CDU-Fraktion würdigt Arbeit der Koordinationsstelle für Inklusion & Teilhabe

„Inklusion und Teilhabe sind konkrete Leitlinien unseres Handelns in Hürth. Es geht darum, dass alle Kinder, Jugendlichen und Familien – unabhängig von ihren Lebenslagen – selbstverständlich dazugehören und mitmachen können“, betont die Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI), Aylin Kocabeygirli.

Im ACI wurde der aktuelle Sachstandsbericht zur „Koordination von Inklusion & Teilhabe“ vorgestellt. Die CDU-Fraktion im Rat der Hürth begrüßt die positive Entwicklung ausdrücklich und dankt der Verwaltung sowie allen beteiligten Akteurinnen und Akteuren für ihre engagierte Arbeit.

Die Koordinationsstelle ist seit 2022 in der Jugendhilfeplanung verankert und verbindet strategische Planung mit konkreter sozialräumlicher Arbeit in den Familienbüros. Diese enge Verzahnung ermöglicht es, Bedarfe frühzeitig zu erkennen und passgenaue Angebote zu entwickeln.

Besonders positiv bewertet die CDU die kontinuierliche Netzwerkarbeit wie bspw. den Fachtag Inklusion im Familienbüro Mittendrin, der sich als wichtige Plattform für Austausch und Weiterentwicklung etabliert. Auch der Arbeitskreis „Ferien- und Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche mit Behinderung im Rhein-Erft-Kreis“ setzt wichtige Impulse. Aus einer dort angestoßenen Freizeitumfrage mit 454 Rückmeldungen sind konkrete Projekte entstanden – etwa ein inklusives Tanzangebot in den Familienbüros Am Gustav und Mittendrin sowie ein geplantes Musikprojekt.

Der Bericht macht zudem deutlich, dass Teilhabe durch unterschiedliche Risikofaktoren wie Armut, Alleinerziehen, gesundheitliche Einschränkungen oder Migrationshintergrund erschwert sein kann. Die CDU unterstützt die differenzierte Betrachtung und die gezielte Weiterentwicklung der Angebote.

Ein zentraler Baustein ist das Beratungsnetz im Familienbüro Mittendrin. Die stark gestiegene Zahl an Einzelberatungen zeigt den hohen Unterstützungsbedarf in bürokratischen und sozialrechtlichen Fragen. Durch die Zusammenarbeit verschiedener Träger sowie die geplante Einbindung weiterer Kooperationspartner wird dieses Angebot weiter gestärkt.

Mit dem Familienkompass verfügt Hürth zudem über eine digitale Plattform mit aktuell 483 Angeboten von 127 Anbietern. Die Möglichkeit, gezielt nach inklusiven und kostenfreien Angeboten zu suchen, schafft Transparenz und erleichtert den Zugang.

Um sozialen Nachteilen oder gesundheitlichen Belastungen vorzubeugen, gibt es Angebote, die Bedarfe frühzeitig sichtbar machen. Diese präventiven Angebote für Kinder und Familien werden systematisch erfasst und in einer Präventionskette vernetzt und strategisch gesteuert. Sie verbindet Daten, Netzwerke und sozialräumliche Arbeit, um Chancengerechtigkeit und Inklusion nachhaltig zu stärken.

Der stellvertretende Ausschussvorsitzende Seraffettin Dalkilic (CDU) erklärt: „Mit der Präventionskette schaffen wir Transparenz über bestehende Angebote und erkennen zugleich, wo wir noch nachsteuern müssen. Sie stellt sicher, dass Kinder, Jugendliche und Familien entlang des gesamten Lebensverlaufs – von der Schwangerschaft bis zum Berufseinstieg – gefördert werden können. Das ist vorausschauende Kommunalpolitik, die nah an den Menschen ist.“

