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Bessere Abläufe bei umfangreichem Angebot

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Stadtbusverkehr in Hürth effizienter gestalten, ohne das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger einzuschränken. Im Gegenteil: Wir sehen die Chance, mit klugen Anpassungen sogar Verbesserungen zu erreichen“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Bjørn Burzinski.

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hürth hat für die Sitzung des Verwaltungsrats am 26. März 2026 einen Prüfantrag eingebracht, der eine umfassende Analyse des Stadtbusverkehrs vorsieht. Gemeinsam mit der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) sollen die Stadtwerke untersuchen, welche Optimierungspotenziale bestehen, um den Betrieb kosteneffizienter zu gestalten.

Hürth verfügt im Vergleich zu anderen Städten im Rhein-Erft-Kreis über ein besonders umfangreiches ÖPNV-Angebot. Ein zentraler Bestandteil ist der Stadtbus, der seit seiner Einführung im Jahr 1997 kontinuierlich ausgebaut und durch moderne Angebote wie den On-Demand-Verkehr ergänzt wurde.

„Gerade weil wir bereits ein starkes Angebot haben, lohnt sich ein genauer Blick auf die Strukturen und Abläufe. Wir wollen herausfinden, wo wir effizienter werden können – etwa beim Rendezvousverkehr, bei Leerfahrten oder in den Ferienzeiten“, betont der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Rüdiger Winkler.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf Synergien mit der RVK, an der die Stadtwerke beteiligt sind – insbesondere vor dem Hintergrund des geplanten neuen Betriebshofs in Hürth.

Die Ergebnisse der Prüfung sollen dem Verwaltungsrat transparent vorgestellt und sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich ihrer finanziellen Auswirkungen differenziert dargestellt werden.

Die CDU-Fraktion unterstreicht, dass es ihr Anliegen ist, Einsparpotenziale zu nutzen, ohne das Angebot zu reduzieren. Vielmehr sollen mögliche Einsparungen dazu beitragen, den Stadtbusverkehr langfristig attraktiver und zukunftsfähiger zu gestalten.

Neue Haltestellen im Gewerbegebiet – CDU wünscht auch Anbindung der Trierer Straße in Alt-Hürth

„Unser Anspruch ist es, Mobilität in Hürth für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich und alltagstauglich zu gestalten – gerade auch in Bereichen, die bislang schlechter angebunden sind“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Björn Burzinski.

Die CDU-Fraktion begrüßt die geplante Ausweitung des On-Demand-Mobilitätssystems „Hüpper“ auf das Gewerbegebiet Nord-Ost. Künftig sollen zentrale Straßen – darunter An der Hasenkaule, Daimlerstraße, Dieselstraße, Kalscheurener Straße, Max-Planck-Straße, Otto-Hahn-Straße, Robert-Bosch-Straße und Siemensstraße – durch 101 virtuelle Haltestellen erschlossen werden. Im Gegenzug soll die Stadt prüfen, inwiefern die Regionalbuslinie 935 auf gleicher Strecke entfallen kann, die von Hürtherinnen und Hürther kaum genutzt wird.

„Mit vergleichsweise geringen Mehrkosten von rund 5.000 Euro jährlich können wir die Mobilität im Gewerbegebiet deutlich verbessern, ÖPNV-Strukturen sinnvoll ergänzen und neue Kunden hinzugewinnen“, so Burzinski weiter.

Zugleich will die CDU-Fraktion wissen ob in Alt-Hürth der obere Teil der Trierer Straße sowie Henriette-Lott-Weg und Klüttenweg an das On-Demand-Netz angeschlossen werden können. „Mit dem Hüpper-System haben wir bereits ein flexibles Angebot geschaffen. Es liegt nahe den Teil von Alt-Hürth ebenfalls anzuschließen, der sehr weit von der nächsten Stadtbus-Haltestelle entfernt liegt“, betont CDU-Ratsmitglied im Verwaltungsrat, Peter Zylajew.

Die CDU-Fraktion sieht in beiden Maßnahmen eine wichtige Weiterentwicklung des Hüpper-Systems – für eine bessere Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen und Wohnlagen und einen zukunftsfähigen, flexiblen Nahverkehr in Hürth.

Eine gute Nachricht für Hürth: Die Haltestelle „Hertzstraße“, Fahrtrichtung Berrenrath, wurde barrierefrei ausgebaut.

„Vor dem Hintergrund der Klimadiskussion nimmt der öffentliche Personennahverkehr eine entscheidende Rolle ein. Wir brauchen in unserer Stadt einen gut ausgebauten Nahverkehr. Dazu gehören besonders moderne, barrierefreie Bushaltestellen“, sagt Ratsmitglied Rolf Elsen.

