Am dritten Adventswochenende veranstaltete der CDU Ortsverband Alstädten/Burbach zum ersten Mal auf dem historischen, weihnachtlich geschmückten Prinzenhof einen gemütlichen Nachmittag.

Die zahlreichen Besucher nutzten die Gelegenheit bei Glühwein, Kinderpunsch, Reibekuchen, Waffeln und Grillwürstchen das Jahr 2025 Revue passieren zu lassen.

Bekräftigt durch die gute Resonanz werden wir dieses Jahr vor Weihnachten erneut eine solche Veranstaltung wiederholen, so der Ortsverbandsvorsitzende Wilfried Görtz.

Mir halde üch wärm – so ist der Slogan zu lesen auf den Servicefahrzeugen der Stadtwerke Hürth.

Damit dieser Slogan auch für unseren Stadtteil weiterhin gilt und die Fernwärmeversorgung zukünftig sichergestellt werden kann mussten notwendige Erneuerungs- und Sanierungsmaßnahmen an der Hermülheimer Strasse angegangen werden.

Bei der Mitte September 2024 begonnenen Baustelle wurden Wärmeverluste in einer Größenordnung, die gemessen an den heutigen technischen und wirtschaftlichen Standards nicht vertretbar waren festgestellt. Aktuell bestand die Gefahr größerer Leitungsdefekte bis hin zum Bruch der Leitung. Eine Sanierung im laufenden Betrieb ist sehr zeitaufwendig, technisch nicht exakt zu kalkulieren und nur mit erheblichen Versorgungsunterbrechungen umsetzbar.

Es wurden Fremdleitungen gefunden, die nicht in den älteren Bestandsplänen verzeichnet waren. Versorgungsleitungen anderer Versorger lagen anders als verzeichnet. Die Sünden der Vergangenheit bedingten aufwändige und zeitraubende Umplanungen. Unter Berücksichtigung dieser unvorhergesehenen Ereignisse kam es dann noch zu „verkehrsrechtlichen Anordnungen“, die sich entsprechend negativ auswirkten. Durch den früheren Wintereinbruch wurden dann die Arbeiten witterungsbedingt zusätzlich verzögert.

Alle an der Baustelle beteiligten Fremdfirmen und die SWH haben ihren Beitrag geleistet die Bauzeit nach Möglichkeit dennoch zu verkürzen um den Karnevalsumzug nicht zu beeinträchtigen.

Am Ende insgesamt eine großartige Leistung, auch durch das Bestreben, die Unannehmlichkeiten für die Bürger in der Abwicklung mit Verzögerungen so gering wie möglich zu halten .

„Es zeigte sich auch nach Beendigung der Maßnahme, dass die Arbeiten unbedingt und alternativlos erforderlich waren“, so Ratsmitglied Wilfried Görtz. Er richtet einen ausdrücklichen Dank sowohl an die Stadtwerke Hürth, als auch den Firmen Pierenkemper und BST.

„Getreu dem Motto der Stadtwerke ‚Mir halde üch wärm‘ vertrauen wir in Alstädten/Burbach auch zukünftig auf eine, durch die Baumaßnahme gesicherte, Fernwärmeversorgung“, so Ortsvorsteher Peter Prinz.

Vier Projekte für Stotzheim und drei für Sielsdorf umfasst das neue Gewässerkonzept, das die Stadtwerke Hürth in den kommenden Jahren angehen wollen. Sie sind Teil eines Pakets von insgesamt 15 Maßnahmen entlang des Gleueler und des Stotzheimer Bachs.

In Sielsdorf soll am Gänsehof bis Anfang 2028 der Zulauf zum Teich erneuert und um Retentionsflächen ergänzt werden. So kann bei Starkregen gezielt Wasser zurückgehalten werden, bevor es den Ort erreicht. Ab Niklausstraße wird das Bachbett aufgeweitet. Und im Bereich der Alten Kläranlage soll bis Ende 2027 ein neuer Spazierweg bis kurz vors Biotop führen – mit Brücke, Bank und Schutzzonen für Flora und Fauna.

