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Frauen Union Hürth wählt neuen Vorstand

Die Frauen Union Hürth hat im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am 26. Februar 2026 im Schützenhaus der St. Hubertus Schützenbruderschaft Hürth-Hermülheim turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Die Versammlung war gut besucht und geprägt von einem engagierten Austausch über die zukünftige inhaltliche Ausrichtung der Frauen Union vor Ort.

Alle vorgeschlagenen Kandidatinnen wurden mit großer Zustimmung der anwesenden Mitglieder gewählt. Damit setzt die Frauen Union Hürth auf Kontinuität, Erfahrung und zugleich neue Impulse für die politische Arbeit in den kommenden Jahren.

Zur neuen Vorsitzenden wurde Monika Schmitz gewählt. Sie übernimmt damit die Leitung eines breit aufgestellten Teams, das sich mit großer Motivation den Herausforderungen der Zukunft widmen wird. Unterstützt wird sie von der stellvertretenden Vorsitzenden Aylin Kocabeygirli.

Die Aufgabe der Schriftführerin übernimmt Nadine Heinzel. Als Mitgliederbeauftragte wurde ebenfalls Monika Schmitz gewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzerinnen Maria Graf-Leimbach, Katharina Lang, Andrea Lappé-Lenz, Margret Mages, Kathrin Paschke, Anette Theißen und Sevgi Witte.

Ein besonderer Dank gilt der bisherigen Vorsitzenden Dr. Petra Hüfken sowie ihrer Stellvertreterin Maria Graf-Leimbach für ihr engagiertes Wirken an der Spitze der Frauen Union Hürth. Mit großem persönlichen Einsatz, fachlicher Kompetenz und einem offenen Ohr für die Anliegen der Mitglieder haben sie die Arbeit der Frauen Union maßgeblich geprägt und wichtige Impulse gesetzt. Ihr Engagement hat die politische Arbeit vor Ort nachhaltig gestärkt und verdient höchste Anerkennung.

In ihrer ersten Ansprache betonte die neu gewählte Vorsitzende, Monika Schmitz, die Bedeutung einer starken politischen Beteiligung von Frauen auf allen Ebenen: „Wir wollen die Interessen von Frauen in Hürth noch sichtbarer machen und aktiv an der Gestaltung unserer Stadt mitwirken. Dabei setzen wir auf Dialog, Engagement und konkrete Lösungen.“ Dabei setzt sie vor allem auf die vielen Unions-Frauen, die seit der letzten Kommunalwahl im Hürther Stadtrat sitzen. „Mit sieben Frauen ist der weibliche Anteil in der CDU-Fraktion so groß wie nie“, freut sich Schmitz.

Die Mitgliederversammlung bot neben den Wahlen auch Raum für Rückblick und Ausblick. Der bisherige Vorstand wurde nach seinem Bericht einstimmig entlastet. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Chancengleichheit sowie die Stärkung von Frauen in Politik und Gesellschaft weiterhin zentrale Schwerpunkte der Arbeit bleiben sollen.

Die Frauen Union Hürth blickt mit dem neu gewählten Vorstand optimistisch in die Zukunft. Ziel ist es, die politische Arbeit vor Ort weiter zu stärken, neue Mitglieder zu gewinnen und die Stimme der Frauen in der Kommunalpolitik noch deutlicher zu vertreten.

Dirk Breuer mit deutlicher Mehrheit wiedergewählt
CDU gewinnt alle 22 Direktmandate in Hürth

„Wir bedanken uns bei den Hürtherinnen und Hürthern, die Dirk Breuer und der CDU den Auftrag gegeben haben, unsere gute Arbeit der vergangenen Jahre fortzusetzen“, freut sich der Stadtverbandsvorsitzende der CDU Hürth, Bjørn Burzinski.

Am Wahlabend zeigte sich früh, dass Bürgermeister Breuer bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt würde. Mit der gebotenen Vorsicht, aber zunehmender Zuversicht löste sich die Anspannung in den Reihen der CDU-Mitglieder, die sich am Wahlabend im Bolzplatz in Hürth-Mitte versammelt hatten. Mit 60,69% konnte Breuer sein gutes Ergebnis aus dem Jahr 2020 noch einmal um 5% steigern. Burzinski gratulierte dem alten und neuen Bürgermeister zu seiner Wiederwahl und bedankte sich für den engagierten Wahlkampf, der den Erfolg der ganzen CDU gesichert habe.

Nach und nach erschienen auch die ersten Ergebnisse der Stadtratswahl auf den Bildschirmen. Je später der Abend wurde, desto mehr zeichnete sich ab, dass an der CDU in Hürth kein Weg vorbeiführt. Alle Kandidatinnen und Kandidaten konnten die 21 Wahlkreise, die sie bereits bei der letzten Kommunalwahl gewonnen hatten, verteidigen – und mit Kendenich einen weiteren Wahlkreis hinzugewinnen. „Ich bin absolut überwältigt und danke den Kendenicherinnen und Kendenichern für das Vertrauen und die Wertschätzung meiner Arbeit vor Ort“, kommentiert der stellvertretende Parteivorsitzende Klug das Ergebnis.

