Die Stützwand am südlichen Villering, die für Stabilität der oberhalb verlaufenden Spijkenisser Straße sorgt, muss in den kommenden zwei Jahren saniert werden. Das ist das Ergebnis einer Bauwerksbegutachtung.

Bereits vor zwei Jahren haben die Stadtwerke Hürth die Stützwand von Bewuchs und den wandseitig montierten Blumenkübeln befreit. Die anschließende Begutachtung ergab, dass eine umfangreiche Sanierung in den nächsten Jahren unabdingbar ist.

Die CDU-Ratsmitglieder Aylin Kocabeygirli und Reinhard Meyer fragten jetzt bei den verantwortlichen Stadtwerken nach, für welchen Zeitraum die notwendigen Arbeiten geplant seien. Demnach soll in den kommenden Monaten ein Sanierungskonzept erarbeitet und die Stützwand in den Jahren 2023/24 saniert werden.

Gemeinsam mit Ortsvorsteher Hans-Josef Lang (CDU) machten die Ratsmitglieder deutlich, dass eine Verschiebung der Sanierung auf einen späteren Zeitpunkt für sie nicht in Frage kommt. Die Sicherheit beider Straßen hat für sie oberste Priorität.

Umbau des Waldes zwischen Theresienhöhe und Frechener Straße beschlossen

Pappeln wurden in unserer Region im Zuge der Rekultivierung ehemaliger Braunkohleflächen als sogenannte Pioniergehölze wegen ihres schnellen Wachstums und der geringen Anforderungen an die Bodenqualität angepflanzt. Nach 40 bis 60 Jahren haben Pappeln jedoch ein Alter erreicht in dem sie beginnen abzusterben und eine Gefahr durch abbrechende Äste oder umfallende Bäume darstellen. Außerdem behindern sie die Entwicklung anderer von unten nachwachsender Bäume, wie z.B. der Roteiche. So informierte Förster Lukas Jüssen die Mitglieder des Hürther Planungsausschusses über die Notwendigkeit der Umgestaltung des im Zentrum von Hürth liegenden, fast ausschließlich aus Pappeln bestehenden Waldes. Um einen totalen Kahlschlag mit der Fällung aller Pappeln auf der gesamten Fläche zu vermeiden, soll die Abholzung und Neuanpflanzung zunächst entlang der Theresienhöhe erfolgen. Erst wenn dort die 80 bis 120 cm hohen Bäumchen gut angewachsen sind und sich entwickelt haben, wird das Waldstück entlang der Frechener Straße zwei bis drei Jahre später umgestaltet werden.

„Auch wenn der Neuanfang mit der Abholzung vorhandener Bäume verbunden ist, wird in einigen Jahren dort ein Mischwald mit großer Vielfalt aus Ahorn, Buchen, Eichen und weiteren Baumarten bis hin zu Wildkirschen entstehen, der dem Klimawandel angepasst und langfristige Stabilität und Vitalität verspricht. Das Waldstück ist dann eine hervorragende Ergänzung des angrenzend geplanten Fitness- und Bewegungsparks“, begrüßt Rüdiger Winkler, Sprecher der CDU im Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr, die dem Ausschuss vorgestellte Planung.

„Nur ein gesunder, standortgerechter und klimaanpassungsfähiger Mischwald kann als Kohlenstoffspeicher unserem Ökosystem auch in Zukunft wertvolle Dienste leisten“, schließt sich der Vorsitzende des Planungsausschusses Herbert Verbrüggen dieser Einschätzung an. „Um die Hürther Bürgerinnen und Bürger aber nicht mit einem Kahlschlag zu überraschen ist es notwendig, dass alle Bürgerinnen und Bürger auch den Hintergrund für den Umbau des Waldes kennen und rechtzeitig und umfassend informiert werden“, gibt Verbrüggen ergänzend zu bedenken.

Gutachter zeigt Möglichkeiten einer getrennten Führung von Kfz und Fußgängern auf

„Der Vortrag eines Fachplaners zur Beurteilung der Verkehrsführung und Ampelschaltung an der Kreuzung der Frechener Straße/Sudentenstraße/Hermülheimer Straße hat im Planungsausschuss neue Erkenntnisse gebracht, wie wir die Kreuzung sicherer machen könnten“, stellt der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Rüdiger Winkler fest.