Abschließend unterstreicht Aylin Kocabeygirli: „Wir wollen, dass Hürth eine Stadt bleibt, in der Vielfalt als Stärke verstanden wird und in der Teilhabe nicht vom Geldbeutel, von einer Behinderung oder der Herkunft abhängt. Die enge Verzahnung von Praxis, Netzwerkarbeit und strategischer Planung ist dafür der richtige Weg.“

CDU setzt sich für Ausweitung von Kursangeboten ein

„Sprache ist der Schlüssel zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“, erklärt CDU-Ratsmitglied Melanie Jennek im Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration (ACI). „Deshalb unterstützen wir dieses wichtige Angebot.“

Der Sprachkurs „Mama lernt Deutsch“ ist am 25. Februar 2026 mit 19 angemeldeten Teilnehmenden erfolgreich gestartet.

Darüber hinaus hat die CDU-Fraktion im Rahmen der Haushaltsberatungen 2026 zusätzliche Mittel bereitgestellt, um den Kurs künftig auch auf Berufstätige auszuweiten und noch mehr Menschen in Hürth die Möglichkeit zu geben, Deutschkenntnisse zu erwerben. Insgesamt stehen für Sprachkursangebote im Haushalt 2026 12.500 Euro zur Verfügung.

„Unser Ziel ist es, Chancengerechtigkeit zu fördern und Familien bei der Integration zu unterstützen“, betont Serafettin Dalkilic (CDU), stellvertretender Vorsitzender im ACI. „Mit der Ausweitung des Angebots stellen wir sicher, dass nicht nur Mütter, sondern auch Väter von diesem Angebot profitieren können.“

Die CDU-Fraktion wird den Fortgang des Kurses und die weiteren Planungen aufmerksam begleiten und sich weiterhin für die Integration aller Eltern in Hürth einsetzen.

CDU nimmt Entwicklung der Flüchtlingssituation positiv zur Kenntnis

„Die aktuellen Zahlen zum Zuzug Geflüchteter zeigen, dass Hürth seiner Verantwortung weiterhin gerecht wird und gleichzeitig strukturiert und vorausschauend handelt“, kommentiert Aylin Kocabeygirli (CDU), Vorsitzende des Ausschusses für Chancengerechtigkeit und Integration, den ausführlichen und transparenten Bericht der Verwaltung.

Die vorgelegten Zahlen belegen eine insgesamt stabile und derzeit gut steuerbare Situation.

Mit 606 untergebrachten Personen ist die Zahl gegenüber dem letzten Berichtsstand leicht gesunken. Gleichzeitig wurde die Unterbringungskapazität durch neue Standorte auf 826 Plätze erhöht. Damit stehen aktuell weitere 220 freie Plätze zur Verfügung. Aus Sicht der CDU-Fraktion ist dies ein wichtiges Signal für Planungssicherheit und Handlungsfähigkeit, um auch bei steigenden Zahlen die Unterbringung in öffentlichen Einrichtungen wie Turnhallen zu vermeide.

Aylin Kocabeygirli, betont: „Wir sehen, dass die Verwaltung verantwortungsvoll und vorausschauend arbeitet. Die Kombination aus ausreichenden Kapazitäten, transparenter Berichterstattung und klarer Struktur ist der richtige Weg. Gleichzeitig ist diese stabile Situation auch auf Beschlüsse zurückzuführen, die die CDU in den vergangenen Jahren mitgetragen hat.“

Die CDU-Fraktion würdigt insbesondere:
• die transparente und regelmäßige Berichterstattung,
• die vorausschauende Kapazitätsplanung,
• die konsequente Umsetzung der Aufnahmeverpflichtungen
• sowie die engagierte Integrationsarbeit vor Ort.

