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Die Junge Union Hürth hat sich in diesem Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen, um allen Kindern in Hürther Kinderheimen beziehungsweise Außenwohngruppen des Hauses St. Gereons ein schönes Weihnachtsfest zu bereiten. Dafür fragten sie bei verschiedenen Unternehmen, CDU-Mitgliedern und Privatpersonen nach Geld- sowie Sachspenden an. Trotz der derzeitigen Umstände und der Kürze der Zeit kamen 1815€ zusammen. Mit dem Geld wurden Einkaufsgutscheine, Süßigkeiten und Gesellschaftsspiele eingekauft und für jedes Kind liebevoll eine Weihnachtstüte angefertigt. „Wir hoffen den Kindern, die es nicht so gut haben und Weihnachten nicht mit ihren Familien verbringen können, eine Freude machen zu können und Ihnen den ein oder anderen Wunsch erfüllen zu können“, so die Hürther JU-Vorsitzende Melissa Dinges.

Die Caritas-Jugendhilfe-Gesellschaft des Haus St. Gereon betreibt im Rhein-Erft-Kreis insgesamt 22 Betreuungseinheiten mit 196 Plätzen, davon fünf Wohngruppen in Hürth mit etwa 42 Plätzen für Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6-19 Jahren. Neben der Betreuung in Tagesgruppen und weiterer ambulanter Hilfsangebote, bietet es ebenso Inobhutnahmen für Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen. Ältere Jugendliche werden in sogenannten Verselbständigungsgruppen auf ein eigenständiges Leben vorbereitet.

Die Aktion stieß auf große Resonanz. Unternehmen wie Rewe Richrath, 10Pin, DirektZulassung24, DM, Poensgen Recycling oder Steintechnik Bollig beteiligten sich an der Aktion für die Kinder und Jugendlichen. Die stellvertretende Vorsitzende der Hürther JU, Melanie Jennek, ist angesichts dieser Großzügigkeit beeindruckt: „Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Spendern bedanken, die unsere Weihnachtsaktion unterstützt und das Ganze so überhaupt möglich gemacht haben“.

Junge Union wählt neuen Vorstand

„Die Jugend in Hürth soll wieder eine starke Stimme haben“, erläutert CDU-Chefin Gudrun Baer ihre Bemühungen eine neue Junge Union zu gründen.

Zur Vorsitzenden wählten die JU-Mitglieder die 23-jährige Melissa Dinges aus Kendenich: „Ich selbst möchte nicht mehr nur noch rumsitzen und meckern, dass sich nichts ändert, sondern die Dinge in die Hand nehmen und aktiv werden. Ich hoffe, dass es mir mit Unterstützung des Vorstandes gelingen wird unsere Themen voranzubringen.“

Ein erstes Thema diskutierten die Mitglieder noch während der Versammlung mit Gudrun Baer und Frank Rock MdL. Ein Ziel ist es, dass die Stadtbusse samstags länger fahren. Aktuell fahren die letzten Stadtbusse um ca. 19 Uhr ihre letzte Runde, sodass das Nachhausekommen für alle Menschen die auf die Öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind, deutlich erschwert wird. „Zumindest bis 22 Uhr sollten aus unserer Sicht die Busse auch an einem Samstag fahren“, so die stv. Vorsitzende Melanie Jennek.

In der Gründungsversammlung wurden einstimmig gewählt: Vorsitzende Melissa Dinges, stv. Vorsitzende Melanie Jennek, Geschäftsführer Steven Cowdery und die fünf Beisitzer Yannick Falk, Lou Foulon, Sandro Hochscheid, Laurenz Klugius und Timon Ziskoven.