Nach dem tödlichen Unfall im Dezember letzten Jahres waren von vielen Bürgerinnen und Bürgern Änderungen an der Ampelschaltung gefordert worden, um solche Unfälle in Zukunft möglichst vermeiden zu können. Auch Verwaltung und Politik nahmen diese Sorgen ernst und ließen sich im Hürther Planungsausschuss von einem Fachplaner für Stadt- und Verkehrsplanung beraten.

Die bisher vorrangig diskutierte Umstellung der Ampelschaltung auf „Rundumgrün“ für Fußgänger und Radfahrer wurde vom Gutachter wegen der großen Nachteile für alle Verkehrsteilnehmer aber verworfen. Seine vorläufige Empfehlung ist vielmehr eine Umstellung der Ampelschaltung des Geradeaus- und Abbiegerverkehrs, so dass Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrer mit Kraftfahrzeugen vermieden werden können. Hierzu bedarf es zwar einer Ampelschaltung mehr, mit der Folge einer Verkürzung der Grünphase für den Geradeausverkehr. Die Nachteile liegen nach der vorliegenden Begutachtung aber im Bereich des zumutbaren. Nicht untersucht wurden bisher die Auswirkungen einer Änderung auf andere Kreuzungspunkte, insbesondere auf die Kreuzung Frechener Straße/Efferener Straße. Diese Untersuchung soll jetzt bis zum Planungsausschuss im Mai ergänzt und ein Änderungsvorschlag dann mit dem für die Frechener Straße zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW abgestimmt werden.

„Wir wären erleichtert, wenn es gelingen würde, die Kreuzung mit einer akzeptablen Änderung für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen“, beurteilen die Hermülheimer Ratsmitglieder Aylin Kocabeygirli und Hans-Josef Lang das Ergebnis im Planungsausschuss.

In der dunklen Jahreszeit erleuchteten die Sterne über dem Otto-Räcke-Platz die früh einbrechende Nacht. Und auch beim „Sternenmarkt“ sorgten sie für eine schöne, weihnachtliche Atmosphäre. Nun, wo die Tage wieder länger werden, wurden sie von Hermülheims Ortsvorsteher Hans-Josef Lang (CDU) und seinen fleißigen Helfern abgehangen. Wir bedanken uns bei Reinhard Meyer, Manfred Laufenberg, Ady Osterspey, Jürgen Hoidis, Markus Hecker, Markus Rommerskirchen, Werner Klaus, Paul Grossjean sowie den Mitarbeitern der Stadtwerke Hürth für den Einsatz. Schön auch zu hören, dass Ihr Euch wieder aufs Aufhängen freut. 😊

Auch wenn die Sterne nicht mehr hängen, ist jeden Donnerstag von 9 bis 15 Uhr Wochenmarkt. Schaut vorbei und deckt Euch mit frischen Lebensmitteln etc. ein oder genießt Reibekuchen, Coltro Bier uvm. 😊

Wenn im Herbst die Sonne träge wird, braucht es mehr Achtsamkeit

Morgens früh halb acht stürmen in ganz Hürth die Schülerinnen und Schüler aus den Haustüren. Sie steigen auf ihre Räder, greifen zum Roller oder machen sich zu Fuß auf den Weg Richtung Schule. Gleichzeitig ist die Frequenz an Autos zu dieser Zeit sehr hoch. Eltern machen sich auf den Weg zur Arbeit, Handwerker fahren zur ersten Baustelle, LKW-Fahrer transportieren ihre Fracht.

„Oft fällt dieser Tage auf, dass die Kinder keinen Helm tragen und ohne Licht unterwegs sind“, berichtet Marco Jansen, Geschäftsführer der CDU-Fraktionsgeschäftsstelle. „Im hektischen Gewusel, mit den Gedanken bei der Arbeit und vielleicht noch einem Kaffeebecher in der Hand, haben Autofahrerinnen und -fahrer ein schlecht belichtetes Fahrrad oder einen Tretroller ohne Licht schnell übersehen und dann ist es vielleicht zu spät“, zeigt sich CDU-Ratsfrau Maria Graf-Leimbach besorgt.