Ausschussmitglied Gülsüm Ersoy ergänzt: „Integration gelingt nicht von heute auf morgen. Umso wichtiger ist die kontinuierliche Arbeit in Schulen, Kitas, Sprachkursen und in der sozialen Betreuung. Dafür gilt unser ausdrücklicher Dank allen Mitarbeitenden im Amt für Inklusion, Integration und Flüchtlingshilfe sowie den zahlreichen ehrenamtlich Engagierten.“

Gleichzeitig bleibt für die CDU-Fraktion klar: Humanitäre Verantwortung und kommunale Leistungsfähigkeit müssen dauerhaft im Gleichgewicht bleiben. Die derzeit rückläufigen Zahlen bieten die Chance, Integrationsprozesse weiter zu festigen und Strukturen nachhaltig zu stärken.

Die CDU bedankt sich ausdrücklich für den sachlichen Vortrag im Ausschuss sowie für die professionelle und engagierte Arbeit der Verwaltung im Bereich Unterbringung und Integration.

CDU hält an Umsetzung fest

„Seit meiner ersten Kandidatur für den Stadtrat vor sechs Jahren setze ich mich für einen Kunstrasenplatz für Kendenich ein und habe mich stark gemacht, dieses Anliegen im letzten CDU-Wahlprogramm und im Koalitionsvertrag festzuhalten. Wir haben den Bürgerinnen und Bürgern in Kendenich zugesagt, diese Maßnahme umzusetzen. Kendenich braucht den Platz, um den Trainings- und Spielbetrieb dauerhaft sicherzustellen und damit dem SV Kendenich langfristig eine Perspektive zu geben.“

Mit diesen Worten macht das Kendenicher Ratsmitglied Thomas Klug die Haltung der CDU-Fraktion zur Umwandlung des Tennenplatzes an der Buschstraße in einen Kunstrasenplatz deutlich.

Das von der CDU beauftragte Bodengutachten zeigt klaren Handlungsbedarf. Die Untersuchungen belegen, dass der bestehende Platzaufbau nicht den heutigen DIN-Anforderungen für einen Kunstrasenplatz entspricht. Unterhalb der Tennenschicht wurden Auffüllungen mit Schlacke- und weiteren Fremdanteilen festgestellt. Die vorhandenen Schichten sind weder als ungebundene Tragschicht geeignet noch ausreichend versickerungsfähig. Für die Errichtung eines Kunstrasenplatzes ist somit ein vollständiger, DIN-gerechter Neuaufbau erforderlich.

Positiv ist, dass die chemische Analyse der Tennenschicht ergibt, dass das Material nicht belastet ist und ordnungsgemäß entsorgt werden kann, wodurch zunächst keine höheren Kosten entstehen.

Trotz des komplizierten Unterbaus steht für die CDU-Fraktion steht fest: Das Projekt soll umgesetzt werden.

„Das Gutachten schafft Klarheit. Der Aufwand ist zwar größer als erwartet, jedoch gibt es nun Klarheit darüber, was zu tun ist, um eine nachhaltige, regelkonforme Lösung zu schaffen, die den Vereinen Planungssicherheit für viele Jahre gibt“, betont der CDU-Fraktionsvorsitzende, Bjørn Burzinski, der Klugs Bemühungen um den Kunstrasenplatz stets unterstützt hat. „Ganz nebenbei“, ergänzt er, „müssen wir auch feststellen, dass selbst beim Erhalt eines Tennenplatzes die Schaffung eines neuen Unterbaus notwendig wäre. Diese Kosten würden so oder so entstehen.“

„Ein moderner Kunstrasenplatz ist heute Standard in der kommunalen Sportinfrastruktur. Wenn wir den Sportstandort Kendenich stärken wollen, führt an einer qualitätsgerechten Erneuerung kein Weg vorbei“, ergänzt der Vorsitzende des Sportausschusses, Hans-Josef Lang.
Die CDU-Fraktion wird sich im weiteren politischen Verfahren dafür einsetzen, die notwendigen Haushaltsmittel bereitzustellen und die Planungen zügig zu konkretisieren. Ziel bleibt, dem Stadtteil Kendenich eine zukunftsfähige Sportanlage zur Verfügung zu stellen und den Vereins- und Jugendsport nachhaltig zu stärken.

