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Planungsausschuss beschließt Verkehrsversuch – CDU sieht wichtigen Schritt für mehr Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit

„Mit dem Verkehrsversuch schaffen wir die Möglichkeit, die Auswirkungen der geplanten Verkehrsführung unter realen Bedingungen zu testen. Entscheidend ist für uns: Wir wollen den Durchgangsverkehr aus Efferen herausbekommen, ohne die Erreichbarkeit des Stadtteils unnötig einzuschränken. Dass die Linienführung des Stadtbusses erhalten bleibt und die Auswirkungen nach einem Jahr umfassend überprüft werden, ist dabei besonders wichtig“, erklärt Rüdiger Winkler, Sprecher der CDU-Fraktion im Planungsausschuss.

Der Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr hat das Verkehrskonzept für Efferen beschlossen und damit den Weg für die Umsetzung der darin vorgesehenen Vorzugsvariante als Verkehrsversuch freigemacht. Die CDU-Fraktion hat dem Beschluss zugestimmt. Der Verkehrsversuch soll zunächst für maximal eineinhalb Jahre durchgeführt werden. Nach etwa einem Jahr ist eine umfassende Evaluation vorgesehen, deren Ergebnisse dem Ausschuss vorgelegt werden. Erst anschließend soll über eine dauerhafte Umsetzung und mögliche bauliche Anpassungen entschieden werden.

Zentrales Ziel des Verkehrskonzeptes ist es, den Kfz-Durchgangsverkehr insbesondere aus dem nordwestlichen Bereich Efferens herauszuhalten und auf die Umgehungsstraße K2n zu verlagern. Gleichzeitig sollen die Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner möglichst geringgehalten sowie die Bedingungen für den Fuß- und Radverkehr verbessert werden. Das Konzept wurde unter Beteiligung einer politischen Steuerungsgruppe und der Öffentlichkeit erarbeitet. Insgesamt wurden 18 Planfälle untersucht; aus einer vertieften Bewertung gingen fünf Varianten hervor. Die nun beschlossene Vorzugsvariante wurde auf Grundlage der fachlichen Untersuchung und der Rückmeldungen aus der Bürgerbeteiligung weiterentwickelt.

Kern des Verkehrsversuchs sind zwei Maßnahmenbereiche: der Knotenpunkt Berrenrather Straße/Bachstraße sowie der Bereich Krankenhausstraße/In den Höhnen. An der Berrenrather Straße soll das Linksabbiegen in die Bachstraße aus Richtung Köln künftig unterbunden werden. Dadurch soll der Durchgangsverkehr stärker auf die Ortsumfahrung gelenkt werden. Die Krankenhausstraße wird in Richtung Hermülheim als Einbahnstraße geführt. Für den Radverkehr bleibt die Krankenhausstraße hingegen in beide Richtungen durchgängig befahrbar.

Nach den Berechnungen des Verkehrskonzeptes kann der Durchgangsverkehr im Zentrum von Efferen dadurch um bis zu 84 Prozent reduziert werden. Gleichzeitig werden Verkehre teilweise auf die Berrenrather Straße, die Esserstraße und die Leopold-Freter-Straße verlagert. Die Verwaltung bewertet die dadurch entstehenden Fahrtwegverlängerungen innerhalb Efferens als akzeptabel.

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass hier nicht einfach eine dauerhafte Verkehrsregelung beschlossen wird, sondern zunächst ein zeitlich begrenzter Verkehrsversuch stattfindet. So können wir anhand belastbarer Verkehrszählungen feststellen, was die Maßnahmen tatsächlich bewirken. Wenn sich dabei Anpassungsbedarf zeigt, muss darauf reagiert werden“, sagt Tim Bong, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Efferen und CDU-Ratsmitglied in der Steuerungsgruppe.

Auch die Erfahrungen aus dem Verkehrsversuch an den Grundschulen Im Wiesengrund bestätigen den Ansatz, Verkehrsmaßnahmen zunächst zu erproben und anschließend anhand konkreter Daten zu bewerten. Die Evaluation hat dort gezeigt, dass die Einbahnstraßenführung in der Orsbeckstraße die Verkehrssicherheit für den Fuß- und insbesondere den Schülerverkehr verbessert hat. Daher soll die Regelung dauerhaft eingerichtet werden.

