CDU informiert: „ISEK – Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept für Hürth-Hermülheim“

„Es ist uns wichtig, die Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu informieren und mit ihnen im Gespräch zu sein“, betont Ortsverbandsvorsitzender Sebastian Horst und kündigt weitere Veranstaltungen der örtlichen CDU an. In einer Bürgerinformation zur Neugestaltung der Luxemburger Straße stellte Stadtbaudirektor Manfred Siry den interessierten Zuhörern die verschiedenen Gestaltungs-Konzepte vor.

Bereits 2015 hat die CDU das „ISEK – Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept für Hürth-Hermülheim“ auf den Weg gebracht, bei dem die Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Planungsprozess eingebunden werden. „Unser Ziel ist es weiterhin, die Lebens- und Aufenthaltsqualität deutlich zu erhöhen und die Voraussetzungen für eine attraktive Gestaltung des Hermülheimer Zentralbereichs zu schaffen“, so Hans-Josef Lang. Er ist sich sicher, dass die Entlastung des Durchgangsverkehrs nach Fertigstellung der Umgehungsstraße vielen Anwohnern ein neues Lebensgefühl geben wird.

„Bis die Umgestaltung abgeschlossen ist, werden bestimmt noch weitere kreative Konzepte folgen. Wir sind alle sehr gespannt auf die „neue“ Luxemburgerstraße“, freut sich die sachkundige Bürgerin Aylin Kocabeygirli.

Erneut große Resonanz auf das Angebot des CDU-Ortsverbandes „Ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch erlebe“, so ein Teilnehmer, der die Planungen der Straße über Jahrzehnte verfolgt hat. Ortsvorsteher Hans- Josef Lang freut sich bereits heute auf die Eröffnung der Umgehungsstraße: „Das wird ein großer Tag für unsere Heimatorte Hermülheim und Kalscheuren.“ Bereits zum […]

An vielen Stellen in Hürth sieht man blühende Blumen und Gräser, die nicht nur einen Lebensraum für eine Vielzahl von Insekten bietet, sondern auch den Menschen durch ihre Farben und Gerüche Freude bereitet. „Besonders die Anlage neuer Wildblumenwiesen an weiterführenden Schulen halte ich für sinnvoll und förderlich, da so Umweltförderung mit Umweltbildung einhergeht. Die Unterstützung […]

„Auch wenn der Mülleimer des Pennymarktes nun an der richtigen Stelle steht, so lässt die Sauberkeit rundherum weiterhin zu wünschen übrig“, ärgert sich Georg Fabian. Er erhalte viele Bürgerbeschwerden über wilden Müll auf der Lortzingstraße und in den Grünbereichen. Fabian führt dies auf zwei Gründe zurück: „Zum einem ist der Mülleimer oftmals überfüllt, zum anderen gibt es natürlich Menschen, die ihren Müll trotz Mülleimer achtlos auf Straße und in Grünstreifen werfen.“

Das Ordnungsamt der Stadt Hürth hat bei einem Vor-Ort-Termin zugesagt, mit dem Supermarkt nochmals nach einer Lösung zu suchen und wirksamen Maßnahmen zu vereinbaren.

„Die Kehrmännchen führen zusätzliche Reinigungen durch und auch beim Frühjahrsputz der Stadt Hürth beteiligen sich jedes Jahr viele Bürger*innen, um die Fläche von wildem Müll zu befreien“, berichtet Fabian. „Jedoch muss auch der Supermarkt seiner Verantwortung mehr gerecht werden.“

Keine Wohnbebauung am Schützenplatz

„Die jetzt vorliegende Planung setzt exakt unsere Festlegungen im Wohnbaulandkonzept um und stellt eine architektonisch und städteplanerisch hervorragende Lösung für das schwierige Gelände im Zentrum von Hermülheim dar“, beurteilt der planungspolitische Sprecher der CDU Fraktion, Rüdiger Winkler, die jetzt für die Beteiligung der Öffentlichkeit dem Planungsausschuss vorgelegten Pläne.

Die SPD wollte eine im Privatbesitz befindliche Fläche an der Kölnstraße auch weiterhin als gemischte Baufläche im Flächennutzungsplan „Ehemaliger Rangierbahnhof Hermülheim“ ausweisen lassen. „Mit diesem Antrag hätte die SPD sich zum Lobbyisten eines einzelnen Eigentümers gemacht und in unseren Augen die Interessen der Allgemeinheit verletzt“, so Ratsfrau Maria Graf-Leimbach.