CDU Hürth würdigt Musikschule als unverzichtbaren Bildungs- und Kulturträger

„Die Musikschule Hürth ist weit mehr als ein Ort des Instrumentalunterrichts – sie ist ein zentraler Bestandteil der kulturellen Bildungslandschaft unserer Stadt und ein lebendiger Treffpunkt für Menschen aller Generationen. Mit ihrem breit gefächerten Angebot, ihrem hohen pädagogischen Anspruch und ihrem starken Engagement für die musikalische Nachwuchsförderung leistet sie einen unschätzbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hürth“, würdigt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU Hürth, Thomas Klug, die Arbeit der Josef-Metternich-Musikschule.

Unter der engagierten Leitung von Michael Schumacher hat sich die Musikschule Hürth kontinuierlich weiterentwickelt und ihr Profil als moderne, leistungsfähige Bildungseinrichtung geschärft. Sein Einsatz für Qualität, Innovation und Zugänglichkeit spiegelt sich in einem vielfältigen Unterrichtsangebot wider, das sowohl klassische als auch zeitgemäße musikalische Ausdrucksformen umfasst.

Die Musikschule bietet ein breit gefächertes Angebot für alle Altersgruppen – vom „Musikgarten“ und der Musikalischen Früherziehung über Instrumentenkarussell und Schulkooperationen bis hin zu Instrumental-, Gesangs- sowie Pop-, Rock- und Jazzunterricht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Ensemblearbeit mit rund 15 Orchestern, Bands, Chören und Formationen wie dem „Collegium musicum“, dem Jugendsinfonieensemble oder der Brass Band. Gemeinsames Musizieren ist zentraler Bestandteil des pädagogischen Konzepts und stärkt neben musikalischen Fähigkeiten auch Teamgeist und soziale Kompetenzen. Durch Kooperationen mit Schulen und Kitas sowie niedrigschwellige Angebote werden Kinder und Jugendliche frühzeitig und gezielt gefördert.

Wie wichtig die Musikschule für Hürth und die CDU ist, zeigt auch die aktuelle Entscheidung zur Sicherung des Harfenunterrichts. Mit der Freigabe der Mittel für die Anschaffung einer neuen Konzertharfe wird ein etabliertes und stark nachgefragtes Angebot langfristig erhalten. „Mit der Freigabe der Mittel stellen wir sicher, dass der Harfenunterricht an der Musikschule Hürth erhalten bleibt. Das ist ein wichtiges Signal für die kulturelle Bildung in unserer Stadt“, erklärt Thomas Klug.

Die vorliegenden Zahlen unterstreichen die Bedeutung dieses Angebots: 22 Schülerinnen und Schüler nehmen aktuell am Harfenunterricht teil, der zudem einen wichtigen wirtschaftlichen Beitrag zu.

„Die Musikschule verbindet kulturelle Bildung mit wirtschaftlicher Vernunft. Angebote wie der Harfenunterricht zeigen, dass Qualität und Nachfrage Hand in Hand gehen. Es ist richtig, dieses erfolgreiche Angebot dauerhaft zu sichern und gleichzeitig mit einer moderaten Nutzungsgebühr verantwortungsvoll zu finanzieren“, ergänzt das CDU-Ratsmitglied Marco Jansen.

Die CDU macht sich stark für die Musikschule. Sie bleibt damit ein Ort, an dem musikalische Talente wachsen, Gemeinschaft entsteht und kulturelle Bildung lebendig gelebt wird – heute und in Zukunft.

Mehr Chancen für vielfältige Kulturprojekte

„Mit der Neufassung der Kulturförderrichtlinien schaffen wir eine moderne und gerechte Grundlage für die Förderung unserer vielfältigen Kulturlandschaft in Hürth. Gerade kleinere Initiativen und neue Projekte erhalten so bessere Chancen auf Unterstützung“, erklärt Hans-Josef Lang, Vorsitzender des Kulturausschusses.

