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Offene Kinder- und Jugendarbeit in Hürth

„Die vielfältigen Angebote der Stadt Hürth zeigen, dass unsere Kinder und Jugendlichen in sicheren und kreativen Räumen wachsen können“, sagt Thomas Klug, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses.

Der aktuelle Sachstandsberichts zur kommunalen Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) für das 2025 zeigt deutlich, dass die Angebote der Stadt Hürth bei Kindern und Jugendlichen immer besser angenommen werden.

„Der Bericht macht deutlich: Hürth setzt auf ein modernes, vielfältiges und inklusives Freizeit- und Bildungsangebot für unsere Kinder und Jugendlichen“, betont Dr. Peter Theißen, CDU-Ratsmitglied. „Die gestiegene Teilnehmerzahl in Jugendzentrum, Freizeitzentrum Port@l und bei der Mobilen Jugendarbeit zeigt, dass unsere Investitionen in die Jugendförderung Früchte tragen.“

Besonders erfreulich sei die Zunahme der Besuche im Jugendzentrum Hürth: Mit 8.309 Besuchen im Jahr 2025 liegt die Zahl rund 26 % über dem Vorjahr.

Klug hebt hervor, dass die Vielfalt der Angebote – von Ferienspielen, Spielplatzaktionen und sportlichen Angeboten über kreative Projekte, inklusive Partys bis hin zu digitalen Präventionsreihen und Demokratiebildungsinitiativen – ein zentrales Element der erfolgreichen Kinder- und Jugendarbeit ist. Besonders die partizipative Einbindung der Jugendlichen in Planung und Umsetzung stärkt Verantwortungsbewusstsein und soziale Kompetenzen.

Für 2026 plant die Stadt Hürth weitere Maßnahmen zur Förderung von Partizipation und Inklusion, darunter neue Bewegungs- und Beteiligungsangebote, inklusive Tanzworkshops sowie die Fortführung bewährter Ferien- und Freizeitprogramme. Die CDU-Fraktion unterstützt diese Pläne ausdrücklich und sieht darin eine wertvolle Investition in die Zukunft der Stadt.

„Wir sind stolz, dass Hürth ein Ort ist, an dem Kinder und Jugendliche vielfältige Möglichkeiten zur Mitgestaltung, zum Lernen und zur Freizeitgestaltung erhalten, wobei die Mitgestaltung eine zentrale Rolle spielt. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit trägt maßgeblich dazu bei, dass unsere jungen Menschen ihre Potenziale entfalten können“, fasst Theißen abschließend zusammen.

CDU stärkt die bestehenden Angebote und erhöht die Qualität

„Die Jugendarbeit in Hürth muss sich ändern, muss moderner werden, sich stärker an der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen orientieren“, forderte Gudrun Baer, jugendpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion bereits im Jahre 2015. Ihre Fraktion hat nachhaltig an diesem Ziel gearbeitet. Eine konkrete Planung für die Gestaltung der Spielplätze in Hürth liegt vor, in der die Interessen von Jugendlichen berücksichtigt sind. Bürgermeister Dirk Breuer hat die ersten Planungen für einen Generationenpark am Alt-Hürther Stadion sowie die Erhaltung und Neueröffnung der Stadtteilbüros in Efferen und Hürth-Mitte umgesetzt. Zudem sind die Mobile Jugendarbeit und die Schulsozialarbeit ausgebaut worden, um die Kinder und Jugendlichen dort abzuholen, wo sie sich aufhalten. „Die Kinder- und Jugendarbeit hat in Hürth einen hohen Stellenwert. Wir stärken dieses Angebot Schritt für Schritt,“ betont Baer.

„Gleichzeitig sind wir unserer finanzpolitischen Entscheidung treu geblieben und haben keine zusätzlichen Leistungen für freiwillige Angebote ohne Gegenfinanzierung umgesetzt“, erläutert Dr. Petra Hüfken, sachkundige Bürger der CDU-Ratsfraktion.

Für das Haushaltsjahr 2020 sind jüngst im Jugendhilfeausschuss die Anträge der Fraktionen beschlossen worden. „Wir freuen uns, dass die Ausschussmitglieder auch in diesem Jahr unseren Ideen zugestimmt haben“, so Baer. Die Koalition aus CDU und Grünen beantragte eine Erhöhung der Mittel bei den Zuschüssen für Freizeit-, Bildungs- und Schulungsmaßnahmen in Höhe von 10.000 EUR. Verbunden ist diese Erhöhung mit der Auflage, die Jugendförderrichtlinien der Stadt Hürth zu überarbeiten.

„Die Ausflüge und Fahrten mit Kindern und Jugendlichen sind ein wichtiger Baustein im Handlungsfeld der Kinder- und Jugendarbeit. Wir begrüßen es, dass das Jugendamt zu einer Auftaktveranstaltung eingeladen hat, um die Jugendförderrichtlinien zu überarbeiten. Uns ist es wichtig, die Qualität der Angebote und die Förderung der stark steigenden Anzahl der Teilnehmer mit Sonderzuschuss zu sichern. Zudem sollen die allgemeinen Kostensteigerungen der letzten Jahre bei den Förderungsbeträgen Berücksichtigung finden“, sagt Baer abschließend. Die Jugendförderrichtlinien der Stadt Hürth sind letztmalig zum 01.01.2012 verändert worden. Die Anpassung der Richtlinie beinhaltete im Wesentlichen den förderungswürdigen Personenkreis sowie die Berücksichtigungen des Bundeskinderschutzgesetzes und der Jugendleitercard „Juleica“.