte Weiterentwicklung der Angebote.

Ein zentraler Baustein ist das Beratungsnetz im Familienbüro Mittendrin. Die stark gestiegene Zahl an Einzelberatungen zeigt den hohen Unterstützungsbedarf in bürokratischen und sozialrechtlichen Fragen. Durch die Zusammenarbeit verschiedener Träger sowie die geplante Einbindung weiterer Kooperationspartner wird dieses Angebot weiter gestärkt.

Mit dem Familienkompass verfügt Hürth zudem über eine digitale Plattform mit aktuell 483 Angeboten von 127 Anbietern. Die Möglichkeit, gezielt nach inklusiven und kostenfreien Angeboten zu suchen, schafft Transparenz und erleichtert den Zugang.

Um sozialen Nachteilen oder gesundheitlichen Belastungen vorzubeugen, gibt es Angebote, die Bedarfe frühzeitig sichtbar machen. Diese präventiven Angebote für Kinder und Familien werden systematisch erfasst und in einer Präventionskette vernetzt und strategisch gesteuert. Sie verbindet Daten, Netzwerke und sozialräumliche Arbeit, um Chancengerechtigkeit und Inklusion nachhaltig zu stärken.

Der stellvertretende Ausschussvorsitzende Seraffettin Dalkilic (CDU) erklärt: „Mit der Präventionskette schaffen wir Transparenz über bestehende Angebote und erkennen zugleich, wo wir noch nachsteuern müssen. Sie stellt sicher, dass Kinder, Jugendliche und Familien entlang des gesamten Lebensverlaufs – von der Schwangerschaft bis zum Berufseinstieg – gefördert werden können. Das ist vorausschauende Kommunalpolitik, die nah an den Menschen ist.“

Abschließend unterstreicht Aylin Kocabeygirli: „Wir wollen, dass Hürth eine Stadt bleibt, in der Vielfalt als Stärke verstanden wird und in der Teilhabe nicht vom Geldbeutel, von einer Behinderung oder der Herkunft abhängt. Die enge Verzahnung von Praxis, Netzwerkarbeit und strategischer Planung ist dafür der richtige Weg.“

Einstimmige Wahl des CDU-Politikers durch die Mitglieder des Ausschusses

„Ich bedanke mich bei den Mitgliedern des Jugendhilfeausschusses für das Vertrauen. Als Ausschussvorsitzender bin ich mir der Verantwortung für die Kinder und Familien in unserer Stadt bewusst“, freut sich Thomas Klug, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU, über die erneute Wahl zum Vorsitzenden im Jugendhilfeausschuss.

Der Jugendhilfeausschuss ist ein kommunales Gremium, das die Aufgaben des Jugendamtes mitgestaltet. Seine Hauptaufgaben umfassen die Beratung und Beschlussfassung in grundsätzlichen Fragen der Jugendhilfe, die Jugendhilfeplanung zur Sicherstellung bedarfsgerechter Angebote (z.B. Kinderbetreuung, Jugendfreizeiteinrichtungen) und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen freier und öffentlicher Jungendhilfe.

Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Hürth setzt sich aus 15 stimmberechtigten Mitgliedern zusammen, sechs davon werden von freien Trägern der Jugendhilfe und neun von den im Stadtrat vertretenden Fraktionen entsandt.

Außerdem gibt es eine Reihe von beratenden Mitgliedern, die dem Ausschuss angehören, aber kein Stimmrecht haben. Dazu zählen unter anderem die Leitung der Verwaltung des Jugendamtes, Vertreter der Kirchen, Vertreter der Schulen oder der Schulverwaltung, eine in der Erziehungsberatung tätige Fachkraft, eine Richterin oder ein Richter des Familien- oder Vormundschaftsgerichts, Vertreter der Polizei sowie Vertreter des Jugendamtselternbeirats.

„Aus diesen Reihen wurde Thomas Klug nun in unserer ersten Sitzung nach der Konstituierung des Hürther Rates einstimmig gewählt. Ich drücke ihm sowie Tim Bong als neuem jugendpolitischem Sprecher und den anderen Vertreterinnen und Vertretern unserer Fraktion die Daumen“, gratuliert Bjørn Burzinski, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Hürth.