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Bjørn Burzinski als Vorsitzender bestätig

„Mit großer Geschlossenheit hat sich die CDU Hürth nach der Kommunalwahl für die nächsten Jahre aufgestellt“, freut sich der alte und neue Vorsitzende im Stadtverband, Bjørn Burzinski, der sich bei 53 anwesenden Mitgliedern für die Wiederwahl bedankte.

Burzinski hatte im April 2025 den Vorsitz von Gudrun Baer übernommen und führte die CDU gemeinsam mit seinem Stellvertreter Thomas Klug, der ebenfalls im Amt bestätigt wurde, in die Kommunalwahl, bei der Dirk Breuer im ersten Wahlgang zum Bürgermeister gewählt wurde und alle 22 Ratskandidatinnen und -kandidaten ihren Wahlkreis direkt gewannen. Bei der Integrationsratswahl gewann die Liste der CDU ebenfalls, hier sogar mit absoluter Mehrheit. Gemeinsam mit Klug, dem Stotzheimer Ratsmitglied Uli Klugius und Bürgermeister Breuer war Burzinski auch federführend an den Verhandlungen des neuen Koalitionsvertrags mit den Vertreterinnen und Vertretern von Bündnis 90/Die Grünen beteiligt, der eine stabile Mehrheit im Stadtrat für die nächsten fünf jahre sichern wird.

Weiterhin unterstützt werden Burzinski und Klug von Schatzmeister Björn Kistel, dem stv. Schatzmeister Tim Bong und der stv. Schriftführerin Maria Graf-Leimbach. Neu im geschäftsführenden Vorstand ist Schriftführer David Rossmanith, der zugleich auch Mitgliederbeauftragter im Stadtverband ist. Zu Beisitzerinnen und Beisitzern wurden Jens Breuer, Martin Carlitschek, Melissa Dinges, Rolf Elsen, Katharina Lang, Bettina Lutterbeck, Ingo Müller, Kathrin Paschke, Monika Schmitz, Annette Theissen, Alexander Thomas und Karin Rosso gewählt.

Burzinski zeigte sich mit seiner Wiederwahl zufrieden: „Ich freue mich über die Rückendeckung der Mitglieder, die mich mit großer Mehrheit im Amt bestätigten.“ 96 % seien ein ehrliches Ergebnis, das Burzinski so interpretiert: „Wir haben im letzten halben Jahr Vieles, aber noch nicht alles richtig gemacht. Das lässt Luft nach oben. Die wollen wir nutzen, um auch mit dem neuen Vorstand das Programm für unsere Heimatstadt Hürth weiterzuentwickeln.“

Seine erste Amtshandlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder im Stadtverband, darunter Joseph Zander (40 Jahre), Marlies Außem und Udo Füngeling (50 Jahre), bei denen er sich für den Einsatz für die Demokratie bedankte. Ebenso „rundeten“ in diesem Jahr Ingeborg Holzem, Herbert Verbrüggen (40 Jahre), Gisela Czaja, Hans-Josef Gebauer, Gisela Kröll Kurt Schürmann, Michael Willems (50 Jahre) und Walter Friese (55 Jahre).

Im Mai haben die Bauarbeiten an der Wehranlage in Sielsdorf begonnen. Das Wehr muss samt Technik aufgerüstet werden. „Wie problematisch die Lage ist, hat sich Ende Mai gezeigt“, so Ulrich Klugius, „schätzungsweise ein Dutzend Häuser hatten mit Wassereinbruch zu kämpfen.“ Die Baumaßnahmen haben sich verzögert, weil monatelang kein Bauunternehmen ein Angebot auf die Ausschreibung abgegeben hat.Der CDU-Ortsverband hat mit Hilfe der betroffenen Hausbewohner ein detailliertes Schadensbild der jüngsten Überschwemmungen erstellt und den Stadtwerken zur Analyse übergeben.