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hürth begrüßt die beschlossene Reform der Kulturförderrichtlinien ausdrücklich. Ziel der Neuregelung ist die effiziente, transparente und gerechte Förderung kultureller Projekte.

In Zukunft fördert die Stadt mit Festbeträgen, um die Qualität und die kulturelle Bedeutung von kulturellen Projekten in den Vordergrund zu stellen. Bisher war es üblich, finanzielle Defizite auszugleichen, was zunehmend auf Kritik stieß.

Durch die Umstellung auf eine Zuschussförderung sollen künftig mehr Projekte erreicht und die vorhandenen Mittel gezielter eingesetzt werden. Eine Auswertung der vergangenen Jahre hatte gezeigt, dass durch das bisherige Verfahren die bereitgestellten Fördermittel bislang nicht vollständig ausgeschöpft und nur wenige Projekte von der Förderung profitierten.

„Wir wollen, dass kulturelle Ideen nicht an finanziellen Hürden scheitern. Die neue Förderstruktur setzt genau hier an: Sie erleichtert den Zugang zu Fördermitteln und sorgt gleichzeitig für eine effizientere Verwendung öffentlicher Gelder“, betont das CDU-Ratsmitglied Marco Jansen.

Darüber hinaus sieht die Neufassung vor, die Projektfördermittel moderat anzupassen. Ein Teil der Mittel wird künftig zur Stärkung der Brauchtumspflege – insbesondere für Karnevalszüge – eingesetzt. Damit wird die wichtige Rolle des Brauchtums für das gesellschaftliche Leben in Hürth zusätzlich gewürdigt.

„Die CDU steht für eine starke, lebendige Kulturszene in Hürth. Mit der jetzt beschlossenen Reform setzen wir einen wichtigen Impuls für mehr Vielfalt, Innovation und Teilhabe im kulturellen Bereich“, so Hans-Josef Lang abschließend.

Die neuen Kulturförderrichtlinien sollen zum 1. Januar 2027 in Kraft treten.

CDU Hürth zieht positive Bilanz aus Quartalsbericht

„Das Familienbad ‚De Bütt‘ ist für viele Hürtherinnen und Hürther ein zentraler Ort für Freizeit, Sport und Bildung. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass das Angebot gut angenommen wird und wirtschaftlich solide geführt wird“, erklärt der CDU-Sprecher im Bäderausschuss, Sebastian Horst.

„Die Stadt lässt sich das Familienbad einiges kosten. Deshalb freut es uns umso mehr, dass zuletzt steigende Besucherzahlen zu höheren Einnahmen führten, die das Defizit verringern“, ergänzt CDU-Ratsmitglied Thomas Schmitz.

Auch in weiteren Bereichen konnten positive Effekte erzielt werden, etwa durch zusätzliche Einnahmen aus dem Verkauf von Badeartikeln oder durch Nachberechnungen bei Vermietungen.
„Die Kombination aus steigenden Besucherzahlen und konsequenter Kostenkontrolle zeigt, dass das Bad gut aufgestellt ist. Besonders erfreulich ist, dass die geplanten Erlöse erreicht und teilweise sogar übertroffen werden konnten“, so CDU-Ratsmitglied Dirk Schüller.

Trotz dieser positiven Entwicklungen bleibt der Betrieb eines kommunalen Bades eine finanzielle Herausforderung. Für das Jahr 2025 wird derzeit ein Gesamtverlust von rund 2,22 Millionen Euro prognostiziert. Dieser liegt jedoch deutlich unter dem ursprünglich geplanten Defizit von rund 2,7 Millionen Euro.

Die CDU-Fraktion betont, dass das Familienbad weit mehr ist als ein wirtschaftlicher Betrieb. Neben dem Freizeitangebot erfüllt es wichtige Aufgaben für den Schul- und Vereinssport sowie für die Schwimmausbildung.

„Ein kommunales Bad lässt sich nicht allein an betriebswirtschaftlichen Kennzahlen messen. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge. Gerade für Kinder ist die Schwimmausbildung unverzichtbar – und dafür brauchen wir eine leistungsfähige Infrastruktur“, erklärt Schüller.

