Das Tor der ehemaligen Burg Hermülheim ist den meisten bekannt. Doch der Zahn der Zeit nagt auch an diesem Baudenkmal. „Fehler aus der Vergangenheit und die Unvernunft von Graffiti-Sprayern haben die Stadt zum Handeln gezwungen“, weiß Ratsmitglied Maria Graf- Leimbach. Bei dem damaligen Bau der Mauerenden wurde auf Fundamente verzichtet, so dass die Ziegel schutzlos im Boden standen. Zudem wurden sie von dem Oberflächenwasser unterspült. Anfang des Jahres wurde der Mauerabschluss in Absprache mit den Stadtwerken neu errichtet, das Graffiti vom Basaltbogen sowie dem Mauerwerk entfernt und das Eisentor neu angestrichen.
„Hierfür nimmt die Stadt ca. 15.000 Euro in die Hand,“ berichtet Bürgermeister Dirk Breuer. Um die Brücke zum Tor vor weiteren Schäden zu schützen, wurde die Durchfahrt für Autofahrer gesperrt. „Ich hoffe, dass dieses schöne Baudenkmal nicht wieder ein Opfer von Graffiti-Sprayer wird“, sagt Ortsvorsteher Hans-Josef Lang.
Ein weiteres Projekt, das die Stadt beschäftigt, ist die römische Wasserleitung an der Realschule. Diese braucht eine Stützkonstruktion. Die offenen Bögen sollen mit einer gebogenen Stahlkonstruktion abgefangen werden. Der Statiker wurde bereits beauftragt und ein Aufmaß hat bereits stattgefunden. Für die Umsetzung werden ca. 23.000 Euro anfallen.
„Der Bau der Ortsumgehung B265n schreitet sichtlich voran. Unsere Idee, den zukünftigen Verlauf der Straße vor Ort zu erläutern, ist auf großes Interesse gestoßen“, freut sich Ortsvorsteher Hans-Josef Lang. Der Einladung des CDU-Ortsverbandes zur Fahrradtour entlang der B265n waren Anfang Mai rund 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger gefolgt.
Die bisherigen öffentlichen Abfalleimer wurden ihrem Zweck nach Ansicht der Hürther Christdemokraten nicht immer gerecht. Coffee to Go-Becher etwa blieben häufig im Schlitz stecken, für Zigarettenkippen gab es keine Entsorgungsmöglichkeit. Auf Initiative der CDU-Vertreter hatte sich der Verwaltungsrat der Stadtwerke Hürth daher mit der Beschaffung neuer Müllbehälter befasst. Nach einem mehrmonatigen Testlauf hat sich der Verwaltungsrat nun für ein Modell entschieden, das eine nach oben gerichtete Öffnung und eine Vorrichtung für Zigarettenkippen aufweist. Zudem weisen die neuen Abfalleimer einen Gummidichtring im Bodenbereich auf, um frühzeitiges Durchrosten aufgrund wildpinkelnder Hunde zu verhindern.