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Stadt lässt Mangel am Neubau fachlich prüfen – vertragskonforme Lösung gefordert

„Dass der Neubau inzwischen von Schülerinnen, Schülern, Lehrerinnen und Lehrern genutzt werden können, freut uns sehr. Wehrmutstropfen bleiben jedoch die Baumängel: Die Stadt darf sich bei den Fenstern nicht mit einer provisorischen Lösung zufriedengeben.“

Das erklärt Rüdiger Winkler, Sprecher der CDU-Fraktion im Planungsausschuss, zur Sanierung und Erweiterung der Friedrich-Ebert-Realschule.

Bei den Fenstern des Neubaus war im Zuge der Bauabnahme festgestellt worden, dass sie in den Obergeschossen nicht ausreichend gegen Anprall von innen sowie gegen Wind und Sog gesichert seien. Der Generalunternehmer hat deshalb zusätzliche Stahlwinkel zur Befestigung eingebaut. Diese Lösung wurde statisch geprüft und vorläufig freigegeben.

Allerdings entspricht die Ausführung nicht der ursprünglichen Planung; durch die zusätzlichen Befestigungen wurden zudem einzelne Fensterbauteile beschädigt. Die Stadt hat den Generalunternehmer deshalb aufgefordert, einen vertragskonformen Zustand herzustellen. Ein öffentlich bestellter Sachverständiger für Fenster und Fassaden wurde eingeschaltet.

„Jetzt muss geklärt werden, welche dauerhafte Lösung technisch und rechtlich Bestand hat“, sagt Maria Graf-Leimbach, Vorsitzender der CDU-Fraktion. „Für uns ist entscheidend, dass am Ende ein sicherer und dem vereinbarten Neubaustandard entsprechender Zustand hergestellt wird. Die Kosten für die Beseitigung des Mangels dürfen dabei nicht bei der Stadt hängen bleiben.“

Ob die vorhandenen Fenster saniert werden können oder vollständig ausgetauscht werden müssen, ist derzeit noch offen. Die CDU-Fraktion erwartet, dass die Angelegenheit fachlich sauber geprüft und anschließend eine dauerhafte Lösung umgesetzt wird.

CDU unterstützt Erneuerung in Fischenich – künftig sollen auch Busse den Bahnübergang passieren können

„Die Erneuerung des Bahnübergangs ist für Fischenich ein wichtiger Schritt. Besonders die Möglichkeit, dass künftig auch Busse den Bahnübergang sicher queren können, ist eine deutliche Verbesserung.“

Das erklärt Rüdiger Winkler, Sprecher der CDU-Fraktion im Planungsausschuss, zur geplanten Erneuerung des Bahnübergangs Schmittenstraße in Hürth-Fischenich. Der Planungsausschuss hat sich in seiner Sitzung mit der Stellungnahme der Stadt Hürth zum laufenden Planfeststellungsverfahren befasst. Die CDU-Fraktion trägt den Beschlussvorschlag der Verwaltung mit.

Die Deutsche Bahn plant, die Sicherungstechnik des Bahnübergangs zu erneuern. Gleichzeitig soll die Straßenführung angepasst werden. Durch eine dringend notwendige Nivellierung soll künftig eine Befahrung auch durch Busse ermöglicht werden.

Auch für den Fußverkehr sind Verbesserungen vorgesehen. Zwischen den heute weit voneinander Entfernt liegenden Schrankenanlagen sollen zusätzliche, durch Schranken gesicherte Aufstellflächen entstehen. Dadurch müssen Fußgänger künftig nicht mehr alle vier Gleise auf einmal überqueren. Auch die Schließzeiten des Bahnübergangs reduzieren sich durch diese Maßnahme, da die langsame Räumgeschwindigkeit des Fußverkehrs in Verbindung mit der bisher langen Räumstrecke die Schließzeit heute deutlich verlängert.

„Wir begrüßen, dass bei der Planung nicht nur die technische Erneuerung, sondern auch die konkrete Situation für Fußgänger und den öffentlichen Nahverkehr berücksichtigt wird“, sagt Maria Graf-Leimbach (CDU), Vorsitzende des Planungsausschusses. „Wichtig ist, dass die Maßnahme am Ende zu mehr Sicherheit und einer besseren Nutzbarkeit des Übergangs führt.“

Für die Stadt Hürth entstehen nach Angaben der Verwaltung keine Kosten für die Maßnahme.