Die CDU Hürth wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, das Familienbad „De Bütt“ als attraktiven und leistungsfähigen Standort zu erhalten und gleichzeitig auf eine verantwortungsvolle wirtschaftliche Entwicklung zu achten.

„Unser Ziel ist es, das Bad langfristig zu sichern und gleichzeitig möglichst effizient zu betreiben. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind“, so Thomas Schmitz abschließend.

CDU Hürth würdigt Engagement der Medien- und Kulturkirche St. Mariä Geburt

„Die Medien- und Kulturkirche St. Mariä Geburt ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie sich kirchliche Räume zu offenen Orten für Begegnung, Kultur und Gemeinschaft weiterentwickeln können. Dieses Engagement verdient große Anerkennung“, erklärt der Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Sport und Bäderbetrieb, Hans-Josef Lang.

Im Ausschuss für Kultur, Sport und Bäderbetrieb hat die Katholische Kirchengemeinde Hürth das Projekt „Medienkirche“ in St. Mariä Geburt vorgestellt. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hürth zeigt sich beeindruckt vom Engagement und der kreativen Verbindung von Kirche, Kultur und moderner Medientechnik.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Weiterentwicklung des Kirchenraums in Hürth-Efferen zu einem offenen Ort für Gottesdienste, kulturelle Veranstaltungen und künstlerische Formate. Die Medien- und Kulturkirche verbindet dabei bewusst unterschiedliche Ausdrucksformen wie Musik, Theater und visuelle Kunst miteinander und schafft so neue Zugänge zu Kultur im Quartier.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Kulturformat „Klangszenenbild“, das verschiedene künstlerische Disziplinen miteinander verbindet und regelmäßig Veranstaltungen ermöglicht. Ziel ist es, Kultur im Quartier zu fördern und den Kirchenraum für kreative Formate zu öffnen.

Die Entwicklung der Medienkirche geht maßgeblich auf ehrenamtliches Engagement zurück. Bereits seit mehreren Jahren gestaltet ein engagiertes Technik-Team Gottesdienste medial und hat insbesondere während der Corona-Pandemie digitale Formate etabliert. Mit der Renovierung der Kirche im Jahr 2022 und der technischen Modernisierung wurde die Grundlage für die heutige Nutzung als Medien- und Kulturkirche geschaffen.

CDU-Ratsmitglied Marco Jansen, der das Projekt „Klangszenenbild“ maßgeblich mitgestaltet, betont: „Mich beeindruckt besonders, wie hier aus einer guten Idee durch großes ehrenamtliches Engagement und moderne Medientechnik ein lebendiger, generationenübergreifender Kulturort entstanden ist. Die Offenheit der Verantwortlichen bei Katholisch in Hürth hat es möglich gemacht, den Kirchraum neu zu denken und für ganz unterschiedliche Formate zu öffnen. Vom Kindergartenkind bis zu Seniorinnen und Senioren finden hier Menschen aller Altersgruppen Angebote, die sie ansprechen und zusammenbringen. Ob Puppentheater, innovative Klangformate oder Kölschrock-Konzert – dieses Miteinander von Ehrenamt, Kreativität und Technik stärkt den Zusammenhalt im Quartier und ist ein echter Gewinn für ganz Hürth.“

Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie eng Politik, Kultur und bürgerschaftliches Engagement in Hürth miteinander verzahnt sind.

Die CDU-Fraktion sieht in der Medien- und Kulturkirche einen wichtigen Baustein für das kulturelle Leben in Hürth. Das Projekt zeige beispielhaft, wie durch Kooperation, Innovation und bürgerschaftliches Engagement neue Impulse für die Stadtgesellschaft entstehen können.

„Besonders hervorzuheben ist das große ehrenamtliche Engagement, das dieses Projekt trägt. Hier wird mit viel Herzblut ein Ort geschaffen, der Menschen zusammenbringt und kulturelle Teilhabe ermöglicht“, ergänzt Hans-Josef Lang.