Das Hermann-Lang-Haus wird nicht nur von den Schützen, sondern auch von vielen anderen Vereinen und der Ortsgemeinschaft genutzt. Würde die Privatfläche als gemischte Baufläche ausgewiesen, wäre dort der Bau von Wohnungen möglich. „Man muss kein Hellseher sein um zu wissen, dass es dann Bewohner geben wird, die gegen die Aktivitäten auf dem Schützenplatz und im Hermann-Lang-Haus klagen werden“, ist CDU-Ratsmitglied Manfred Laufenberg überzeugt.

Mit der Konsequenz, dass die Existenz einer weiteren Veranstaltungsstätte bedroht wäre. Die SPD hat ihren Antrag in der Ausschusssitzung zunächst zurückgenommen. „Wir werden uns auch in Zukunft für den uneingeschränkten Betrieb des Schützenplatzes und des Hermann-Lang-Hauses einsetzen“, verspricht Graf-Leimbach.

IG Hürth kämpft weiterhin gegen Strommasten durch Hermülheim und Efferen

„Die vom Verwaltungsgericht auferlegte Prüfung von alternativen Trassen ist noch nicht abgeschlossen“, berichtet Daniela Kunze aus dem CDU-Ortsverband Efferen. Seit 2012 kämpft die Interessengemeinschaft IG Hürth gegen den geplanten Ausbau von 90 Meter hohen Strommasten durch die Wohngebiete von Efferen und Hermülheim und fordern für die Anwohner eine Erdverkabelung.

Anlässlich der Netzreise seitens des Wirtschaftsministeriums war der Staatssekretär Barreiß im Januar 2019 in Hürth. Nach einer Besichtigung der Trasse vor Ort am Kiebitzweg gab es eine lebhafte Diskussion im Rathaus mit Bürgermeister, Bürgern und Vertretern der IG Hürth. Nach dem Informationsaustausch haben wir angeregt, dass ein runder Tisch seitens des Bundeswirtschaftsministeriums mit allen Beteiligten initiiert wird. „Unserer Idee wurde zugestimmt, auf die Realisierung warten wir bis heute noch“, sagt CDU-Ratsmitglied Georg Fabian und verspricht: „Wir werden weiterhin die IG Hürth unterstützen. Bürgermeister Dirk Breuer arbeitet eng mit der IG-Huerth

„Die Nachfrage und der Bedarf nach mehr Schulraum ist vorhanden. Die Realschule wird zukünftig komplett 5-zügig sein, zusätzlich steht noch die Umsetzung der beschlossenen Erweiterung um den Mensa und Küchenbereich an“, berichtet Ratsmitglied Georg Fabian.

Als Planungskonzept ist ein Erweiterungsneubau vorgesehen, der möglichst zentral angeordnet ist und Bauteile verbinden soll. Außerdem ist eine Umbaumaßnahme im Bestand erforderlich um den Verwaltungsbereich und das Forum / Ganztagsbereich neu zu ordnen. Das Raumprogramm sieht nach Abstimmung der Schulleitung eine zusätzlich zu errichtende Nettoraumfläche von insgesamt ca. 2.400 m² für den Unterrichts- und Ganztagsbereich vor.

Der Kostenrahmen wurde einschl. des pauschalen Risikozuschlages auf 10,2 Mio. Euro brutto veranschlagt, der Ausführungszeitraum ist von Sommer 2021 bis Sommer 2023 geplant. „Und wieder wird eine große Investition zur Schullandschaft in Hürth von uns auf den Weg gebracht. Somit steht die erweiterte Schule dann ab dem Schuljahr 2023/2024 zur Verfügung“, stellt Fabian fest.

„Am Anfang war es nur ein LKW, aber schnell wurden es bis zu vier LKWs, die auf dem Parkplatz vor der Sporthalle der Gesamtschule parkten. Sie belegten nicht nur mehrere Parkbuchten, sondern behinderten auch dort abgestellte Autos“, weiß Ratsmitglied Maria Graf-Leimbach. Das Ordnungsamt hat nun ein Schild aufgestellt, das diesen Parkplatz als ausschließlichen PKW-Parkplatz ausweist.