Etwas anders als geplant verlaufen auch die Vorarbeiten zum besseren Starkregenschutz für Stotzheim. Es stellte sich nämlich heraus, dass es Möglichkeiten gibt, größere Wassermengen schon im Bereich der Frechener Straße abzuhalten. Geprüft werde deshalb nun, ob das Rückhaltebecken an der Decksteiner Straße deutlich weniger tief als geplant ausgehoben werden muss. „Dann könnte man auch weitgehend auf eine Umzäunung verzichten. Das würden wir gerade im Interesse aller Spaziergänger und Hundehalter sehr begrüßen“, sagt Monika Schmitz, Vorstandsmitglied im CDU-Ortsverband.

Hürth ist nach aktuellen gesetzlichen Vorgaben zur Aufnahme von etwas mehr als 1.500 Flüchtlingen verpflichtet. Mitte November waren bereits fast 82% aller Unterkunftsplätze belegt. Zu den noch nicht so stark belegten Unterkünften gehören die beiden Container am Frielsweg in Stotzheim: Von den theoretisch 41 Plätzen sind – Stand: Mitte November – 34 belegt, davon 24 in der ersten und zehn in der zweiten Container-Anlage. „Es ist erfreulich, dass das zuständige Amt für Flüchtlingshilfe auch weiterhin dafür sorgt, dass in Stotzheim nur Frauen und Kinder untergebracht werden“, stellt Monika Schmitz, Mitglied im Vorstand des CDU-Ortsverbands Stotzheim/Sielsdorf fest.

Da Hürth wie alle anderen Kommunen auch damit rechnet, in den nächsten Jahren weitere Geflüchtete aufnehmen und unterbringen zu müssen, schreiten die Vorbereitungen für zusätzliche Unterkünfte stadtweit voran – so auch die Pläne für einen Modul-Bau entlang der Niklausstraße in Sielsdorf. „Für die Umsetzung ist es notwendig, den Flächennutzungsplan und den Bebauungsplan zu ändern“, sagt Herbert Jost, Leiter des Amts für Flüchtlingshilfe. Deshalb rechne er damit, dass die Planungen sich bis ins Jahr 2026 erstrecken werden. Wann dann letzten Endes die Unterkunft auch tatsächlich errichtet wird, lasse sich deshalb noch gar nicht näher bestimmen.

Mit einem neuen Vorstandsteam um Hajo Schmitz hat der CDU-Ortsverband Stotzheim/Sielsdorf in einer Jahreshauptversammlung kurz vor Weihnachten die Weichen für die weitere politische Arbeit gestellt.

Zum neuen Vorsitzenden und Mitgliederbeauftragten wurde Hajo Schmitz (52) gewählt. Seine Stellvertretung übernimmt Ratsmitglied Ulrich Klugius (50). Als neuer Kassenwart fungiert Hans-Peter Keller (64), im Amt des Schriftführers bestätigt wurde Sebastian Grunow (33). Das Vorstandsteam verstärken Monika Schmitz (68) und Ratsmitglied Thomas Schepers (57) als Beisitzer. Alle Vorstandsmitglieder wurden einstimmig in ihre Ämter gewählt.

Das neue Vorstandsteam konnte sich auch schon auf erste Etappen im politischen Fahrplan für 2023 verständigen: „Es haben sich im Spätsommer ja mehr als 60 Haushalte an unserer Befragung beteiligt, welche Themen vordringlich in Stotzheim und Sielsdorf bearbeitet werden müssen“, sagte Hajo Schmitz. Die Ergebnisse dieser Befragung will der CDU Ortsverband im ersten Quartal allen interessierten Einwohnerinnen und Einwohnern vorstellen. „Und dann geht es darum, im engen Austausch mit Interessierten und Betroffenen, unabhängig davon, ob sie CDU-Mitglied sind oder nicht, konkrete Ideen und Forderungen zu diesen Themen zu erarbeiten“, skizzierte Ratsmitglied Thomas Schepers das weitere Vorgehen.

Ebenfalls auf der Agenda fürs erste Halbjahr: Das Thema „öffentlicher Nahverkehr“. „Schon jetzt haben wir mit dem Hüpper eine sinnvolle Ergänzung des Angebots, die aber so manchem noch nicht hinreichend bekannt ist“, stellte Ratsmitglied Ulrich Klugius fest, „deshalb wollen wir möglichst noch im ersten Quartal dazu einen Info-Abend zusammen mit den Stadtwerken organisieren.“