Über 300 verschiedene Tier- und Pilzarten konnte Ivo Bathke (auf dem Foto rechts), erster Ansprechpartner für das Sielsdorfer Biotop beim Hürther BUND, rund um das Areal schon verzeichnen: Jüngst hat Bathke eine – so wörtlich – „kleine Sensation“ entdeckt: Der jüngste Neuzugang im Areal ist ein nur noch selten beobachtbares Baumfalken-Paar.

In Stotzheim greifen vier Maßnahmen ineinander: Ausgehend vom Von-Geyr-Ring in Alstädten-Burbach wird das Bachbett naturnah umgestaltet. In Höhe des Villenhofs erhält der Bach bis Ende 2027 mehr Raum, was die Speicherkapazität deutlich erhöht. An der Decksteiner Straße wird das bestehende Hochwasserrückhaltebecken vergrößert und in eine Versickerungsanlage umgeplant. Und zwischen Frechener Straße und westlichem Ortsrand soll ein durchgängiger Rad- und Fußweg entstehen, ergänzt um Wasserrückhaltemaßnahmen nahe der Frechener Straße.

„Für Spaziergänger und Hundehalter im Dorf freut es mich, dass es durch die neuen Pläne gelungen ist, auf die geplante Umzäunung des Beckens an der Decksteiner Straße zu verzichten“, erklärt Ulrich Klugius (auf dem Foto links). Als Ratsmitglied im Verwaltungsrat begleitet er die Planungen der Stadtwerke seit Jahr und Tag intensiv.

Das Prinzip hinter allen Plänen: Alle Maßnahmen wirken zwar für sich, verfolgen aber gemeinsam vier Ziele: Hochwasserschutz, Stadtklima, Naturschutz und Naherholung. „Der CDU-Ortsverband wird auf eine zügige Umsetzung achten“, kündigt Klugius an.

Das gesamte Gewässerkonzept haben die Stadtwerke im Internet veröffentlicht: https://www.stadtwerke-huerth.de/de/Wasser-fuer-uech/Gewaesserkonzept-Webversion.pdf

Bis zum Beginn der Sommerferien sollen gleich zwei Bau-Maßnahmen in Stotzheim ihren Abschluss finden: Herbert Hand, 1. Vorsitzender des Quartiersvereins, freut sich auf die Fertigstellung des neuen Backstage- und Lagerbereichs fürs Kulturgasthaus. (Programm fürs 2. Halbjahr unter https://kulturgasthaus.de/Veranstaltungen)

Und Ortsvorsteher Willy Winkelhag möchte die Umgestaltung der Grünfläche hinter der Arztpraxis an der Hospitalstraße abschließen: Mit Unterstützung der Gemeinde St. Brictius baut Winkelhag im Schatten der großen Bäume einen neuen Spiel- und Erholungsplatz mit Boule-Feld, Bänken und viel Platz für alle Generationen.

Beim CDU-Ortsverband Stotzheim/Sielsdorf weht ab Sommer ein frischer Wind: Bei den Vorstandswahlen am 8. Juli 2026 stellt sich Hans-Joachim „Achim“ Gutsche als Kandidat für den Vorsitz zur Wahl. Er übernimmt von Hajo Schmitz, der das Amt seit Dezember 2024 übergangsweise führte.

Gutsche, Rechtsanwalt auf dem Weg in den Ruhestand, bringt 27 Jahre Parteierfahrung mit. Lange Jahre alleinerziehender Familienvater und früherer Jugendbetreuer, war er bisher politisch eher im Hintergrund aktiv. Gemeinsam mit dem bisherigen Vorstand hat er überlegt, wie wieder mehr Schwung in den Ortsverband kommt, und ein Konzept vorgelegt, das alle Altersgruppen und soziale Schichten anspricht.

Deshalb steht er auch schon mit mehreren Aktionen in den Startlöchern:

Ü-60-Kick-Treff: Ab 1. Juni trifft sich freitags eine neue Gruppe, die – so Gutsche – „einfach mal wieder gegen den Ball treten möchte“: Wiedereinsteiger, Fußballinteressierte, Bewegungshungrige – willkommen ist jeder ab 60. Treffpunkt ist das Sportlerheim Stotzheim um 17.30 Uhr, Anpfiff um 18 Uhr. Anmeldungen und Fragen gehen an Achim Gutsche unter achim.gutsche.cdu@gmx.de oder 0170 58 37 444.

