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Neue Sozialförderrichtlinie stärkt Ehrenamt in Hürth

„Mit der neuen Sozialförderrichtlinie schaffen wir klare und moderne Rahmenbedingungen, um das Engagement vieler Menschen in unserer Stadt gezielt zu unterstützen“, erklärt Aylin Kocabeygirli (CDU), stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Bildung, Soziales und Inklusion. „Vereine, Initiativen und Ehrenamtliche leisten einen unverzichtbaren Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in Hürth.“

Auf Antrag von CDU und Grünen hat der Rat der Stadt Hürth eine neue Förderrichtlinie für die freiwillige Unterstützung im Bereich Soziales beschlossen. Sie tritt am 1. April 2026 in Kraft und ersetzt die bisherige Richtlinie aus dem Jahr 2021. Die Koalitionspartner hatten die Verwaltung beauftragt, eine zeitgemäße Sozialförderrichtlinie zu erarbeiten.

Künftig können neben gemeinnützigen Vereinen auch Initiativen und bürgerschaftliche Zusammenschlüsse Fördermittel beantragen. Unterstützt werden insbesondere Projekte, die soziales Engagement stärken, Integration fördern oder Angebote für Familien, Jugendliche, Seniorinnen und Senioren sowie Nachbarschaftshilfe und Armutsprävention schaffen.

„Uns war wichtig, die Förderung breiter aufzustellen und mehr engagierten Menschen Zugang zu ermöglichen“, betont CDU-Ratsmitglied Nadine Heinzel. „So können noch mehr gute Ideen für den sozialen Zusammenhalt in Hürth umgesetzt werden.“

Die Förderung erfolgt im Rahmen der im Haushalt bereitgestellten Mittel und kann in der Regel bis zu 3.000 Euro jährlich betragen, bei Kooperationen mehrerer Partner bis zu 5.000 Euro. Für das Antragsverfahren 2026 wird die Frist einmalig bis zum 31. Mai 2026 verlängert.