CDU und GRÜNE setzen gemeinsam auf bezahlbaren Wohnraum, Klimaschutz und eine lebenswerte Quartiersentwicklung in der Ortsstruktur von Hürth-Gleuel

„Wir wollen in Gleuel das Wohnquartier ,Zum Waldfrieden‘ so entwickeln, dass dringend benötigter Wohnraum geschaffen und zugleich die Anforderungen an eine moderne, sozial ausgewogene und nachhaltige Stadtentwicklung erfüllt werden. Für uns ist entscheidend, dass nicht nur Wohnungen entstehen, sondern ein lebenswertes Quartier mit bezahlbarem Wohnraum, ausreichend Grün und einer zukunftsfähigen Verkehrsanbindung, das sich in die Ortsstruktur von Hürth-Gleuel und das Lebensumfeld der Anwohnerinnen und Anwohner einfügt“, erklärt Rüdiger Winkler, Sprecher der CDU-Fraktion im Planungsausschuss.

Der Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr hat die Einleitung der Bauleitplanverfahren für das Gebiet „Zum Waldfrieden“ in Gleuel auf den Weg gebracht. Die CDU-Fraktion hat dem Beschlussvorschlag zugestimmt und gemeinsam mit der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN einen Ergänzungsantrag eingebracht, der wichtige qualitative Anforderungen an die künftige Entwicklung des Gebietes formuliert.

Das Areal im Nordwesten von Gleuel zählt zu den wenigen größeren Flächen im Hürther Stadtgebiet, die sich grundsätzlich für eine wohnbauliche Entwicklung eignen. Es ist bereits im Flächennutzungsplan als Wohnbaufläche dargestellt und Bestandteil des Wohnbaulandkonzeptes der Stadt Hürth aus dem Jahr 2015. Mit dem nun gefassten Grundsatzbeschluss wird die Verwaltung beauftragt, die erforderlichen Bauleitplanverfahren einzuleiten und die planerischen Grundlagen für die weitere Entwicklung zu erarbeiten.

„Die Entwicklung des Waldfriedens bietet eine große Chance für Gleuel und für die gesamte Stadt Hürth. Wir brauchen zusätzlichen Wohnraum, müssen dabei aber von Anfang an auf Qualität achten und auf das Lebensumfeld der Anwohnerinnen und Anwohner Rücksicht nehmen. Deshalb haben wir gemeinsam mit den GRÜNEN einen Ergänzungsantrag auf den Weg gebracht, der bezahlbares Wohnen, eine sozial ausgewogene Mischung, ein gutes Verkehrskonzept und ausreichend Grünflächen ausdrücklich in den Mittelpunkt stellt. Wir wollen keine Entwicklung um jeden Preis, sondern ein Quartier, das langfristig funktioniert und von seinen Bewohnerinnen und Bewohnern angenommen wird“, so der Gleueler Ratsherr Heins-Werner Kriesch.

Ein Teil des gemeinsamen Ergänzungsantrags ist das Ziel, mindestens ein Drittel des geplanten Wohnraums als günstigen Wohnraum zu ermöglichen. Darüber hinaus soll die Planung eine sozial ausgewogene Mischung unterschiedlicher Wohnangebote berücksichtigen. Die CDU sieht darin einen wichtigen Beitrag, damit auch Familien, Menschen mit mittleren und geringeren Einkommen eine Perspektive in Hürth erhalten.

Auch die städtebauliche Qualität soll frühzeitig berücksichtigt werden. Neben der behutsamen Integration in die vorhandene Ortsstruktur sind Überlegungen zu zentralem Quartiersparken vorgesehen, um den Individualverkehr innerhalb des Wohngebietes möglichst gering zu halten und auch die vorhandene Parksituation im Ort nicht zusätzlich zu beeinträchtigen. Grünanlagen sollen zu einem günstigen Mikroklima beitragen und zugleich Aufenthaltsqualität schaffen. Darüber hinaus sollen geeignete Treffpunkte für die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner entstehen.

„Wir verbinden mit der Entwicklung des Waldfriedens eine klare Erwartung: Neues Bauland muss behutsam in die vorhandenen Strukturen integriert werden und zugleich auch Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit geben. Dazu gehören bezahlbare Wohnungen, ein verantwortungsvoller Umgang mit Flächen, Klimaschutz und ein gutes nachbarschaftliches Miteinander. Dass wir diese Anforderungen gemeinsam mit den GRÜNEN in einem Ergänzungsantrag verankern, ist ein wichtiges Signal. Wir wollen frühzeitig die richtigen Leitplanken setzen, damit aus einem neuen Baugebiet ein Gewinn für ganz Gleuel wird“, betont Bjørn Burzinski, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hürth.

