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Der Kanal auf der Türnicher Straße von Ursfelder bis Kierdorfer Straße sowie die Verlegung der Frischwasserleitung wurden 2025 fertiggestellt. Als Voraussetzung für die Fortführung der Baumaßnahme auf der Kierdorfer Straße musste das Problem der Notfallzuwegung gelöst werden. Nach Übereinkünften mit den Hausbesitzern am Eingang zur Kierdorfer Straße konnte die Passierbarkeit der Baustelle für Feuerwehr und Rettungsdienst sichergestellt werden. Der Autoverkehr von und zur Kierdorfer Straße erfolgt jedoch über den Weiler Berrenrath.

Der alte, defekte Abwasserkanal auf der Kierdorfer Straße wird durch sichere Kunststoffrohre in einer Tiefe von 4 Metern ersetzt. Die Schwierigkeiten aufgrund der Art der Tagebauverfüllung mit wechselnden Pegeln des Schichtenwassers werden durch ein komplexes, einseitiges Abpumpverfahren gelöst, was zu vielen Belastungen führt. Die Fertigstellung der gesamten Maßnahmen dürfte sich wegen der Komplexität bis Ende 2027 hinziehen.

Auftragnehmer der Stadtwerke Hürth ist die Firma BST-Tiefbau GmbH, die auch für die Kommunikation mit den Anwohnern verantwortlich ist. Aktuell erläuterten Vertreter der Stadtwerke Ortsvorsteher Gerd Fabian und Ratsmitglied Dr. Peter Theissen die kommenden Baumaßnahmen im Einzelnen und auch die 2. Notfallzuwegung über den alten Ascheplatz für die Bauabschnitte in den hinteren Teilen der Kierdorfer Straße.

„Unsere Bemühungen für die Fuchsstraße haben zu einem Erfolg geführt“, freut sich Thomas Klug, CDU Ratsmitglied für Kendenich, der sich von Anfang an für die Belange der Anwohner eingesetzt hatte: „Der Eigentümer hat eingelenkt und von einem Abriss der Gebäude mit den Hausnummern 14 und 16 Abstand genommen. Statt Neubauten mit mehreren Wohneinheiten werden die vorhandenen Gebäude nun erhalten und grundsaniert.“

Auch die ehemalige Gaststätte Filz war zwischenzeitlich, wie berichtet, einmal vom Abriss bedroht. Die Familie, welche die Immobilie bewohnt, hat diese nun erworben und auch hier bleibt das Gebäude nach persönlicher Rücksprache mit den neuen Eigentümern in seinem jetzigen Zustand erhalten.

„Es freut mich ganz besonders für die Anwohner der Fuchs- und Pützstraße, dass hier ein Abriss der Gebäude verhindert werden konnte. Auch danke ich den Anwohnern für die konstruktive Zusammenarbeit in diesem Fall“, so Klug abschließend.