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Beim CDU-Ortsverband Stotzheim/Sielsdorf weht ab Sommer ein frischer Wind: Bei den Vorstandswahlen am 8. Juli 2026 stellt sich Hans-Joachim „Achim“ Gutsche als Kandidat für den Vorsitz zur Wahl. Er übernimmt von Hajo Schmitz, der das Amt seit Dezember 2024 übergangsweise führte.

Gutsche, Rechtsanwalt auf dem Weg in den Ruhestand, bringt 27 Jahre Parteierfahrung mit. Lange Jahre alleinerziehender Familienvater und früherer Jugendbetreuer, war er bisher politisch eher im Hintergrund aktiv. Gemeinsam mit dem bisherigen Vorstand hat er überlegt, wie wieder mehr Schwung in den Ortsverband kommt, und ein Konzept vorgelegt, das alle Altersgruppen und soziale Schichten anspricht.

Deshalb steht er auch schon mit mehreren Aktionen in den Startlöchern:

Ü-60-Kick-Treff: Ab 1. Juni trifft sich freitags eine neue Gruppe, die – so Gutsche – „einfach mal wieder gegen den Ball treten möchte“: Wiedereinsteiger, Fußballinteressierte, Bewegungshungrige – willkommen ist jeder ab 60. Treffpunkt ist das Sportlerheim Stotzheim um 17.30 Uhr, Anpfiff um 18 Uhr. Anmeldungen und Fragen gehen an Achim Gutsche unter achim.gutsche.cdu@gmx.de oder 0170 58 37 444.

Unternehmer-Netzwerk: Mehr als 60 Selbstständige, Handwerker, Musiker, Kaufleute, Künstler, Personaltrainer, hat Gutsche in Stotzheim und Sielsdorf ausgemacht. „Der Mittelstand ist der Motor unserer Gesellschaft – und in unseren Orten sehr vielfältig“, sagt Gutsche. Am 5. Juli soll ein erstes Treffen stattfinden, bei dem die heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer einander kennenlernen. (Anm. an achim.gutsche.cdu@gmx.de) Findet das Format Resonanz, ist als nächstes sogar eine Unternehmer-Messe denkbar, bei der sich die heimischen Betriebe der Bevölkerung präsentieren können.

Mitgliederversammlungen neu gedacht: Auch für die Zusammenkünfte des CDU-Ortsverbands hat Gutsche ein Konzept im Gepäck: Künftige Versammlungen sollen dreigeteilt stattfinden: Im ersten Teil bespricht der Ortsverband interne Angelegenheiten unter Mitgliedern. Ab 20 Uhr ist der zweite Teil dann für alle Interessierten geöffnet – mit einem Bericht aus Rat und Verwaltung der Stadt Hürth. Vorgestellt werden aktuelle Themen. Im dritten Teil möchte Gutsche den Abend gemütlich ausklingen lassen. Mit der Mitgliederversammlung am 8. Juli soll es erstmals in dieser Form losgehen – um 20 Uhr im Pfarrheim St. Brictius. Thema des Vortrags für alle: „Einnahmen und Ausgaben der Stadt – wie funktioniert das in Hürth?“

Dart-Turnier für Jugendliche: Unter der Überschrift „Welches Ziel hast du?“ möchte Gutsche gemeinsam mit dem Ortsverband an vier Wochenenden nach den Sommerferien Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren zu einem Dart-Turnier ins Kulturgasthaus Op d’r Eck einladen.

Schon vor seiner Wahl sah Gutsche seine Aufgabe darin, alle Mitglieder des Ortsverbands persönlich zu kontaktieren – mit Erfolg: Manch bisher Inaktiver hat seine Mitarbeit zugesagt. Gutsche: „Mich interessiert: Welche Themen liegen meinen Nachbarn vor Ort am Herzen? Wie können wir unsere beiden Orte noch lebendiger machen?“

Ulrich Klugius (52), Journalist und CDU-Ratsmitglied, bewirbt sich im September um das Direktmandat für Stotzheim und Sielsdorf: „Ich möchte, dass unsere Dörfer Orte bleiben, in denen sich Familien wohlfühlen, Kinder sicher aufwachsen und Ältere gut versorgt leben können“, sagt Klugius. Aktuell habe er etwa ein waches Auge auf die Maßnahmen zum besseren Starkregenschutz ebenso wie auf das Thema Flüchtlingsunterkünfte.


Ein besonderes Anliegen ist ihm das Kulturgasthaus „Op d’r Eck“, das er gemeinsam mit dem örtlichen Quartiersverein weiter zu einem offenen Treffpunkt für alle Generationen entwickeln will – für Alteingesessene genauso wie für Neuzugezogene.