Die CDU-Fraktion bewertet die Einleitung der Bauleitplanverfahren daher als wichtigen Schritt für eine verantwortungsvolle Wohnraumentwicklung in Hürth. Mit dem gemeinsamen Ergänzungsantrag werden zugleich klare Anforderungen an die soziale, ökologische und städtebauliche Qualität des künftigen Wohnquartiers formuliert.



Planungsausschuss beschließt Verkehrsversuch – CDU sieht wichtigen Schritt für mehr Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit

„Mit dem Verkehrsversuch schaffen wir die Möglichkeit, die Auswirkungen der geplanten Verkehrsführung unter realen Bedingungen zu testen. Entscheidend ist für uns: Wir wollen den Durchgangsverkehr aus Efferen herausbekommen, ohne die Erreichbarkeit des Stadtteils unnötig einzuschränken. Dass die Linienführung des Stadtbusses erhalten bleibt und die Auswirkungen nach einem Jahr umfassend überprüft werden, ist dabei besonders wichtig“, erklärt Rüdiger Winkler, Sprecher der CDU-Fraktion im Planungsausschuss.

Der Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr hat das Verkehrskonzept für Efferen beschlossen und damit den Weg für die Umsetzung der darin vorgesehenen Vorzugsvariante als Verkehrsversuch freigemacht. Die CDU-Fraktion hat dem Beschluss zugestimmt. Der Verkehrsversuch soll zunächst für maximal eineinhalb Jahre durchgeführt werden. Nach etwa einem Jahr ist eine umfassende Evaluation vorgesehen, deren Ergebnisse dem Ausschuss vorgelegt werden. Erst anschließend soll über eine dauerhafte Umsetzung und mögliche bauliche Anpassungen entschieden werden.

Zentrales Ziel des Verkehrskonzeptes ist es, den Kfz-Durchgangsverkehr insbesondere aus dem nordwestlichen Bereich Efferens herauszuhalten und auf die Umgehungsstraße K2n zu verlagern. Gleichzeitig sollen die Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner möglichst geringgehalten sowie die Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr verbessert werden. Das Konzept wurde unter Beteiligung einer politischen Steuerungsgruppe und der Öffentlichkeit erarbeitet. Insgesamt wurden 18 Planfälle untersucht; aus einer vertieften Bewertung gingen fünf Varianten hervor. Die nun beschlossene Vorzugsvariante wurde auf Grundlage der fachlichen Untersuchung und der Rückmeldungen aus der Bürgerbeteiligung weiterentwickelt.

Kern des Verkehrsversuchs sind zwei Maßnahmenbereiche: der Knotenpunkt Berrenrather Straße/Bachstraße sowie der Bereich Krankenhausstraße/In den Höhnen. An der Berrenrather Straße soll das Linksabbiegen in die Bachstraße aus Richtung Köln künftig unterbunden werden. Dadurch soll der Durchgangsverkehr stärker auf die Ortsumfahrung gelenkt werden. Die Krankenhausstraße wird in Richtung Hermülheim als Einbahnstraße geführt. Für den Radverkehr bleibt die Krankenhausstraße hingegen in beide Richtungen durchgängig befahrbar.

Nach den Berechnungen des Verkehrskonzeptes kann der Durchgangsverkehr im Zentrum von Efferen dadurch um bis zu 84 Prozent reduziert werden. Gleichzeitig werden Verkehre teilweise auf die Berrenrather Straße, die Esserstraße und die Leopold-Freter-Straße verlagert. Die Verwaltung bewertet die dadurch entstehenden Fahrtwegverlängerungen innerhalb Efferens als akzeptabel.

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass hier nicht einfach eine dauerhafte Verkehrsregelung beschlossen wird, sondern zunächst ein zeitlich begrenzter Verkehrsversuch stattfindet. So können wir anhand belastbarer Verkehrszählungen feststellen, was die Maßnahmen tatsächlich bewirken. Wenn sich dabei Anpassungsbedarf zeigt, muss darauf reagiert werden“, sagt Tim Bong, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Efferen und CDU-Ratsmitglied in der Steuerungsgruppe.