So verbessern wir den ÖPNV und damit nachhaltig die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger nicht nur in Efferen, sondern in ganz Hürth. „Ein attraktiver ÖPNV ist ein wichtiger Baustein, um die Klimaschutzziele zu erreichen“, so Elsen abschließend.

Das Wartehäuschen fehlt noch an der Haltestelle. Die Anfrage an die Verwaltung wurde bereits gestellt.

CDU treibt Optimierung des Stadtbusses voran

„Heute haben wir einen großen Schritt in Richtung Verkehrswende in Hürth getan“, freut sich der CDU-Verkehrsexperte Gerd Fabian über den Beschluss zu umfangreichen Fahrplanänderungen im Verkehrsausschuss der Stadt Hürth zum Fahrplanwechsel im Dezember 2021.

Auf Initiative von CDU und Grünen war bereits vor der Kommunalwahl ein Konzept zur Optimierung des Stadtbusnetzes in Auftrag gegeben worden. In den vergangenen Monaten trafen sich Vertreter aller Parteien in mehreren Sitzungen eines interfraktionellen Arbeitskreises, um über die Vorschläge zu beraten. „Vor diesem Hintergrund ist es umso verwunderlicher, dass nach intensiven und konstruktiven Gesprächen die SPD erst weniger als 24 Stunden vor der Ausschusssitzung Beratungsbedarf anmeldete und weitere Änderungen vorschlug, um somit das ganze Anliegen weiter zu verzögern“, kritisiert der CDU-Fraktionsvorsitzende, Bjørn Burzinski, die Genossen, und ergänzt: „Wäre ihnen tatsächlich an der Optimierung gelegen gewesen, hätte man sich an die Beratungsfolge im Arbeitskreis halten müssen.

Der planungs- und verkehrspolitische Sprecher der CDU, Rüdiger Winkler erläutert: „Wir haben mit Mehrheit eine Veränderung beschlossen, die vor allem den Anschluss von Sudetenstraße und Horbeller Straße herbeiführt, und somit der Stadtbus künftig das ASG und die Gesamtschule anfährt. Ebenso fahren bald drei Linien, eine davon Zeitversetzt, vom Einkaufszentrum in Richtung Bahnhof Hermülheim, wodurch die Verbindung ZOB zur Linie 18 alle zehn Minuten möglich ist.“ Weiterhin soll der Stadtbus aus dem Stadtteil Alt-Hürth sowie vom Chemiepark direkt die KVB-Haltestelle anfahren, ergänzt Winkler.

„Der Stadtbus ist seit über 20 Jahren ein Erfolgsmodell für den ÖPNV in Hürth. Es war jetzt an der Zeit, konzeptionelle Veränderungen herbeizuführen“, stellt Fabian fest. Dem trage nun das weiterentwickelte Stadtbusangebot Rechnung: „Bedarfe wurden analysiert, Wege und Anschlüsse optimiert, Linien aufeinander abgestimmt, damit der öffentliche Nahverkehr attraktiver wird und mehr Bürgerinnen und Bürger auf den Bus umsteigen. Wir wollen keine Zeit verlieren“, so Fabian.

Winkler verspricht: „Für die weißen Flecken, die noch bleiben, wird alsbald der neue On-Demand-Verkehr der Stadtwerke eingeführt. Schon im Herbst beginnt die Testphase, um beispielsweise den Stadtteil Knapsack zu erschließen.“

Für die Stadtbahnlinie 18 soll es zwischen Hermülheim und Fischenich demnächst eine zusätzliche Haltestelle geben. Den ersten Schritt dafür hat der Planungsausschuss jetzt mit einem Grundsatzbeschluss getan: Der neue Halt soll im Kalscheurener Gewerbegebiet südlich der B265n mit einer Fuß- und Radwegverbindung auch zur Bonnstraße/Eschweiler Straße eingerichtet werden.

Rüdiger Winkler, planungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, sieht in der zusätzlichen Haltestelle viele Vorteile: „Die Anwohnerinnen und Anwohner von Kalscheuren, insbesondere aber auch die Beschäftigten im Gewerbegebiet und die künftigen Bewohner und Arbeitnehmer des Neubaugebietes auf dem alten Rangierbahnhof in Hermülheim werden dadurch den öffentlichen Personennahverkehr deutlich leichter nutzen können. Es bleibt jetzt nur zu hoffen, dass die HGK (Häfen und Güterverkehr Köln AG), die für die Realisierung der Haltestelle allein verantwortlich ist, unsere einstimmige Entscheidung zügig umsetzt.“