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CDU und Grüne bringen Konzept zur Beteiligung von Vereinen auf den Weg

„Wer unsere Sportvereine stärken will, muss auch die langfristige Nutzung unserer Sportanlagen im Blick haben. Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Infrastruktur gehört dazu“, erklärt Hans-Josef Lang (CDU), Vorsitzender des Sportausschusses.

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hürth hat gemeinsam mit Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag in den Sportausschuss eingebracht, der die Verwaltung beauftragt, ein Konzept zur Beteiligung von Vereinen an zukünftigen Sanierungsmaßnahmen städtischer Sportplätze zu erarbeiten.

Konkret soll geprüft werden, wie Vereine, denen die Stadt Sportanlagen zur dauerhaften Nutzung überlässt, zur beitragen können, dass nach Ablauf der Nutzungsdauer ein Sportplatz saniert werden kann. Ziel ist es, die Verantwortung für die Sportinfrastruktur stärker partnerschaftlich zu gestalten und gleichzeitig Anreize für einen schonenden und nachhaltigen Umgang mit den Anlagen zu setzen.

Das Modell soll zudem so ausgestaltet werden, dass sich eine besonders lange tatsächliche Nutzungsdauer der Anlagen positiv auswirkt und damit ein zusätzlicher Anreiz für eine nachhaltige Nutzung entsteht.

„Mit dem Beschluss, einen Kunstrasenplatz auch für Kendenich zu schaffen, haben wir bald in allen Ortsteilen einen modernen Sportplatz, stoßen mit der Finanzierung aber auch an die Leistungsgrenzen. Deshalb wollen wir in Zukunft die Vereine stärker in die Verantwortung und Planung einbeziehen, um die Sportstätten in Hürth langfristig leistungsfähig zu halten und die Identifikation mit den Anlagen zu stärken“, ergänzt Sebastian Horst, Sprecher der CDU-Fraktion im Sportausschuss.

Die CDU-Fraktion sieht in dem Antrag einen wichtigen Impuls für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Sportinfrastrukturpolitik in Hürth, die Nutzung, Erhalt und Finanzierung stärker miteinander verzahnt.

Die Instandsetzung des Kunstrasenplatzes in Efferen wurde in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause auf den Weg gebracht. „Mit den veranschlagten rd. 16.700 Euro lassen sich die aufgeplatzten Nähte zwischen den Kunstrasenelementen reparieren und die Nutzungsdauer um 3 bis 5 Jahre verlängern“, freut sich der sportpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Sebastian Horst. Eine Fachfirma übernimmt die Reparaturen.

Weitere rd. 20.000 Euro werden in einen Zaun um die Sportplätze an der Sudentenstraße in Hürth-Mitte investiert, um ungewünschten Zutritt auf das Gelände zu unterbinden. „Immer wieder kommt es hier zu unbefugtem Betreten und Vandalismusschäden“, weiß Horst zu berichten.

Auch der FC Berrenrath wird mit 5.000 Euro bedacht. „Dort ist eine Begutachtung des Naturrasenplatzes durch ein Fachunternehmen notwendig, um die Platz- und Drainagesituation zu begutachten sowie ein Konzept und eine Kostenschätzung zu erstellen“, begründet CDU-Ratsfrau Petra Hüfken die Entscheidung des Stadtrates.

Insgesamt wurden damit rund 41.700 Euro für die Aufrechterhaltung des Sportvereinswesen bewilligt. „Da Sport bekanntlich der Gesundheit dienlich ist, sind die beschlossenen Maßnahmen eine Investition in die Lebensqualität unserer Hürther Bürgerinnen und Bürger von den Bambini bis zu den Alten Herren“, freut sich Horst.