Unternehmer-Netzwerk: Mehr als 60 Selbstständige, Handwerker, Musiker, Kaufleute, Künstler, Personaltrainer, hat Gutsche in Stotzheim und Sielsdorf ausgemacht. „Der Mittelstand ist der Motor unserer Gesellschaft – und in unseren Orten sehr vielfältig“, sagt Gutsche. Am 5. Juli soll ein erstes Treffen stattfinden, bei dem die heimischen Unternehmerinnen und Unternehmer einander kennenlernen. (Anm. an achim.gutsche.cdu@gmx.de) Findet das Format Resonanz, ist als nächstes sogar eine Unternehmer-Messe denkbar, bei der sich die heimischen Betriebe der Bevölkerung präsentieren können.

Mitgliederversammlungen neu gedacht: Auch für die Zusammenkünfte des CDU-Ortsverbands hat Gutsche ein Konzept im Gepäck: Künftige Versammlungen sollen dreigeteilt stattfinden: Im ersten Teil bespricht der Ortsverband interne Angelegenheiten unter Mitgliedern. Ab 20 Uhr ist der zweite Teil dann für alle Interessierten geöffnet – mit einem Bericht aus Rat und Verwaltung der Stadt Hürth. Vorgestellt werden aktuelle Themen. Im dritten Teil möchte Gutsche den Abend gemütlich ausklingen lassen. Mit der Mitgliederversammlung am 8. Juli soll es erstmals in dieser Form losgehen – um 20 Uhr im Pfarrheim St. Brictius. Thema des Vortrags für alle: „Einnahmen und Ausgaben der Stadt – wie funktioniert das in Hürth?“

Dart-Turnier für Jugendliche: Unter der Überschrift „Welches Ziel hast du?“ möchte Gutsche gemeinsam mit dem Ortsverband an vier Wochenenden nach den Sommerferien Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren zu einem Dart-Turnier ins Kulturgasthaus Op d’r Eck einladen.

Schon vor seiner Wahl sah Gutsche seine Aufgabe darin, alle Mitglieder des Ortsverbands persönlich zu kontaktieren – mit Erfolg: Manch bisher Inaktiver hat seine Mitarbeit zugesagt. Gutsche: „Mich interessiert: Welche Themen liegen meinen Nachbarn vor Ort am Herzen? Wie können wir unsere beiden Orte noch lebendiger machen?“

„Mit dem neuen Gewässerkonzept für den Gleueler und den Stotzheimer Bach gehen wir in Hürth einen wichtigen Schritt in Richtung Klimaschutz, Hochwassersicherheit und die Aufenthaltsqualität in Hürth“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Bjørn Burzinski. „Wir schaffen damit die Grundlage, um Wasser sichtbar und erfahrbar zu machen und gleichzeitig auf Starkregenereignisse flexibel reagieren zu können.“

Das Konzept, das in enger Abstimmung zwischen Stadt und SWH entwickelt wurde, verfolgt das Ziel, Wasser bei Starkregen zu speichern und schadlos aus den Siedlungen zu leiten. Gleichzeitig soll es ein gesundes Stadtklima fördern, Lebensräume für Pflanzen und Tiere sichern und die Aufenthaltsqualität für Bürgerinnen und Bürger steigern.

„Ich freue mich besonders, dass das Konzept nicht nur langfristig wirksam ist, sondern auch in kleinen, gut sichtbaren Projekten umgesetzt werden kann, die sich gegenseitig ergänzen. Die teilweise Renaturierung der Wasserläufe gibt die Bäche der Natur zurück und entschärft damit Gefahren, die erst bei starken Regenfällen sichtbar werden“, sagt Ulrich Klugius, CDU-Ratsmitglied aus Stotzheim. „So wird die Bewahrung und Aufwertung unserer Bäche für die Menschen vor Ort greifbar.“

Die CDU-Fraktion stimmt dem Beschlussvorschlag im Verwaltungsrat zu und unterstützt damit die zukunftsgerichtete, flexible Planung für die Gleueler und Stotzheimer Bäche. Das Konzept wurde offiziell zum internationalen Tag des Wassers am 22. März 2026 veröffentlicht.