Durch eine „enge persönliche Abstimmung mit Ortsvorsteher Heinz-Werner Kriesch“ werde er auch die Anliegen des Gleueler Teils seines Wahlkreises im Blick behalten.

Mehr zu Ulrich Klugius: Ulrich Klugius – engagiert und erfahren

Im Mai haben die Bauarbeiten an der Wehranlage in Sielsdorf begonnen. Das Wehr muss samt Technik aufgerüstet werden. „Wie problematisch die Lage ist, hat sich Ende Mai gezeigt“, so Ulrich Klugius, „schätzungsweise ein Dutzend Häuser hatten mit Wassereinbruch zu kämpfen.“ Die Baumaßnahmen haben sich verzögert, weil monatelang kein Bauunternehmen ein Angebot auf die Ausschreibung abgegeben hat.Der CDU-Ortsverband hat mit Hilfe der betroffenen Hausbewohner ein detailliertes Schadensbild der jüngsten Überschwemmungen erstellt und den Stadtwerken zur Analyse übergeben.

Etwas anders als geplant verlaufen auch die Vorarbeiten zum besseren Starkregenschutz für Stotzheim. Es stellte sich nämlich heraus, dass es Möglichkeiten gibt, größere Wassermengen schon im Bereich der Frechener Straße abzuhalten. Geprüft werde deshalb nun, ob das Rückhaltebecken an der Decksteiner Straße deutlich weniger tief als geplant ausgehoben werden muss. „Dann könnte man auch weitgehend auf eine Umzäunung verzichten. Das würden wir gerade im Interesse aller Spaziergänger und Hundehalter sehr begrüßen“, sagt Monika Schmitz, Vorstandsmitglied im CDU-Ortsverband.

Das Kulturgasthaus „Op d’r Eck“ ist mit einem Programm ins Jahr gestartet, das noch umfangreicher und vielseitiger ist als 2024: Das Angebot reicht von Vorträgen über Konzerte bis hin zu Comedy. Auf der Website des Vereins gibt es eine vollständige Übersicht: https://kulturgasthaus.de

„Durch die jüngst zugesagte Förderung des NRW-Kulturministeriums kann der Quartiersverein seine großen Ziele noch schneller verwirklichen: ein neuer Backstage-Bereich und die Anschaffung moderner Medientechnik stehen an“, freut sich Hans-Peter Keller, Vorstand im CDU-Ortsverband und Kassenwart im Quartiersverein.

Ein Highlight in diesem Jahr soll der Tag der dritten Orte am 5. Juli werden: Am Festprogramm beteiligen sich u.a. der Fotograf KaPe Schmidt, der Bestseller-Autor Carsten Henn, die Big Band der Musikschule und eine Line-Dance-Gruppe. „Auch die NRW-Kulturministerin Ina Brandes hat sich schon angekündigt“, weiß Keller zu berichten. Für einen festlichen Abschluss am Abend sorgt die Opernwerkstatt am Rhein mit ihrem gefeierten Programm „Lieblingslieder & Herzenstexte“.

Die Macherinnen und Macher des Kulturgasthauses „Op d’r Eck“ haben sich fürs kommende Jahr einmal mehr viel vorgenommen: Direkt im Januar stehen mit der traditionellen und schon lange ausverkauften Herrensitzung am 04.01., dem Prinzenempfang der Prinzengarde am 16.01. und dem Konzert der Hürther Red-Hot-Chili-Peppers-Coverband „Minor Kings“ am 25.01. gleich drei hochkarätige Veranstaltungen auf dem Programm. „Und man darf gespannt sein, was es in den darauffolgenden Monaten noch so alles zu sehen und zu hören geben wird“, kündigt Herbert Hand, Vorsitzender des Hürther Quartiersvereins, an.

Stolz kann der Verein zudem darauf blicken, was ein Team aus mittlerweile mehr als 40 ehrenamtlich Engagierten 2024 auf die Beine gestellt hat: Zwei Räume im Obergeschoss erhielten einen neuen Anstrich und neue Böden, im Saal wurde die gesamte Schalttechnik erneuert und ein Alugerüst für Licht- und Tontechnik installiert. „Obendrein gab es mehr als zwei Dutzend Veranstaltungen im Kulturgasthaus – von Kindertheater bis Kabarett, von Rockkonzerten bis hin zu Info-Abenden“, lobt Hajo Schmitz, Vorsitzender des CDU-Ortsverbands Stotzheim/Sielsdorf und selbst Gründungsmitglied des Vereins.

