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In der Sitzung des Verwaltungsrates im März berichteten die Stadtwerke Hürth, dass der Auftrag für die Planungen zur Sanierung der Raiffeisenstraße und der Vorgebirgsstraße sowie eines Teilstückes der Straße An der Fuhr bereits im Dezember 2025 erfolgt sei, so dass im Februar 2026 die Ortsbegehungen zur konkreten Abstimmung des Planungsumfangs erfolgen konnte.

„Teil der Sanierung wird auch der Starkregenschutz, die Erneuerung der Stützwand an der Raiffeisenstraße zu den tiefer liegenden Häusern und ein begehbarer Fußweg in Richtung Bonnstraße sein. Auch eine übersichtlichere Gestaltung der Einmündung der Raiffeisenstraße in die Bonnstraße werden wir thematisieren“, wissen die Ratsmitglieder Dirk Schüller und Rüdiger Winkler, die die Fischenicher Interessen im Hürther Stadtrat vertreten, zu berichten.

„Sobald die Planungen der Stadtwerke vorliegen, werden diese im Planungsausschuss beraten und anschließend in einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt. Wir werden aktuell darüber berichten und dafür sorgen, dass die Anregungen und Änderungswünsche der Fischenicher berücksichtigt werden. Vorschläge von Fischenicher Bürgerinnen und Bürgern liegen uns dazu schon heute vor. Wir werden zu einem unserer traditionellen Bürgerstammtische dann auch Experten der Stadt und der Stadtwerke einladen“, sagen Schüller und Winkler zu.

Im Mai haben die Bauarbeiten an der Wehranlage in Sielsdorf begonnen. Das Wehr muss samt Technik aufgerüstet werden. „Wie problematisch die Lage ist, hat sich Ende Mai gezeigt“, so Ulrich Klugius, „schätzungsweise ein Dutzend Häuser hatten mit Wassereinbruch zu kämpfen.“ Die Baumaßnahmen haben sich verzögert, weil monatelang kein Bauunternehmen ein Angebot auf die Ausschreibung abgegeben hat.Der CDU-Ortsverband hat mit Hilfe der betroffenen Hausbewohner ein detailliertes Schadensbild der jüngsten Überschwemmungen erstellt und den Stadtwerken zur Analyse übergeben.

Etwas anders als geplant verlaufen auch die Vorarbeiten zum besseren Starkregenschutz für Stotzheim. Es stellte sich nämlich heraus, dass es Möglichkeiten gibt, größere Wassermengen schon im Bereich der Frechener Straße abzuhalten. Geprüft werde deshalb nun, ob das Rückhaltebecken an der Decksteiner Straße deutlich weniger tief als geplant ausgehoben werden muss. „Dann könnte man auch weitgehend auf eine Umzäunung verzichten. Das würden wir gerade im Interesse aller Spaziergänger und Hundehalter sehr begrüßen“, sagt Monika Schmitz, Vorstandsmitglied im CDU-Ortsverband.

„Die Parktaschen auf der Bonnstraße vor den Hausnummern 4  – 24 und am Nordring sind in die Jahre gekommen und werden nach und nach erneuert“, so CDU-Ratsfrau Aylin Kocabeygirli. Hierbei wird Praktisches mit Nützlichem verbunden. Die Parktaschen werden wieder begradigt und die Pflastersteine auf den Parkflächen teilweise entfernt und durch rote Kieselsteine ersetzt. Durch die Teilentsiegelung wird eine größere Wasserdurchlässigkeit erreicht. „Das ist ein kleiner aber wirkungsvoller Beitrag zum Schutz der Hürther Bevölkerung bei Starkregen“, ergänzt Ortsvorsteher Hans-Josef Lang