Auch die Beselerstraße ist Bestandteil des Beschlusses. Dort hatte die Verwaltung verschiedene Einbahnstraßenvarianten und die Parksituation untersucht. Eine Einbahnstraßenregelung wurde nicht empfohlen, da sie entweder zusätzlichen Verkehr in das angrenzende Wohngebiet verlagern oder die bereits stark belastete Kaulardstraße weiter belasten würde. Stattdessen werden gezielte Halteverbote und die Entfernung einzelner Parkstände beschlossen, um den Verkehrsfluss zu verbessern und Ausweichstellen für den Begegnungsverkehr zu schaffen.

„Das Verkehrskonzept ist das Ergebnis eines längeren Prozesses, in dem Verkehrsdaten, fachliche Untersuchungen und die Rückmeldungen aus der Bürgerschaft zusammengeführt wurden. Jetzt geht es darum, die beschlossenen Maßnahmen sorgfältig zu erproben und transparent auszuwerten. Für uns ist wichtig, dass am Ende die tatsächlichen Erfahrungen vor Ort maßgeblich für die weitere Entscheidung sind“, so Marco Jansen, CDU-Ratsmitglied in der Steuerungsgruppe.

Weniger Durchgangsverkehr, mehr Verkehrssicherheit und eine höhere Aufenthaltsqualität – jetzt wird das Verkehrskonzept Schritt für Schritt vor Ort umgesetzt und überprüft.



Rolf Elsen (66) lebt seit über 35 Jahren mit seiner Frau in Hürth-Efferen. Als Bundesbeamter a.D. bringt er viel Erfahrung mit – und noch mehr Herz für das, was ihn umgibt. Ob als ehrenamtlicher „Grüner Herr“ im Krankenhaus, in sozialen Projekten oder im Vereinsleben: Er ist da, wo Menschen Unterstützung brauchen.

Im Stadtrat will er sich weiter für gute Busverbindungen, sichere Radwege und eine lebendige Ortsmitte mit Nahversorgung einsetzen. Besonders wichtig sind ihm der Natur- und Artenschutz in Efferen – vom Erhalt einzelner Bäume bis zur Förderung von Insektenhotels.

Mehr zu Rolf Elsen – Wahlbezirk 16: Rolf Elsen – Stadtrat für Efferen

Marco Jansen (43) ist in Efferen aufgewachsen – und 2018 mit seiner Familie in das Haus seiner Kindheit zurückgekehrt. Heute lebt er dort mit drei Generationen unter einem Dach. Als Kulturmanager, CDU-Geschäftsstellenleiter und selbstständiger Veranstalter bringt er Berufserfahrung, Organisationstalent und ein Herz für Gemeinschaft mit.

Sein Einsatz gilt einem lebenswerten, familienfreundlichen Efferen: mit saubereren Spielplätzen, sicheren Wegen, besseren Verkehrswegen und echten Begegnungsorten. Ob Schultheaterwoche, KneipenKulTour, Klangszenenbild oder Puppentheater-Festival – Marco Jansen steht für neue Impulse, kreative Ideen und Kultur für alle.

Mehr zu Marco Jansen – Wahlbezirk 17: Marco Jansen – Stadtrat für Efferen

Wo andere Grenzen sehen, baut Sevgi Witte Brücken. Ob im Beruf, in der Familie oder im Ehrenamt – sie bringt Menschen zusammen. Die 54-jährige Diplom-Kauffrau lebt seit über 14 Jahren mit ihrer Familie in Efferen und engagiert sich im Integrationsrat sowie im CDU-Ortsvorstand.

Ihr Ziel: ein Efferen, in dem alle mitgestalten können – unabhängig von Herkunft oder Lebenssituation. Sie steht für mehr digitale Teilhabe, bessere Chancen für Jugendliche, saubere Grünflächen und smarte, nachhaltige Stadtentwicklung.

Mehr zu Sevgi Witte – Wahlbezirk 18: Sevgi Witte – Stadträtin für Efferen

Melissa Dinges (28) steht für frischen Wind in der Kommunalpolitik. Als Stadtinspektorin im Kölner Rathaus kennt sie Verwaltung von innen – und weiß, wo sie besser für die Menschen arbeiten kann. In der CDU Hürth ist sie Vorsitzende der Jungen Union und als sachkundige Bürgerin politisch längst aktiv.

Ihr Antrieb: eine Stadt, die zuhört und mitgestalten lässt. Sie setzt sich ein für saubere Spielplätze, gut beleuchtete Schulwege, moderne Schulen mit digitaler Ausstattung – und mehr Raum für Jugend, Freizeit und Begegnung in Efferen.

