Dass der Klimawandel auch vor Hürth nicht Halt macht, mussten viele Bürgerinnen und Bürger in der jüngeren Vergangenheit schmerzlich erfahren. „Die Starkregenereignisse haben uns gezeigt, dass es in Hürth Straßen gibt, die stärker von den Folgen solcher Ereignisse betroffen sind als andere. Das hat mich bewogen, gemeinsam mit dem CDU-Ortsverband und den Stadtwerken zu einem Dialog-Abend einzuladen“, so Ortsvorsteher Hans-Josef Lang.

Ca. 100 Personen waren der Einladung gefolgt. Erläutert wurden die Belastbarkeit der Kanäle und die Absicherung von Häusern und Garagen, mögliche bauliche Straßenmaßnahmen und Vieles mehr. Die Stadtwerke machten deutlich, dass das Hürther Entwässerungssystem gut funktioniert und den gesetzlichen Vorgaben entspricht, Starkregenereignisse jüngsten Ausmaßes die Kapazitäten jedoch bei Weitem übersteigen.

Auf Seiten der Stadtwerke wird zunächst nach punktuellen Lösungen gesucht, wie z.B. ob die Abtrennung eines Kanals und Weiterleitung in Richtung Köln erfolgen und eine Straße, die noch nicht an das Kanalsystem angeschlossen ist, kurzfristig erschlossen werden kann. Außerdem soll geprüft werden, ob weitere Rückhaltebecken gebaut werden können. Hierbei handelt es sich um Maßnahmen, die zumeist nicht von heute auf morgen durchgeführt werden können, sondern mehrere Jahre in Anspruch nehmen werden.

Klar wurde auch, dass gut gemeinte Baumaßnahmen, wie z.B. abgeflachte Bürgersteige, die aus Gründen der Barrierefreiheit gebaut werden, bei Starkregen dem Wasser freien Lauf lassen. Viele Gegenmaßnahmen können und müssen die Hürtherinnen und Hürther an ihren Häusern selber vornehmen. Hierzu gehören z.B. der Einbau von Rückschlagventilen, wasserdichte Fenster und Türen und vieles mehr.

„Ein Ergebnis dieses Abends war, dass es unbedingt erforderlich ist, den Dialog zwischen Verwaltung, Stadtwerke und den Hürtherinnen und Hürthern intensiv zu führen. Denn nur mit Informationen und Reaktionen können und werden wir den klimatischen Veränderungen begegnen können“, so CDU-Ratsmitglied Maria Graf-Leimbach.

Da der alte Fahrradweg auf der Hans-Böckler-Straße von der Luxemburger Straße kommend in Richtung Kalscheurener Bahnhof nicht mehr den gesetzlichen Anforderungen entsprach und zudem in einem sehr schlechten Zustand war, mussten die Fahrradfahrerinnen und -fahrer häufig auf die Straße ausweichen. Auf der stark frequentierten Straße kam es deshalb oft zu gefährlichen Situationen mit PKW- und LKW-Verkehr. Nun wurde zur Erhöhung der Sicherheit die dort befindliche Busspur mit einem Fahrradweg kombiniert. „Das funktioniert im Großen und Ganzen sehr gut“, so CDU-Ratsmitglied Manfred Laufenberg. Er gibt aber zu bedenken: „Gefährlich wird es für die Radfahrenden allerdings, wenn Autofahrerinnen und  -fahrer auf der Busspur halten um Personen aussteigen zu lassen. Dann müssen die Radfahrenden nach links ausscheren, was wiederum zu gefährlichen Situationen führt“.

Der Wochenmarkt, der jeden Donnerstag auf dem Otto-Räcke-Platz stattfindet, hat sich gut etabliert, freut sich Ortsvorsteher Hans-Josef Lang (CDU). Die zentrale Lage lädt dazu ein, dort weitere Events zu veranstalten. Das hat das vergangene Jahr bestätigt. Auch in der 2.Jahreshälfte 2022 sind mehrere Veranstaltungen geplant. So findet z.B.am 27.08.2022 das Familienfest des Stadtsportverbandes statt und am 1. Adventswochenende wird der Sternenmarkt eröffnet. Die jeweiligen Veranstaltungen werden selbstverständlich vorher beworben. „Wir freuen uns, wenn die Angebote zahlreich genutzt werden. Ebenso wie der Wochenmarkt, den wir auf Wunsch der Bürgerinnen und Bürger organisiert haben“, so Lang.

Vor Jahren mussten die morschen Bäume Am alten Klärwerk gefällt werden. Nun stehen dort 12 junge Kirschbäume, die das Straßenbild verschönern. „Nicht nur die Kirschblüte im Frühjahr wird die Bürgerinnen und Bürger begeistern, sondern auch die Tatsache, dass diese Bäume – wenn sie erst einmal mehrere Jahre alt sind – den direkten Blick auf die unschönen Wärmespeicher verhindern“, ist CDU-Ratsmitglied Maria Graf-Leimbach überzeugt.