Auch die Erfahrungen aus dem Verkehrsversuch an den Grundschulen Im Wiesengrund bestätigen den Ansatz, Verkehrsmaßnahmen zunächst zu erproben und anschließend anhand konkreter Daten zu bewerten. Die Evaluation hat dort gezeigt, dass die Einbahnstraßenführung in der Orsbeckstraße die Verkehrssicherheit für den Fuß- und insbesondere den Schülerverkehr verbessert hat. Daher soll die Regelung dauerhaft eingerichtet werden.

Auch die Beselerstraße ist Bestandteil des Beschlusses. Dort hatte die Verwaltung verschiedene Einbahnstraßenvarianten und die Parksituation untersucht. Eine Einbahnstraßenregelung wurde nicht empfohlen, da sie entweder zusätzlichen Verkehr in das angrenzende Wohngebiet verlagern oder die bereits stark belastete Kaulardstraße weiter belasten würde. Stattdessen werden gezielte Halteverbote und die Entfernung einzelner Parkstände beschlossen, um den Verkehrsfluss zu verbessern und Ausweichstellen für den Begegnungsverkehr zu schaffen.

„Das Verkehrskonzept ist das Ergebnis eines längeren Prozesses, in dem Verkehrsdaten, fachliche Untersuchungen und die Rückmeldungen aus der Bürgerschaft zusammengeführt wurden. Jetzt geht es darum, die beschlossenen Maßnahmen sorgfältig zu erproben und transparent auszuwerten. Für uns ist wichtig, dass am Ende die tatsächlichen Erfahrungen vor Ort maßgeblich für die weitere Entscheidung sind“, so Marco Jansen, CDU-Ratsmitglied in der Steuerungsgruppe.

Weniger Durchgangsverkehr, mehr Verkehrssicherheit und eine höhere Aufenthaltsqualität – jetzt wird das Verkehrskonzept Schritt für Schritt vor Ort umgesetzt und überprüft.



CDU-Fraktion begrüßt KI-gestützte Zustandserfassung im Verwaltungsrat

„Die neue Technik schafft eine moderne und verlässliche Grundlage, um den Zustand unserer Rad- und Gehwege systematisch zu erfassen und notwendige Maßnahmen gezielter zu planen“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Bjørn Burzinski.

Im Verwaltungsrat wurde über die Anschaffung einer Software zur Auswertung des Zustands von Rad- und Gehwegen informiert. Die CDU-Fraktion begrüßt die neue Anschaffung ausdrücklich und sieht darin einen sinnvollen Schritt für eine moderne und zukunftsorientierte Unterhaltung der städtischen Infrastruktur.

Zunächst sollen sämtliche Radwege erfasst werden, anschließend die Gehwege. Die aufgenommenen Bilder werden automatisiert in das Programm eingespielt und über Nacht KI-gestützt ausgewertet. Die Software kann dabei unter anderem verschiedene Oberflächen wie Pflaster- und Plattenbeläge erkennen und bewerten.

„Wir erhalten damit eine deutlich bessere Datengrundlage über den Zustand unserer Verkehrswege“, so Burzinski. „Das hilft, Schäden und Handlungsbedarfe frühzeitig zu erkennen und die notwendigen Maßnahmen nachvollziehbar zu priorisieren.“

Die CDU-Fraktion sieht in der Digitalisierung einen konkreten Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger. „Moderne Technik sollte dort eingesetzt werden, wo sie Verwaltung und Infrastruktur nachhaltig verbessert. Genau das ist hier der Fall“, betont Rüdiger Winkler, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hürth. „Wenn wir unsere Rad- und Gehwege langfristig in einem guten Zustand halten wollen, brauchen wir auch moderne Werkzeuge für deren Erfassung und Bewertung.“

Dirk Schüller einstimmig zum Vorsitzenden gewählt

Hürth-Fischenich, 8. August 2026 – Der CDU-Ortsverband Fischenich hat auf seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Die 19 anwesenden stimmberechtigten Mitglieder sprachen dem vorgeschlagenen Team jeweils einstimmig ihr Vertrauen aus und stellten damit die Weichen für die Arbeit der kommenden Jahre.

Zum neuen Vorsitzenden wurde Dirk Schüller gewählt. Ihm zur Seite steht künftig Rüdiger Winkler als stellvertretender Vorsitzender. Ebenfalls einstimmig gewählt wurden Bettina Lutterbeck als Schatzmeisterin, Frank Schiweck als Schriftführer sowie Lukas Genschel als Mitgliederbeauftragter. Kathrin Schüller und Alexander Thomas komplettieren den Vorstand als Beisitzer.