Mehr zu Melissa Dinges – Wahlbezirk 19: Melissa Dinges – Stadträtin für Efferen

Tim Bong ist 24 Jahre alt, leitet eine Offene Ganztagsschule in Efferen – und kandidiert für den Stadtrat. Warum? Weil er jeden Tag erlebt, wo es hakt: auf dem Schulweg, auf Spielplätzen, in der Kommunikation zwischen Stadt und Eltern. Und weil er überzeugt ist: Die junge Generation gehört an den Tisch, nicht nur in die Zuschauerrolle.

Aufgewachsen in Efferen, aktiv in Vereinen und im Brauchtum, weiß er, was den Stadtteil zusammenhält – und was er voranbringen kann: sichere Rad- und Schulwege, moderne Bildungsangebote, Spielplätze für alle Altersgruppen und eine ehrliche Politik auf Augenhöhe.
Tim Bong steht für einen neuen Politikstil: zuhören, nachfragen, umsetzen – nah an den Menschen und mit dem Blick für das Machbare.

Mehr zu Tim Bong – Wahlbezirk 20: Tim Bong – Stadtrat für Efferen

Seit einem Jahr engagiert sich Björn Kistel im Kreistag des Rhein-Erft-Kreises und bringt seine kommunalpolitische Erfahrung aus Hürth in sein neues Amt ein.

Der Wechsel in den Kreistag war für Kistel eine spannende Herausforderung. In Hürth konnte er sich bereits intensiv mit den lokalen Bedürfnissen und Anliegen auseinandersetzen und Erfahrungen in der Kommunalpolitik sammeln. Diese Expertise möchte er nun in der Arbeit des Kreistags anwenden und die wirtschaftliche Stabilität und das finanzielle Wohlergehen des Rhein-Erft-Kreises fördern.

Herzliche Aufnahme und positive Zusammenarbeit im Kreistag

Besonders beeindruckt ist Kistel von der positiven Atmosphäre und der guten Zusammenarbeit im Kreistag. Die CDU-Fraktion und insbesondere seine Kolleginnen und Kollegen haben ihn von Beginn an herzlich aufgenommen und unterstützen ihn in seinen Vorhaben. „Die freundliche Aufnahme und das kollegiale Miteinander motivieren mich zusätzlich in meinem Einsatz für den Kreis“, betont Kistel.

Schwerpunkte: Nachhaltige Haushalts- und Wirtschaftspolitik

Björn Kistels inhaltliche Schwerpunkte liegen auf einer nachhaltigen Haushalts- und Wirtschaftspolitik. Er ist davon überzeugt, dass eine langfristige Finanzplanung und ein verantwortungsvoller Umgang mit den öffentlichen Mitteln entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des Kreises sind. „Die Haushalts- und Wirtschaftspolitik muss auf Stabilität und Nachhaltigkeit ausgerichtet sein“, erklärt Kistel. Dabei ist ihm wichtig, dass auch zukünftige Generationen noch von den Investitionen und Planungen profitieren können.

Er setzt sich dafür ein, dass im Kreistag weiterhin wirtschaftliche Vernunft und eine weitsichtige Finanzpolitik im Vordergrund stehen. Dabei denkt er nicht nur an Einsparungen und eine effiziente Mittelverwendung, sondern auch an Investitionen, die die wirtschaftliche Basis des Kreises stärken und neue Perspektiven für die Bürgerinnen und Bürger eröffnen.

Die Sanierungsarbeiten am Torbogen des Alten Friedhofs werden fortgesetzt.
Nachdem die Bauarbeiten aufgrund eines Unfalls und des Einsturzes vorübergehend unterbrochen werden mussten, laufen die Reparaturen nun wieder auf Hochtouren.
Laut Angaben der beauftragten Baufirma werden die Arbeiten voraussichtlich etwa acht Wochen in Anspruch nehmen.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Wahl der Baumaterialien: Da die ursprünglich verwendeten Ziegel nicht mehr genutzt werden konnten, entschied man sich für neue, optisch passende Ziegel, um den historischen Charakter des Torbogens zu erhalten. Auch die Türflügel werden nach Abschluss der Arbeiten wieder angebracht. Um die Handhabung zu erleichtern, erhalten sie zukünftig Rollen.

Rolf Elsen, Ratsmitglied, zeigte sich beeindruckt von der Qualität der Restaurierung: „Die Holzvorlage ist äußerst gelungen und fügt sich harmonisch in das Gesamtbild ein.“

Die Bauarbeiten am Torbogen sind ein Beispiel für handwerkliche Präzision und Engagement, die den Alten Friedhof bald wieder in altem Glanz erstrahlen lassen.