„Die Parktaschen auf der Bonnstraße vor den Hausnummern 4  – 24 und am Nordring sind in die Jahre gekommen und werden nach und nach erneuert“, so CDU-Ratsfrau Aylin Kocabeygirli. Hierbei wird Praktisches mit Nützlichem verbunden. Die Parktaschen werden wieder begradigt und die Pflastersteine auf den Parkflächen teilweise entfernt und durch rote Kieselsteine ersetzt. Durch die Teilentsiegelung wird eine größere Wasserdurchlässigkeit erreicht. „Das ist ein kleiner aber wirkungsvoller Beitrag zum Schutz der Hürther Bevölkerung bei Starkregen“, ergänzt Ortsvorsteher Hans-Josef Lang

Die Stützwand am südlichen Villering, die für Stabilität der oberhalb verlaufenden Spijkenisser Straße sorgt, muss in den kommenden zwei Jahren saniert werden. Das ist das Ergebnis einer Bauwerksbegutachtung.

Bereits vor zwei Jahren haben die Stadtwerke Hürth die Stützwand von Bewuchs und den wandseitig montierten Blumenkübeln befreit. Die anschließende Begutachtung ergab, dass eine umfangreiche Sanierung in den nächsten Jahren unabdingbar ist.

Die CDU-Ratsmitglieder Aylin Kocabeygirli und Reinhard Meyer fragten jetzt bei den verantwortlichen Stadtwerken nach, für welchen Zeitraum die notwendigen Arbeiten geplant seien. Demnach soll in den kommenden Monaten ein Sanierungskonzept erarbeitet und die Stützwand in den Jahren 2023/24 saniert werden.

Gemeinsam mit Ortsvorsteher Hans-Josef Lang (CDU) machten die Ratsmitglieder deutlich, dass die Durchführung der Sanierungsarbeiten so schnell wie möglich zu erfolgen habe. Die Sicherheit der Passanten auf beiden Straßen müsse oberste Priorität haben.

Neue Ampelschaltung soll für konfliktfreien Übergang von Fuß- und Radverkehr sorgen


„Wir begrüßen, dass eine Veränderung der Ampelschaltung eine erhöhte Sicherheit für den Fuß- und Radverkehr bieten kann, ohne dass dies für den Kraftfahrzeugverkehr zu einer deutlichen Verschlechterung führt“, begrüßt der verkehrspolitische Sprecher der CDU Rüdiger Winkler das Ergebnis des dem Hürther Verkehrsausschuss vorgestellten Gutachtens zur Kreuzung Frechener/ Sudetenstr.


Der Verkehrssachverständige schlägt vor, alle Signale für den Fuß- und Radverkehr nur dann zu schalten, wenn kein sie kreuzender, abbiegender Kfz-Strom gleichzeitig freigegeben wird. Durch die vorgeschlagene Anpassung bleibt es zwar bei den schlechten Qualitätsstufen der Kreuzung in den Spitzenstunden sowohl für den Kfz-Verkehr, als auch für den Fuß- und Radverkehr. “Alle Verkehrsteilnehmer sind aber gehalten, die längeren Wartezeiten zugunsten von mehr Sicherheit in Kauf zu nehmen“.


„Wir hoffen jetzt auf eine schnelle Umsetzung der neuen Lichtsignalsteuerung durch den Landesbetrieb Straßen NRW“, ergänzt der Ausschussvorsitzende Herbert Verbrüggen (CDU). Dessen Zustimmung ist Voraussetzung für eine Umsetzung, da die Frechener Straße eine Landesstraße ist.

Die Stützwand am südlichen Villering, die für Stabilität der oberhalb verlaufenden Spijkenisser Straße sorgt, muss in den kommenden zwei Jahren saniert werden. Das ist das Ergebnis einer Bauwerksbegutachtung.

Bereits vor zwei Jahren haben die Stadtwerke Hürth die Stützwand von Bewuchs und den wandseitig montierten Blumenkübeln befreit. Die anschließende Begutachtung ergab, dass eine umfangreiche Sanierung in den nächsten Jahren unabdingbar ist.

Die CDU-Ratsmitglieder Aylin Kocabeygirli und Reinhard Meyer fragten jetzt bei den verantwortlichen Stadtwerken nach, für welchen Zeitraum die notwendigen Arbeiten geplant seien. Demnach soll in den kommenden Monaten ein Sanierungskonzept erarbeitet und die Stützwand in den Jahren 2023/24 saniert werden.

Gemeinsam mit Ortsvorsteher Hans-Josef Lang (CDU) machten die Ratsmitglieder deutlich, dass eine Verschiebung der Sanierung auf einen späteren Zeitpunkt für sie nicht in Frage kommt. Die Sicherheit beider Straßen hat für sie oberste Priorität.