Die CDU Hürth spricht der Katholischen Kirchengemeinde sowie allen, die sich im Ehrenamt für diese Projekt engagieren, ihren Dank aus und begrüßt die Weiterentwicklung des Angebots in den kommenden Jahren.

Auch der Blick auf die Kulturkirche im Stadtteil Hürth-Gleuel, die sich bereits in einem früheren Ausschuss vorgestellt hat, unterstreicht diese positive Entwicklung. Die Evangelische Gemeinde, organisiert über Evangelisch in Hürth, hat dort ein vielfältiges Programm aus Konzerten, Lesungen und Ausstellungen etabliert und die Kirche zu einem offenen Ort der Begegnung weiterentwickelt. Damit wird deutlich, dass unterschiedliche kirchliche Träger in Hürth erfolgreich neue Wege gehen, um Kultur, Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement miteinander zu verbinden. Die CDU-Fraktion würdigt ausdrücklich auch dieses Engagement, das – ebenso wie die Medien- und Kulturkirche in St. Mariä Geburt – einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hürth leistet.

„Wer frühzeitig an das Wasser herangeführt wird, gewinnt Sicherheit, Selbstvertrauen und im besten Fall lebensrettende Fähigkeiten“, erklärt Hans-Josef Lang, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur, Sport und Bäder. „Deshalb hat sich die CDU-Fraktion früh dafür eingesetzt, entsprechende Angebote für Kinder einzuführen.“

Im Rahmen einer Kooperation mit der Kita „Farbkleckse“ wurden nun zwei Kurse zur Wassergewöhnung im Familienbad „De Bütt“ erfolgreich durchgeführt. Die Angebote richteten sich an Kinder im Vorschulalter und dienten der frühzeitigen Förderung von Wassersicherheit sowie dem Aufbau grundlegender schwimmerischer Kompetenzen.

Die CDU-Fraktion Hürth sieht in der Umsetzung dieser Kurse einen wichtigen Erfolg ihrer politischen Initiative. Bereits mit ihrem Antrag aus Januar 2025 hatte sie die Stadtverwaltung gebeten zu prüfen, wie Angebote zur Wassergewöhnung für Vorschulkinder geschaffen und ausgebaut werden können – und gleichzeitig 5.000 Euro für diesen Projekt in den Haushalt eingestellt. Hintergrund war die Statistik „Runder Tisch – schwimmen lernen“ aus April 2024, nach der rund 9 Prozent der Hürther Grundschulkinder in der vierten Klasse nicht schwimmen können.

„Diese Zahl zeigt deutlich, dass wir früher ansetzen müssen“, betont das CDU-Ratsmitglied Heinz-Werner Kriesch. „Wassergewöhnung im Kindergartenalter ist ein entscheidender Baustein, um Kindern Sicherheit im Wasser zu geben und ihnen den späteren Schwimmunterricht zu erleichtern.“ Deshalb hatte die CDU-Fraktion darauf hingewiesen, dass eine frühe Wassergewöhnung ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Schwimmfähigkeit ist. Gleichzeitig wurde angeregt, die Eltern durch geeignete Angebote zu unterstützen und Kooperationen mit weiteren Trägern zu prüfen, um eine möglichst große Breitenwirkung zu erzielen.

Die ersten Kurse im Familienbad „De Bütt“ zeigen, dass dieser Ansatz richtig ist. Die Zusammenarbeit zwischen der Kita „Farbkleckse“ und dem Badbetrieb ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie durch gemeinsames Engagement frühkindliche Bildung und Prävention gestärkt werden können.

Über die konkrete Durchführung, den Ablauf sowie die Resonanz der Maßnahme hat die Leitung der Kindertagesstätte in der zurückliegenden Sitzung berichten. Die CDU-Fraktion spricht sich dafür aus, das Angebot weiterzuentwickeln und möglichst vielen Kindern zugänglich zu machen.