„Eine lebendige Demokratie lebt vom Zusammenhalt und vom respektvollen Miteinander unterschiedlicher Menschen und Lebensentwürfe. Der Aktionstag ist eine gute Gelegenheit, dieses gemeinsame Fundament sichtbar zu machen und Engagement vor Ort zu fördern“, Rolf Elsen von der CDU-Hürth, anlässlich des bundesweiten Aktionstags „Zusammenhalt in Vielfalt“ am 21. Mai 2026.

Der Aktionstag wird erstmals von der Initiative kulturelle Integration gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus Zivilgesellschaft, Religionsgemeinschaften, Medien, Sozialpartnern sowie Vertretern von Bund, Ländern und kommunalen Spitzenverbänden ausgerufen. Im Rahmen des UNESCO-Welttags der kulturellen Vielfalt sollen bundesweit Veranstaltungen und Aktionen stattfinden, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken und ein Zeichen für eine offene und vielfältige Gesellschaft setzen.

Der Sprecher der CDU-Fraktion im Inklusionsausschuss, Ulrich Klugius, betont die Bedeutung der Initiative: „Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe sind zentrale Voraussetzungen für echten Zusammenhalt. Aktionen, die Begegnung ermöglichen und Verständnis füreinander stärken, leisten dazu einen wichtigen Beitrag.“

Organisationen, Initiativen und auch Einzelpersonen sind eingeladen, sich mit eigenen Veranstaltungen und Projekten am Aktionstag zu beteiligen. Voraussetzung ist, dass sich die Aktionen mit dem Motto „Zusammenhalt in Vielfalt“ verbinden lassen. Zur Unterstützung stellen die Initiatoren Materialien wie Plakatvorlagen, Logos und Social-Media-Bausteine bereit.

Bessere Abläufe bei umfangreichem Angebot

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen den Stadtbusverkehr in Hürth effizienter gestalten, ohne das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger einzuschränken. Im Gegenteil: Wir sehen die Chance, mit klugen Anpassungen sogar Verbesserungen zu erreichen“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Bjørn Burzinski.

Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hürth hat für die Sitzung des Verwaltungsrats am 26. März 2026 einen Prüfantrag eingebracht, der eine umfassende Analyse des Stadtbusverkehrs vorsieht. Gemeinsam mit der Regionalverkehr Köln GmbH (RVK) sollen die Stadtwerke untersuchen, welche Optimierungspotenziale bestehen, um den Betrieb kosteneffizienter zu gestalten.

Hürth verfügt im Vergleich zu anderen Städten im Rhein-Erft-Kreis über ein besonders umfangreiches ÖPNV-Angebot. Ein zentraler Bestandteil ist der Stadtbus, der seit seiner Einführung im Jahr 1997 kontinuierlich ausgebaut und durch moderne Angebote wie den On-Demand-Verkehr ergänzt wurde.

„Gerade weil wir bereits ein starkes Angebot haben, lohnt sich ein genauer Blick auf die Strukturen und Abläufe. Wir wollen herausfinden, wo wir effizienter werden können – etwa beim Rendezvousverkehr, bei Leerfahrten oder in den Ferienzeiten“, betont der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Rüdiger Winkler.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auch auf Synergien mit der RVK, an der die Stadtwerke beteiligt sind – insbesondere vor dem Hintergrund des geplanten neuen Betriebshofs in Hürth.

Die Ergebnisse der Prüfung sollen dem Verwaltungsrat transparent vorgestellt und sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich ihrer finanziellen Auswirkungen differenziert dargestellt werden.

Die CDU-Fraktion unterstreicht, dass es ihr Anliegen ist, Einsparpotenziale zu nutzen, ohne das Angebot zu reduzieren. Vielmehr sollen mögliche Einsparungen dazu beitragen, den Stadtbusverkehr langfristig attraktiver und zukunftsfähiger zu gestalten.

Neue Haltestellen im Gewerbegebiet – CDU wünscht auch Anbindung der Trierer Straße in Alt-Hürth

„Unser Anspruch ist es, Mobilität in Hürth für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich und alltagstauglich zu gestalten – gerade auch in Bereichen, die bislang schlechter angebunden sind“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Björn Burzinski.