Gegen eine Blechlawine hat ein Schulkind keine Chance und kommt im besten Fall mit kleineren Blessuren davon. Jansen und Graf-Leimbach appellieren daher an alle Eltern darauf zu achten, dass die Kinder sich nicht ohne Licht und Helm auf den Weg zur Schule machen. Und die Autofahrer bitten sie, in der dunklen Jahreszeit ganz besondere Aufmerksamkeit walten zu lassen.

Schnelles Vorankommen durch die Erneuerung und Sanierung der Radwege Krankenhausstraße und Bonnstraße

„Die Verbesserung der Radwege in Hürth schreitet schnell voran“, freut sich CDU-Ratsmitglied Maria Graf-Leimbach. So konnte die Asphaltdeckschicht des Radwegs im Abschnitt Dankwartstraße bis In den Höhen bereits im November 2021 fertiggestellt werden. Der Radweg zwischen Horbeller Straße bis Serverinusstraße ist bereits in Arbeit und steht kurz vor der Fertigstellung. Dasselbe gilt für den Abschnitt Mohlbergstraße bis zur Ampelanlage Richtung Efferen. Und auch die Erneuerung des Radweges Bonnstraße, vom Kreisverkehr bis zur Josef-Metternich-Straße, wird 2022, gemeinsam mit der Erneuerung der Fahrbandecke, ausgeführt werden.

Ehrung langjähriger CDU-Mitglieder

„Langjährige Mitglieder zu ehren, ist immer etwas Besonderes“, ist dem CDU-Ortsverbandsvorsitzendem Sebastian Horst bewusst. „Im vergangenen Jahr mussten wir die Ehrung leider aufgrund der Pandemie absagen. Umso mehr freue ich mich, dass es in diesem Jahr möglich war.“ Persönlich konnten wir am Tag der Neuwahlen des Ortsverbandsvorstands Rudolf Knapstein (60 Jahre Mitgliedschaft), Dr. Michael Willems (45 Jahre Mitgliedschaft), Herbert Kranz (25 Jahre Mitgliedschaft) und Heinrich Zens (25 Jahre Mitgliedschaft) gratulieren.

An dieser Stelle möchten wir auch allen Jubilaren, die nicht anwesend sein konnten, ebenfalls gratulieren und insbesondere Herbert Hettinger gedenken. Herbert Hettinger war 65 Jahre Mitglied der CDU. Leider verstarb er kurz vor seiner Ehrung.

Wochenmarkt wird in der Adventszeit zum Sternenmarkt

„Wochenmärkte sind einladende Orte und fungieren als Dreh- und Anlaufpunkte für das gesellschaftliche und ökonomische Leben“, ist Ortsvorsteher Hans-Josef Lang bewusst. Anfang September 2021 startete der Wochenmarkt auf dem Otto-Räcke-Platz. Bis zu 31 Händlerinnen und Händler bieten hier donnerstags von 10 Uhr bis 16 Uhr ihre Waren feil. „Der Markt erfreut sich bereits jetzt einer großen Beliebtheit und wird sehr gut angenommen“, weiß Hans-Josef Lang.

Nun kommt dem Markt noch eine weitere Bedeutung besonderer Art zu. Am letzten Novemberwochenende wurde er zum Sternen-Markt. Seinen Namen verdankt der Markt seiner wunderschönen Sternen-Beleuchtung, die während der Adventszeit den Platz erhellt. Die Eröffnung des Marktes erfolgte durch Bürgermeister Dirk Breuer. Mit der neu gegründeten Christmas Band der Josef Metternich-Musikschule Hürth wurde die Eröffnung musikalisch untermalt.

„Der große Dank geht an unseren Ortsvorsteher Hans-Josef Lang, allen fleißigen Helfern und den Stadtwerken, die die komplette Veranstaltung mit allen Corona-konformen Regeln umgesetzt haben“, so die stellvertretende Bürgermeisterin Aylin Kocabeygirli.