„Unser Ziel ist klar: Jedes Kind in Hürth soll die Chance haben, schwimmen zu lernen“, so Hans-Josef Lang abschließend. „Die jetzt gestarteten Kurse sind ein wichtiger Schritt in diese Richtung.“

Hans-Josef Lang, Carina Dreyer (Kita-Leitung „Farbklekse“) und Heinz-Werner Kriesch.

Frauen Union Hürth wählt neuen Vorstand

Die Frauen Union Hürth hat im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung am 26. Februar 2026 im Schützenhaus der St. Hubertus Schützenbruderschaft Hürth-Hermülheim turnusgemäß einen neuen Vorstand gewählt. Die Versammlung war gut besucht und geprägt von einem engagierten Austausch über die zukünftige inhaltliche Ausrichtung der Frauen Union vor Ort.

Alle vorgeschlagenen Kandidatinnen wurden mit großer Zustimmung der anwesenden Mitglieder gewählt. Damit setzt die Frauen Union Hürth auf Kontinuität, Erfahrung und zugleich neue Impulse für die politische Arbeit in den kommenden Jahren.

Zur neuen Vorsitzenden wurde Monika Schmitz gewählt. Sie übernimmt damit die Leitung eines breit aufgestellten Teams, das sich mit großer Motivation den Herausforderungen der Zukunft widmen wird. Unterstützt wird sie von der stellvertretenden Vorsitzenden Aylin Kocabeygirli.

Die Aufgabe der Schriftführerin übernimmt Nadine Heinzel. Als Mitgliederbeauftragte wurde ebenfalls Monika Schmitz gewählt. Komplettiert wird der Vorstand durch die Beisitzerinnen Maria Graf-Leimbach, Katharina Lang, Andrea Lappé-Lenz, Margret Mages, Kathrin Paschke, Anette Theißen und Sevgi Witte.

Ein besonderer Dank gilt der bisherigen Vorsitzenden Dr. Petra Hüfken sowie ihrer Stellvertreterin Maria Graf-Leimbach für ihr engagiertes Wirken an der Spitze der Frauen Union Hürth. Mit großem persönlichen Einsatz, fachlicher Kompetenz und einem offenen Ohr für die Anliegen der Mitglieder haben sie die Arbeit der Frauen Union maßgeblich geprägt und wichtige Impulse gesetzt. Ihr Engagement hat die politische Arbeit vor Ort nachhaltig gestärkt und verdient höchste Anerkennung.

In ihrer ersten Ansprache betonte die neu gewählte Vorsitzende, Monika Schmitz, die Bedeutung einer starken politischen Beteiligung von Frauen auf allen Ebenen: „Wir wollen die Interessen von Frauen in Hürth noch sichtbarer machen und aktiv an der Gestaltung unserer Stadt mitwirken. Dabei setzen wir auf Dialog, Engagement und konkrete Lösungen.“ Dabei setzt sie vor allem auf die vielen Unions-Frauen, die seit der letzten Kommunalwahl im Hürther Stadtrat sitzen. „Mit sieben Frauen ist der weibliche Anteil in der CDU-Fraktion so groß wie nie“, freut sich Schmitz.

Die Mitgliederversammlung bot neben den Wahlen auch Raum für Rückblick und Ausblick. Der bisherige Vorstand wurde nach seinem Bericht einstimmig entlastet. Gleichzeitig wurde deutlich, dass Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Chancengleichheit sowie die Stärkung von Frauen in Politik und Gesellschaft weiterhin zentrale Schwerpunkte der Arbeit bleiben sollen.

Die Frauen Union Hürth blickt mit dem neu gewählten Vorstand optimistisch in die Zukunft. Ziel ist es, die politische Arbeit vor Ort weiter zu stärken, neue Mitglieder zu gewinnen und die Stimme der Frauen in der Kommunalpolitik noch deutlicher zu vertreten.