„Ich freue mich sehr über das einstimmige Vertrauen unserer Mitglieder. Gemeinsam mit dem neu gewählten Vorstand möchten wir die erfolgreiche Arbeit des Ortsverbandes fortsetzen und uns mit frischen Ideen weiterhin engagiert für die Interessen der Menschen in Fischenich einsetzen“, erklärte der neue Vorsitzende Dirk Schüller nach seiner Wahl.

Zuvor hatten die Mitglieder die Berichte des bisherigen Vorstandes entgegengenommen. Die Kassenprüfer bescheinigten eine ordnungsgemäße Kassenführung ohne Beanstandungen. Im Anschluss wurde der bisherige Vorstand einstimmig entlastet.

Ein besonderer Moment der Versammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für ihre Treue zur CDU wurden Anni Klatte und Franz Josef Thomas für 40 Jahre sowie Waltraud und Wilfried  Meyer für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet. Die Geehrten erhielten Urkunden, Ehrennadeln und Blumen als Dank für ihr langjähriges Engagement.

Der bisherige Vorsitzende und nun stellvertretende Vorsitzende Rüdiger Winkler zeigte sich erfreut über den gelungenen Generationenwechsel: „Ich danke den Mitgliedern für das Vertrauen in den vergangenen Jahren. Mit Dirk Schüller übernimmt ein engagierter Nachfolger die Verantwortung für unseren Ortsverband. Ich freue mich darauf, ihn und den neuen Vorstand weiterhin zu unterstützen.“

Mit dem neuen Vorstand blickt der CDU-Ortsverband Fischenich optimistisch auf die kommenden Aufgaben und möchte die kommunalpolitische Arbeit vor Ort weiterhin engagiert und bürgernah gestalten. Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Dirk Schüller ausdrücklich bei Rüdiger Winkler für dessen langjährige Arbeit an der Spitze des Ortsverbandes.

CDU begrüßt neue Baumreihe und Blühwiese an der Linie 18 als Beitrag für Umwelt und Lebensqualität

„Mit der neuen Baumreihe und der Blühwiese wird ein weiterer Baustein des Grün- und Freiraumkonzepts sichtbar umgesetzt. Das wertet den Bereich entlang des Radwegs deutlich auf und stärkt zugleich die Artenvielfalt“, Rüdiger Winkler, Sprecher der CDU-Fraktion im Umweltausschuss.

Der Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr wurde über die Umsetzung der Maßnahme „Baumreihe und Blühwiese am Radweg der Linie 18“ informiert. Die CDU-Fraktion begrüßt die Fertigstellung des Projekts als gelungenes Beispiel dafür, wie ökologische Aufwertung, Klimaanpassung und Verkehrswende miteinander verbunden werden können.

Entlang des Radwegs wurden 29 Winterlinden gepflanzt. Die Baumart gilt als besonders klimaresistent und bietet zugleich einen hohen ökologischen Nutzen für Insekten. Ergänzt wird die Maßnahme durch eine rund 5.600 Quadratmeter große Blühwiese, die mit gebietsheimischem Saatgut aus dem Rhein-Erft-Kreis eingesät wurde.

„Solche Maßnahmen verbessern nicht nur das Landschaftsbild, sondern schaffen auch wertvolle Lebensräume für Insekten und andere Tiere“, erklärt Winkler. „Gleichzeitig wird die Aufenthaltsqualität entlang wichtiger Radwege spürbar erhöht.“

Die Ausschussvorsitzende Maria Graf-Leimbach betont: „Die CDU steht für eine pragmatische Umweltpolitik, die ökologische Verbesserungen mit einer nachhaltigen und trotzdem wirtschaftlichen Pflege verbindet. Die neue Baumreihe und die extensiv bewirtschaftete Blühwiese sind dafür ein gutes Beispiel.“

Die CDU sieht in der Umsetzung einen weiteren Schritt, das Grün- und Freiraumkonzept der Stadt Hürth sichtbar mit Leben zu füllen und die Lebensqualität in den Stadtteilen nachhaltig zu stärken.

„Wir wollen den Stadtbusverkehr in Hürth effizienter gestalten, ohne das Angebot einzuschränken. Im Gegenteil: Wir sehen die Chance, mit klugen Anpassungen Verbesserungen zu erreichen“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Bjørn Burzinski.

Die CDU-Fraktion hat eine Analyse des Stadtbusverkehrs angeregt. Gemeinsam mit der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) sollen die Stadtwerke Optimierungspotenziale untersuchen, um den Betrieb kosteneffizienter zu gestalten.