Umbau des Waldes zwischen Theresienhöhe und Frechener Straße beschlossen

Pappeln wurden in unserer Region im Zuge der Rekultivierung ehemaliger Braunkohleflächen als sogenannte Pioniergehölze wegen ihres schnellen Wachstums und der geringen Anforderungen an die Bodenqualität angepflanzt. Nach 40 bis 60 Jahren haben Pappeln jedoch ein Alter erreicht in dem sie beginnen abzusterben und eine Gefahr durch abbrechende Äste oder umfallende Bäume darstellen. Außerdem behindern sie die Entwicklung anderer von unten nachwachsender Bäume, wie z.B. der Roteiche. So informierte Förster Lukas Jüssen die Mitglieder des Hürther Planungsausschusses über die Notwendigkeit der Umgestaltung des im Zentrum von Hürth liegenden, fast ausschließlich aus Pappeln bestehenden Waldes. Um einen totalen Kahlschlag mit der Fällung aller Pappeln auf der gesamten Fläche zu vermeiden, soll die Abholzung und Neuanpflanzung zunächst entlang der Theresienhöhe erfolgen. Erst wenn dort die 80 bis 120 cm hohen Bäumchen gut angewachsen sind und sich entwickelt haben, wird das Waldstück entlang der Frechener Straße zwei bis drei Jahre später umgestaltet werden.

„Auch wenn der Neuanfang mit der Abholzung vorhandener Bäume verbunden ist, wird in einigen Jahren dort ein Mischwald mit großer Vielfalt aus Ahorn, Buchen, Eichen und weiteren Baumarten bis hin zu Wildkirschen entstehen, der dem Klimawandel angepasst und langfristige Stabilität und Vitalität verspricht. Das Waldstück ist dann eine hervorragende Ergänzung des angrenzend geplanten Fitness- und Bewegungsparks“, begrüßt Rüdiger Winkler, Sprecher der CDU im Ausschuss für Planung, Umwelt und Verkehr, die dem Ausschuss vorgestellte Planung.

„Nur ein gesunder, standortgerechter und klimaanpassungsfähiger Mischwald kann als Kohlenstoffspeicher unserem Ökosystem auch in Zukunft wertvolle Dienste leisten“, schließt sich der Vorsitzende des Planungsausschusses Herbert Verbrüggen dieser Einschätzung an. „Um die Hürther Bürgerinnen und Bürger aber nicht mit einem Kahlschlag zu überraschen ist es notwendig, dass alle Bürgerinnen und Bürger auch den Hintergrund für den Umbau des Waldes kennen und rechtzeitig und umfassend informiert werden“, gibt Verbrüggen ergänzend zu bedenken.

Gutachter zeigt Möglichkeiten einer getrennten Führung von Kfz und Fußgängern auf

„Der Vortrag eines Fachplaners zur Beurteilung der Verkehrsführung und Ampelschaltung an der Kreuzung der Frechener Straße/Sudentenstraße/Hermülheimer Straße hat im Planungsausschuss neue Erkenntnisse gebracht, wie wir die Kreuzung sicherer machen könnten“, stellt der planungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Rüdiger Winkler fest.

Nach dem tödlichen Unfall im Dezember letzten Jahres waren von vielen Bürgerinnen und Bürgern Änderungen an der Ampelschaltung gefordert worden, um solche Unfälle in Zukunft möglichst vermeiden zu können. Auch Verwaltung und Politik nahmen diese Sorgen ernst und ließen sich im Hürther Planungsausschuss von einem Fachplaner für Stadt- und Verkehrsplanung beraten.

Die bisher vorrangig diskutierte Umstellung der Ampelschaltung auf „Rundumgrün“ für Fußgänger und Radfahrer wurde vom Gutachter wegen der großen Nachteile für alle Verkehrsteilnehmer aber verworfen. Seine vorläufige Empfehlung ist vielmehr eine Umstellung der Ampelschaltung des Geradeaus- und Abbiegerverkehrs, so dass Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrer mit Kraftfahrzeugen vermieden werden können. Hierzu bedarf es zwar einer Ampelschaltung mehr, mit der Folge einer Verkürzung der Grünphase für den Geradeausverkehr. Die Nachteile liegen nach der vorliegenden Begutachtung aber im Bereich des zumutbaren. Nicht untersucht wurden bisher die Auswirkungen einer Änderung auf andere Kreuzungspunkte, insbesondere auf die Kreuzung Frechener Straße/Efferener Straße. Diese Untersuchung soll jetzt bis zum Planungsausschuss im Mai ergänzt und ein Änderungsvorschlag dann mit dem für die Frechener Straße zuständigen Landesbetrieb Straßen NRW abgestimmt werden.

„Wir wären erleichtert, wenn es gelingen würde, die Kreuzung mit einer akzeptablen Änderung für alle Verkehrsteilnehmer sicherer zu machen“, beurteilen die Hermülheimer Ratsmitglieder Aylin Kocabeygirli und Hans-Josef Lang das Ergebnis im Planungsausschuss.