Die CDU-Fraktion begrüßt die geplante Ausweitung des On-Demand-Mobilitätssystems „Hüpper“ auf das Gewerbegebiet Nord-Ost. Künftig sollen zentrale Straßen – darunter An der Hasenkaule, Daimlerstraße, Dieselstraße, Kalscheurener Straße, Max-Planck-Straße, Otto-Hahn-Straße, Robert-Bosch-Straße und Siemensstraße – durch 101 virtuelle Haltestellen erschlossen werden. Im Gegenzug soll die Stadt prüfen, inwiefern die Regionalbuslinie 935 auf gleicher Strecke entfallen kann, die von Hürtherinnen und Hürther kaum genutzt wird.

„Mit vergleichsweise geringen Mehrkosten von rund 5.000 Euro jährlich können wir die Mobilität im Gewerbegebiet deutlich verbessern, ÖPNV-Strukturen sinnvoll ergänzen und neue Kunden hinzugewinnen“, so Burzinski weiter.

Zugleich will die CDU-Fraktion wissen ob in Alt-Hürth der obere Teil der Trierer Straße sowie Henriette-Lott-Weg und Klüttenweg an das On-Demand-Netz angeschlossen werden können. „Mit dem Hüpper-System haben wir bereits ein flexibles Angebot geschaffen. Es liegt nahe den Teil von Alt-Hürth ebenfalls anzuschließen, der sehr weit von der nächsten Stadtbus-Haltestelle entfernt liegt“, betont CDU-Ratsmitglied im Verwaltungsrat, Peter Zylajew.

Die CDU-Fraktion sieht in beiden Maßnahmen eine wichtige Weiterentwicklung des Hüpper-Systems – für eine bessere Erreichbarkeit von Arbeitsplätzen und Wohnlagen und einen zukunftsfähigen, flexiblen Nahverkehr in Hürth.

CDU-Fraktion nimmt aktuelle Statistik ernst

„Mehr als jeder zehnte Einwohner in Hürth lebt mit einer Schwerbehinderung. Das verpflichtet uns als Stadt, Teilhabe aktiv zu ermöglichen. Barrierefreiheit, inklusive Angebote und eine gute Unterstützung im Alltag müssen selbstverständlich sein“, erklärt Bjørn Burzinski, Vorsitzender der CDU-Fraktion.

Die aktuelle Statistik der Stadtverwaltung zeigt deutlich: In Hürth leben immer mehr Menschen mit Schwerbehinderung. Zum Stichtag 31.12.2023 waren 6.630 Menschen mit einem gültigen Schwerbehindertenausweis registriert – das entspricht 10,68 % der Hürther Bevölkerung.

Besonders auffällig ist die Altersstruktur:

  • 3 % der Betroffenen sind unter 14 Jahre,
  • 38 % sind zwischen 15 und 65 Jahre,
  • 59 % sind 65 Jahre oder älter.

Damit zeigt sich auch ein langfristiger Trend: Seit 2015 ist die Zahl der Menschen mit Schwerbehinderung in Hürth deutlich gestiegen – von 5.213 im Jahr 2015 auf 6.630 im Jahr 2023.

Für die CDU-Fraktion ist klar: Diese Entwicklung muss sich stärker in der kommunalen Politik widerspiegeln.

„Die Zahlen zeigen deutlich, dass Inklusion keine Randfrage ist, sondern viele Menschen in unserer Stadt betrifft. Wir müssen Hürth konsequent barriereärmer gestalten – im öffentlichen Raum, im Verkehr und bei städtischen Angeboten“, betont CDU-Ratsmitglied Rolf Elsen.

Die CDU-Fraktion will die Entwicklung weiterhin aufmerksam begleiten und konkrete Verbesserungen anstoßen – etwa bei barrierefreien Wegen, inklusiven Freizeitangeboten und einer stärkeren Beteiligung von Menschen mit Behinderung an kommunalen Entscheidungen.

Unser Ziel ist klar: Hürth soll eine Stadt sein, in der alle Menschen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.