Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung traf sich der CDU Ortsverband Stotzheim und Sielsdorf im Katholischen Pfarrheim St. Brictius. Neben dem Rückblick auf die politischen Aktivitäten standen Neuwahlen auf dem Programm. Der Vorsitzende und Mitgliederbeauftragte Otto Winkelhag wurde einstimmig wiedergewählt.
Der weitere Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Stellvertreter ist Uwe Listner. Zur Geschäftsführerin wurde Anne August gewählt. Schriftführer wurde Sebastian Grunow. Zu Beisitzern wurden Hans-Joachim Gutsche, Toni Klinkhammer, Daniel Kuhn, Wolfgang Loeser, Peter Prinz, Hermann-Josef Schmitz und Monika Schmitz gewählt.
Der neugewählte Vorstand steht vor großen Herausforderungen. Diese gilt es zu meistern, damit wir notwendige, zukunftsorientierte Entwicklungspotenziale für beide Ortsteile ermöglichen. Im Vordergrund stehen zunächst zwei Meilensteine. Den ersten Meilenstein, den wir meistern müssen, ist die Europawahl am 26. Mai. Weiterhin ist wichtig, dass demokratische Parteien und deren Kandidaten ein möglichst hohes Wählervotum erhalten, damit sie gestärkt in der nächsten Legislaturperiode unsere Interessen vertreten können. Mit Axel Voss präsentieren wir auf dem Wahlzettel einen CDU-Kandidaten, der sich bisher mit hoher Verantwortungs-/ Leistungs- und Gestaltungskraft im jetzigen Europaparlament ausgezeichnet hat.
Den zweiten Meilenstein stellen die Kommunalwahlen 2020 dar. Hier wollen und werden wir den Bürger/- innen für den Stadtrat Hürth und für den Kreistag des Rhein-Erft-Kreises, und hier besonders für Stotzheim und Sielsdorf, wählbare Kandidaten/-innen nominieren.

Die von der CDU genannten Alternativstandorte stehen jetzt im Fokus. Mit einem Paukenschlag endete die Sitzung des Verwaltungsrates der Stadtwerke Hürth am 15. Dezember 2011. Stadtwerkevorstand Dr. Ahrens-Salzsieder, ein glühender Verfechter des Standortes neben der Kläranlage an der Horbellerstraße, informierte die Verwaltungsratsmitglieder darüber, dass diese Standortplanungen für das Biomasseheizkraftwerk wegen unlösbarer Genehmigungsprobleme eingestellt wurden. „Die CDU hat die Planung eines Biomasseheizkraftwerk zwar immer unterstützt, den im Landschaftsschutzgebiet gelegenen Standort aber von Anfang an abgelehnt und der Stadt und den Stadtwerken schon im März dieses Jahres mehrere Alternativstandorte in Gewerbegebieten aufgezeigt, die genehmigungsrechtlich unproblematisch sind. Es ist daher unverständlich warum es diesbezüglich nicht auch bereits Parallelplanungen gegeben hat“, betonte Rüdiger Winkler, der Sprecher der CDU-Mitglieder im Verwaltungsrat. „Nachdem wir jetzt durch die falsche Standortentscheidung über ein halbes Jahr Zeit verloren haben, werden wir zur Sicherung unsere Fernwärmeversorgung um so intensiver in die Planungen an einem Standort in einem unserer Gewerbegebiete einsteigen müssen“, ergänzte CDU-Verwaltungsrat und Stotzheims Ortsvorsteher Otto Winkelhag.