Damit holt die CDU Hürth alle 22 Direktmandate: Ulrich Klugius für Stotzheim/Sielsdorf; Wilfried Görtz für Alstädten/Burbach; Heinz-Werner Kriesch und Nadine Heinzel für Gleuel; Thomas Klug für Kendenich; Dr. Peter Theissen für Berrenrath; Bjørn Burzinski, Peter Zylajew und Melanie Jennek für Alt-Hürth und Knapsack; Aylin Kocabeygirli, Hans-Josef Lang, Katharina Lang, Thomas Schmitz, Maria Graf-Leimbach und Dirk Breuer für Hermülheim, Hürth-Mitte und Kalscheuren; Rolf Elsen, Marco Jansen, Sevgi Witte, Melissa Dinges und Tim Bong für Efferen sowie Dirk Schüller und Rüdiger Winkler für Fischenich. Für Bürgermeister Breuer wird Sebastian Horst als Koppelkandidat in den Stadtrat nachrücken.

„Mit Blick auf das Gesamtergebnis stellen wir fest, dass weiterhin gute Politik mit einer stabilen Mehrheit möglich ist. Unser erster Ansprechpartner sind die Hürther Grünen, die unseren Bürgermeister Dirk Breuer im Wahlkampf unterstützt haben. Erste Sondierungen werden wir in den nächsten Tagen aufnehmen“, so Burzinski.

„Gerade vor dem Hintergrund der Ergebnisse in vielen CDU-Hochburgen im Umland, denen der negative Bundestrend zum Verhängnis wurde, können wir das Hürther Ergebnis nicht hoch genug einordnen. Das gilt vor allem auch mit Blick auf den Abstand zur AfD und die Tatsache, dass wir weiterhin verlässliche Politik aus der demokratischen Mitte für alle Hürtherinnen und Hürther machen können. Hier sind wir unserer Verantwortung bewusst“, ergänzt Burzinski.

Nun steht am 28. September noch die Stichwahl zum Landrat an. Frank Rock konnte zwar mit 52,18 % der Stimmen in seiner Heimat Hürth die absolute Mehrheit erreichen, jedoch hat er mit 45,85% der Stimmen im gesamten Rhein-Erft-Kreis dieses Ziel knapp verpasst. „Das ist ein super Ergebnis für Frank Rock. Er hatte 7 Gegenkandidatinnen und -kandidaten, die er bereits im ersten Wahlgang hinter sich lassen konnte. Der Wählerwille ist schon sehr deutlich. Wir müssen jetzt alle Kräfte mobilisieren und unseren Landrat unterstützen, wo es geht, damit wir auch hier am Ende jubeln können“, motiviert Burzinski alle Wahlkämpferinnen und -kämpfer.

Nadine Heinzel (36) lebt seit 2019 in Gleuel – und fühlt sich hier längst zu Hause. Die Unternehmerin und gelernte Einzelhandelskauffrau führt ihren eigenen Hausmeisterservice, ist ehrenamtlich in der 1. Hürther Damengarde aktiv und seit April auch im Vorstand.


Jetzt kandidiert sie für den Stadtrat. Ihre Schwerpunkte: sichere Straßen, gute Kitas und Schulen, mehr Grünflächen und echte Bürgerbeteiligung. „Ich will Gleuel mitgestalten – mit Offenheit, Verlässlichkeit und dem Willen, Dinge wirklich umzusetzen“, sagt sie.

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Die CDU Hürth-Gleuel setzt sich für die dringend notwendige Erneuerung der Brüder-Grimm-Gemeinschaftsgrundschule ein. Das Schulgebäude von 1966 befindet sich in einem sanierungswürdigen Zustand. Ortsvorsteher Heinz-Werner Kriesch erklärt: „Die Schule ist in die Jahre gekommen. Dazu hat das Hochwasserereignis im Jahr 2021 das Kellergeschoss massiv geschädigt. Anforderungen an den Brandschutz und der Bauzeit bedingte Schadstoffe erfordern eine umfangreiche Baumaßnehme, um unseren Kindern eine moderne Lernumgebung zu bieten.“


Die CDU unterstützt die Durchführung einer Machbarkeitsstudie, um verschiedene Entwurfsansätze für Sanierungsarbeiten oder einen Neubau zu prüfen. „Dabei ist wichtig, auch die Verlagerung von Unterrichtsräumen während der Bauzeit in den Blick zu nehmen“, so Ratskandidatin Nadine Heinzel.

Anfang 2026 beginnt das Beteiligungsverfahren der Bürgerinnen und Bürger für die Erneuerung der Schnellermaarstraße, die für 2027 geplant ist. Die Erneuerung der Straßenbeleuchtung soll auf Anfang 2026 vorgezogen werden, da sie bereits jetzt nicht mehr richtig funktioniert.