In den vergangenen Ausgaben von „Neues aus Efferen“ haben wir über verschiedene

Bauprojekte in unserem Veedel berichtet. Hier der aktuelle Stand:

Parkplätze Overstolzenplatz
In Gesprächen mit der Stadtverwaltung und dem Büro unseres Bürgermeisters Dirk Breuer haben wir erfahren, dass die Ausschreibung für die Erneuerung der Parkplätze am Overstolzenplatz veröffentlicht wurde. Aufgrund des desaströsen Zustands der bisherigen Parkflächen soll die Sanierung dringend erfolgen. Der Baubeginn soll im August 2025 erfolgen. Tim Bong, Vorsitzender der CDU Efferen und Ratskandidat, begrüßt die Maßnahmen: „Die Erneuerung der Parkplätze ist längst überfällig. Es ist gut, dass die Arbeiten jetzt konkret geplant sind.“

Lärmschutzwand In den Höhnen
Ein weiteres Bauprojekt ist die Lärmschutzwand „In den Höhnen“.
Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau begonnen werden. Die Lärmschutzwand wird durch den Künstler Simon Stolzenbach gestaltet. Der Bau ist von Nöten, da der Schutzwall im Zuge des Baus der Hochspannungsleitungen entfernt wurde. // (Ausschnitt Entwurf Simon Stolzenbach, Quelle: Stadt Hürth)

Erste Projekte für 2023 angestoßen

„Mit den beschlossenen Sofortmaßnahmen beenden wir eine erste Etappe auf dem langen Weg, der die verheerenden Folgen von Starkregenereignissen in allen Hürther Stadtteilen künftig abschwächen soll“, beschreibt der CDU-Fraktionsvorsitzende, Bjørn Burzinski, die Entscheidung im Verwaltungsrat der Stadtwerke Hürth.

Mit Informationsveranstaltungen und Bürgerdialogen hat er gemeinsam mit den CDU-Vertreterinnen und -Vertreter Gudrun Baer, Hans-Josef Lang, Rüdiger Winkler, Thomas Blank und Thomas Schepers im vergangenen Sommer die Stadtwerke mit Bürgerinnen und Bürgern zusammengebracht, um Sorgen zu äußern, Schwachstellen zu identifizieren und die Entwicklung von Maßnahmen voranzutreiben, damit die Bürgerinnen und Bürger das Risiko kommender Ereignisse besser einschätzen lassen sollen. 

„Beim Starkregenereignis am 16.05.2022 beispielsweise fielen binnen 10 Minuten ca. 1 Milliarde Liter Wasser im Hürther Stadtgebiet – Wassermassen, die keine Kanalisation der Welt fassen kann. Dabei wurden bei Betroffenen zum Teil erhebliche Schäden verursacht. Neben finanziellen Anstrengungen zur Schadensbehebung wurde dabei auch das Sicherheitsempfinden stark belastet“, erläutert Lang das Ausmaß. 

Die CDU-Fraktion forderte deshalb ein Konzept, neben langfristigen Maßnahmen auch kurzfristige Projekte zu initiieren, die den Hochwasserschutz schnell und effektiv voranbringen.

„Wir begrüßen sehr, dass die Stadtwerke gemeinsam mit der Stadtverwaltung die Infrastruktur und die Ergebnisse in einer Schwachstellenanalyse dargestellt und nun ein Handlungskonzept entwickelt hat“, freut sich Burzinski. 

Hieraus hervor ergehen für 2023 zunächst folgende Maßnahmen:

Hürth-Sielsdorf Optimierung der Wehranlage vor dem Klärwerk
Hürth-Fischenichu.a. Erhöhung der Bordsteine An der Fuhr
Hürth-StotzheimAbleitung Hochwasserrückhaltebecken
Alt-Hürthu.a. Verbesserung der Ableitung in Schlangenpfad, Weierstraße und Duffesbachstraße durch Erschließung der
Verlängerung An der Herrenmühle 
Hürth-Hermülheim u.a. Schaffung von Retentionsflächen Am Simonishof

„Dies kann erst der Anfang sein“, zeigt sich Baer für den Moment zufrieden mit den geplanten Maßnahmen, kündigt aber zugleich an, für die Folgejahre weitere Projekte in den Blick nehmen zu wollen. „Abschwächen können wir die Folgen von Starkregenereignissen nur dann, wenn sich Bürgerinnen und Bürger mit der öffentlichen Hand gemeinsam auf den Weg machen, Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser zu entwickeln sowie zeitgleich Maßnahmen in Angriff zu nehmen, die den Klimawandel verlangsamen. Wir sind jetzt auf einem guten Weg, aber längst nicht am Ende“, so Baer.