98 % für die Hürther CDU-Chefin

Die CDU Hürth hat Anfang November in ihrer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Das Team, um die alte und neue Stadtverbandsvorsitzende Gudrun Baer, freute sich über das Vertrauen der Mitglieder und gute Wahlergebnisse.

„Die turnusgemäßen Wahlen haben aufgrund der Corona-Pandemie ein Jahr verspätet stattgefunden. Ich bin froh, endlich mal wieder in lebendige Gesichter und nicht nur auf Bildschirme zu gucken“, so Baer. 

Der neu gewählte Vorstand umfasst siebzehn Mitglieder und stellt eine gute Mischung aus allen Ortsteilen, Frau und Mann, Jung und Alt dar. „Ein großer Dank gilt den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern“, betont die Vorsitzende. Maria Graf-Leimbach, Sebastian Horst, Thomas Klug, Daniela Kunze, Sascha van Dijk und Otto Winkelhag sind weiterhin in der Ratsfraktion und/oder den Ortsverbänden aktiv.

„Das im Jahre 2018 erklärte Ziel zur Kommunalwahl 2020 ist unter der Führung von Gudrun Baer mehr als erreicht worden“, stellt der stellvertretende Vorsitzende und Fraktionschef Bjørn Burzinski heraus. Die CDU ist nicht nur stärkste Fraktion und Bürgermeister Dirk Breuer ohne Stichwahl wiedergewählt; erstmalig sind alle 22 Kandidaten in den Stadtrat eingezogen.

Den Fokus ihrer Rede legte Baer auf die kommenden Herausforderungen. Gewohnt kämpferisch legte Baer neue Ziele fest. Sie warb bei den Mitgliedern um einen gemeinsamen engagierten Wahlkampf für den Landtagskandidaten Thomas Okos aus Frechen, um das Landtagsmandat zu verteidigen. Außerdem wolle sie die Zahl von 500 Mitgliedern konstant halten in Zeiten, in denen die politischen Parteien mit sinkenden Mitgliederzahlen zu kämpfen hätten. Nach wie vor ist Hürth innerhalb der CDU weiterhin der größte Stadtverband im Rhein-Erft-Kreis. „Das soll so beiben“, erklärt Baer.

Kreisparteivorsitzende Romina Plonsker ging in einer engagierten Rede auf die aktuellen Themen im Rhein-Erft-Kreis und die Mitgliederbefragung zur Wahl des Bundesvorsitzenden ein.

Neben Bjørn Burzinski ist auch Gerd Fabian weiter stellvertretender Parteivorsitzender. Björn Kistel bleibt Schatzmeister, Christoph Getz sein Stellvertreter. Neu dabei ist Schriftführer Marco Jansen sowie sein Stellvertreter Dennis Mehren. Zu den Beisitzern wählte die Mitgliederversammlung Patrick Kasten, Jennifer Knoke, Alexander Thomas, Heinz-Werner Kriesch, Aylin Kocabeygirli, Steven Cowdery, Hermann-Josef Schmitz, Tim Bong, Sonja Schmitz und Renate Jansen.

Neue Sitzgelegenheit vor dem Nahkauf in Hermülheim

Stolz präsentieren CDU-Ratsmitglied Reinhard Meyer, Paul Grossejan und Marcus Rommerskirchen das Ergebnis ihrer gemeinsamen Initiative: Eine neue Sitzbank und neu bepflanzte Blumenkübel für die Bushaltestelle Luxemburger Straße vor dem Nahkauf in Hermülheim.

Meyer hatte sich bei den Stadtwerken Hürth um die neue Sitzbank bemüht, Grossejan und Rommerskirchen zeichnen sich für die Bepflanzung verantwortlich und wollen sich auch künftig
um die Pflege kümmern.

Ortsvorsteher Hans-Josef Lang lobt das Engagement, das die Haltestelle deutlich aufwertet: „Nachahmer der Aktion sind ausdrücklich gewünscht, damit unser Ortsteil lebens- und liebenswert
bleibt.“