Hürther Schulen und Vereinssport sollen profitieren
„Die aktuellen Entwicklungen beim Sporthallensanierungskonzept zeigen, wie wichtig sorgfältige Planung und ein enger Austausch mit den Schulen sind“, erklärt Ulrich Klugius, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Um trotz angespannter Kassen die ambitionierten Pläne im Bereich Turnhallensanierung auch umzusetzen, seien Stadt und Politik im besonderen Maße gefordert.
Und das CDU-Ratsmitglied Tim Bong betont: „Sollten sich die jüngsten Pläne der Verwaltung im Einvernehmen mit den Schulen verwirklichen lassen, könnten die Anpassungen wichtige Investitionen sichern und gleichzeitig mehrere Millionen Euro einsparen.“
Nach aktuellen Prüfungen der Verwaltung soll die neue Sporthalle am ASG nicht wie ursprünglich geplant versenkt werden. Zudem könnte es wirtschaftlich sinnvoller sein, die alte Sporthalle am ASG nicht abzureißen, sondern zu sanieren. Durch diese Änderungen könnten nach ersten Berechnungen rund 3 Millionen Euro Baukosten eingespart werden. In ersten Gesprächen und in der Sitzung des Bildungsausschusses am Mittwoch, 18.3.2026, hat die Schulleitung des ASG Unterstützung für diese beiden Ideen signalisiert.
Strittig ist indes noch der Vorschlag der Verwaltung, fünf der vom ASG schon zum nächsten Schuljahr benötigten Unterrichtsräume im Gebäudebestand unterzubringen. Weitere Räume sollen nach Vorstellung der Verwaltung durch Um- und Anbauten oder modulare Lösungen entstehen. Dadurch würde sich unterm Strich die bisher vorgesehene Integration zusätzlicher Unterrichtsräume in den Neubau einer Dreifachsporthalle erübrigen.
Die CDU-Fraktion unterstützt die Bemühungen von Verwaltung und Schulleitung, einvernehmlich wirtschaftlich tragfähige Lösungen für die Turnhallenbauten zu suchen und den Bau möglichst kostengünstig zu gestalten.