Hürth verfügt im Vergleich zu anderen Städten im Rhein-Erft-Kreis über ein umfangreiches ÖPNV-Angebot, das die Stadt 2025 knapp 12 Mio. Euro kostete.

Ein zentraler Bestandteil ist der Stadtbus mit Betriebskosten von 7,64 Mio. Euro. Seit 1997 wurde das Angebot kontinuierlich ausgebaut. In Stadtteilen ohne Stadtbus ergänzt seit 2021 der On-Demand-Verkehr „Hüpper“ (700.000 Euro) das Angebot. Nach Betriebsschluss übernimmt er seit 2025 die Fahrten im gesamten Stadtgebiet.

Neben Stadtbus und Hüpper gibt es regionale Angebote wie die Linie 18 und den Regionalbusverkehr, die zusammen über 3,5 Mio. Euro kosten.

„Wir wollen herausfinden, wo wir effizienter werden können – etwa bei Leerfahrten oder in Ferienzeiten“, betont Rüdiger Winkler, verkehrspolitischer Sprecher der CDU.

Landesbetrieb Straßen.NRW sieht noch großen Abstimmungsbedarf

“Unser Motto lautet: Wir bauen Straßen fürs Leben“ – so beginnt das Antwortschreiben des Landesbetriebes auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Thomas Okos, wann mit einer Sanierung der Bonnstraße in Fischenich zu rechnen sei. „Wir werden also mit der derzeitigen Situation noch etwas leben müssen, bevor wir mit der Bonnstraße eine Straße fürs Leben erhalten“, beurteilt der Fischenicher Ratsherr Rüdiger Winkler die aktuelle Lage.

Der Landesbetrieb stellt in seinem Schreiben fest, dass es sich bei dem hochbelasteten Streckenabschnitt mit ca. 10.000 Kfz/Tag um einen Abschnitt mit hoher Priorität handelt. Die erforderliche Sanierung sei auch bereits mit den Fachabteilungen abgestimmt und soll in den nächsten zwei Jahren vorangetrieben werden. In diesem Zusammenhang sollen auch die Themen der Entwässerung, der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer und die Lärmreduzierung berücksichtigt werden. Bevor eine Sanierung im Detail geplant werden kann, müsse sich aber noch mit der Stadt Hürth und insbesondere mit der Deutschen Bahn wegen der Änderungen am Bahnübergang „Bonnstraße“ abgestimmt werden. Wie die Fischenicher Ratsmitglieder Dirk Schüller und Rüdiger Winkler erklären, wollen sie im Arbeitskreis Radverkehr des Hürther Stadtrates darauf hinwirken, dass die Abstimmungsgespräche zwischen der Stadt Hürth und dem Landesbetrieb Straßen NRW schneller vorankommen. Im Mittelpunkt steht dabei die Radwegeführung, für die eine Lösung gefunden werden soll, die die Interessen Fischenichs berücksichtigt.

In der Sitzung des Verwaltungsrates im März berichteten die Stadtwerke Hürth, dass der Auftrag für die Planungen zur Sanierung der Raiffeisenstraße und der Vorgebirgsstraße sowie eines Teilstückes der Straße An der Fuhr bereits im Dezember 2025 erfolgt sei, so dass im Februar 2026 die Ortsbegehungen zur konkreten Abstimmung des Planungsumfangs erfolgen konnte.

„Teil der Sanierung wird auch der Starkregenschutz, die Erneuerung der Stützwand an der Raiffeisenstraße zu den tiefer liegenden Häusern und ein begehbarer Fußweg in Richtung Bonnstraße sein. Auch eine übersichtlichere Gestaltung der Einmündung der Raiffeisenstraße in die Bonnstraße werden wir thematisieren“, wissen die Ratsmitglieder Dirk Schüller und Rüdiger Winkler, die die Fischenicher Interessen im Hürther Stadtrat vertreten, zu berichten.

„Sobald die Planungen der Stadtwerke vorliegen, werden diese im Planungsausschuss beraten und anschließend in einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt. Wir werden aktuell darüber berichten und dafür sorgen, dass die Anregungen und Änderungswünsche der Fischenicher berücksichtigt werden. Vorschläge von Fischenicher Bürgerinnen und Bürgern liegen uns dazu schon heute vor. Wir werden zu einem unserer traditionellen Bürgerstammtische dann auch Experten der Stadt und der Stadtwerke einladen“, sagen Schüller und Winkler zu.