Sanierung der Bonnstraße lässt noch auf sich warten
Landesbetrieb Straßen.NRW sieht noch großen Abstimmungsbedarf
“Unser Motto lautet: Wir bauen Straßen fürs Leben“ – so beginnt das Antwortschreiben des Landesbetriebes auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Thomas Okos, wann mit einer Sanierung der Bonnstraße in Fischenich zu rechnen sei. „Wir werden also mit der derzeitigen Situation noch etwas leben müssen, bevor wir mit der Bonnstraße eine Straße fürs Leben erhalten“, beurteilt der Fischenicher Ratsherr Rüdiger Winkler die aktuelle Lage.
Der Landesbetrieb stellt in seinem Schreiben fest, dass es sich bei dem hochbelasteten Streckenabschnitt mit ca. 10.000 Kfz/Tag um einen Abschnitt mit hoher Priorität handelt. Die erforderliche Sanierung sei auch bereits mit den Fachabteilungen abgestimmt und soll in den nächsten zwei Jahren vorangetrieben werden. In diesem Zusammenhang sollen auch die Themen der Entwässerung, der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer und die Lärmreduzierung berücksichtigt werden. Bevor eine Sanierung im Detail geplant werden kann, müsse sich aber noch mit der Stadt Hürth und insbesondere mit der Deutschen Bahn wegen der Änderungen am Bahnübergang „Bonnstraße“ abgestimmt werden. Wie die Fischenicher Ratsmitglieder Dirk Schüller und Rüdiger Winkler erklären, wollen sie im Arbeitskreis Radverkehr des Hürther Stadtrates darauf hinwirken, dass die Abstimmungsgespräche zwischen der Stadt Hürth und dem Landesbetrieb Straßen NRW schneller vorankommen. Im Mittelpunkt steht dabei die Radwegeführung, für die eine Lösung gefunden werden soll, die die Interessen Fischenichs berücksichtigt.