Einen weiteren Meilenstein hofft der Verein mit einer erfolgreichen Bewerbung, um die zweite Förderphase des Dritte-Orte-Programms setzen zu können. „Sollte das Klappen, erhielte der Verein nicht nur alle nötigen finanziellen Mittel, um drei weitere Jahre lang den Kulturbetrieb weiterzuentwickeln. Dann wäre auch der Um- und Ausbau des rückwärtigen Bereichs mit Lager- und Backstageflächen möglich“, sagt CDU-Ratsmitglied Ulrich Klugius und verspricht: „Dafür werde ich mich gemeinsam mit der Hürther CDU-Fraktion und unserem Landtagsabgeordneten Thomas Okos beim zuständigen NRW-Kulturministerium einsetzen.“

Erste Projekte für 2023 angestoßen

„Mit den beschlossenen Sofortmaßnahmen beenden wir eine erste Etappe auf dem langen Weg, der die verheerenden Folgen von Starkregenereignissen in allen Hürther Stadtteilen künftig abschwächen soll“, beschreibt der CDU-Fraktionsvorsitzende, Bjørn Burzinski, die Entscheidung im Verwaltungsrat der Stadtwerke Hürth.

Mit Informationsveranstaltungen und Bürgerdialogen hat er gemeinsam mit den CDU-Vertreterinnen und -Vertreter Gudrun Baer, Hans-Josef Lang, Rüdiger Winkler, Thomas Blank und Thomas Schepers im vergangenen Sommer die Stadtwerke mit Bürgerinnen und Bürgern zusammengebracht, um Sorgen zu äußern, Schwachstellen zu identifizieren und die Entwicklung von Maßnahmen voranzutreiben, damit die Bürgerinnen und Bürger das Risiko kommender Ereignisse besser einschätzen lassen sollen. 

„Beim Starkregenereignis am 16.05.2022 beispielsweise fielen binnen 10 Minuten ca. 1 Milliarde Liter Wasser im Hürther Stadtgebiet – Wassermassen, die keine Kanalisation der Welt fassen kann. Dabei wurden bei Betroffenen zum Teil erhebliche Schäden verursacht. Neben finanziellen Anstrengungen zur Schadensbehebung wurde dabei auch das Sicherheitsempfinden stark belastet“, erläutert Lang das Ausmaß. 

Die CDU-Fraktion forderte deshalb ein Konzept, neben langfristigen Maßnahmen auch kurzfristige Projekte zu initiieren, die den Hochwasserschutz schnell und effektiv voranbringen.

„Wir begrüßen sehr, dass die Stadtwerke gemeinsam mit der Stadtverwaltung die Infrastruktur und die Ergebnisse in einer Schwachstellenanalyse dargestellt und nun ein Handlungskonzept entwickelt hat“, freut sich Burzinski. 

Hieraus hervor ergehen für 2023 zunächst folgende Maßnahmen:

Hürth-Sielsdorf Optimierung der Wehranlage vor dem Klärwerk
Hürth-Fischenichu.a. Erhöhung der Bordsteine An der Fuhr
Hürth-StotzheimAbleitung Hochwasserrückhaltebecken
Alt-Hürthu.a. Verbesserung der Ableitung in Schlangenpfad, Weierstraße und Duffesbachstraße durch Erschließung der
Verlängerung An der Herrenmühle 
Hürth-Hermülheim u.a. Schaffung von Retentionsflächen Am Simonishof

„Dies kann erst der Anfang sein“, zeigt sich Baer für den Moment zufrieden mit den geplanten Maßnahmen, kündigt aber zugleich an, für die Folgejahre weitere Projekte in den Blick nehmen zu wollen. „Abschwächen können wir die Folgen von Starkregenereignissen nur dann, wenn sich Bürgerinnen und Bürger mit der öffentlichen Hand gemeinsam auf den Weg machen, Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser zu entwickeln sowie zeitgleich Maßnahmen in Angriff zu nehmen, die den Klimawandel verlangsamen. Wir sind jetzt auf einem guten Weg, aber längst nicht am Ende“, so Baer.

Mit der Teiländerung der Ergänzungssatzung „Sielsdorfer Mühle“ ermöglicht der Planungsausschuss eine moderate bauliche Ergänzung. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Dirk Breuer: „Der dörfliche, familienfreundliche Charakter von Sielsdorf wird gestärkt. Neuer Wohnraum insbesondere für Familien kann nun an dieser Stelle geschaffen werden.“

In Verhandlungen mit den Privateigentümern konnten Einigungen erzielt werden, so dass hier künftig sechs Doppelhaushälften und sechs freistehende Wohngebäude entstehen können. Uwe Listner, CDU-Ratsherr für Sielsdorf, betont: „Die Pläne stehen in Übereinstimmung mit dem interfraktionell beschlossenen Wohnbaulandkonzept, das ein qualifiziertes Nullwachstum bei der Entwicklung der Hürther Wohnlandschaft vorsieht. Und von Qualität können wir in Sielsdorf sicherlich allemal sprechen.“