Landesbetrieb Straßen.NRW sieht noch großen Abstimmungsbedarf

“Unser Motto lautet: Wir bauen Straßen fürs Leben“ – so beginnt das Antwortschreiben des Landesbetriebes auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Thomas Okos, wann mit einer Sanierung der Bonnstraße in Fischenich zu rechnen sei. „Wir werden also mit der derzeitigen Situation noch etwas leben müssen, bevor wir mit der Bonnstraße eine Straße fürs Leben erhalten“, beurteilt der Fischenicher Ratsherr Rüdiger Winkler die aktuelle Lage.

Der Landesbetrieb stellt in seinem Schreiben fest, dass es sich bei dem hochbelasteten Streckenabschnitt mit ca. 10.000 Kfz/Tag um einen Abschnitt mit hoher Priorität handelt. Die erforderliche Sanierung sei auch bereits mit den Fachabteilungen abgestimmt und soll in den nächsten zwei Jahren vorangetrieben werden. In diesem Zusammenhang sollen auch die Themen der Entwässerung, der Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer und die Lärmreduzierung berücksichtigt werden. Bevor eine Sanierung im Detail geplant werden kann, müsse sich aber noch mit der Stadt Hürth und insbesondere mit der Deutschen Bahn wegen der Änderungen am Bahnübergang „Bonnstraße“ abgestimmt werden. Wie die Fischenicher Ratsmitglieder Dirk Schüller und Rüdiger Winkler erklären, wollen sie im Arbeitskreis Radverkehr des Hürther Stadtrates darauf hinwirken, dass die Abstimmungsgespräche zwischen der Stadt Hürth und dem Landesbetrieb Straßen NRW schneller vorankommen. Im Mittelpunkt steht dabei die Radwegeführung, für die eine Lösung gefunden werden soll, die die Interessen Fischenichs berücksichtigt.

In der Sitzung des Verwaltungsrates im März berichteten die Stadtwerke Hürth, dass der Auftrag für die Planungen zur Sanierung der Raiffeisenstraße und der Vorgebirgsstraße sowie eines Teilstückes der Straße An der Fuhr bereits im Dezember 2025 erfolgt sei, so dass im Februar 2026 die Ortsbegehungen zur konkreten Abstimmung des Planungsumfangs erfolgen konnte.

„Teil der Sanierung wird auch der Starkregenschutz, die Erneuerung der Stützwand an der Raiffeisenstraße zu den tiefer liegenden Häusern und ein begehbarer Fußweg in Richtung Bonnstraße sein. Auch eine übersichtlichere Gestaltung der Einmündung der Raiffeisenstraße in die Bonnstraße werden wir thematisieren“, wissen die Ratsmitglieder Dirk Schüller und Rüdiger Winkler, die die Fischenicher Interessen im Hürther Stadtrat vertreten, zu berichten.

„Sobald die Planungen der Stadtwerke vorliegen, werden diese im Planungsausschuss beraten und anschließend in einer Bürgerinformationsveranstaltung vorgestellt. Wir werden aktuell darüber berichten und dafür sorgen, dass die Anregungen und Änderungswünsche der Fischenicher berücksichtigt werden. Vorschläge von Fischenicher Bürgerinnen und Bürgern liegen uns dazu schon heute vor. Wir werden zu einem unserer traditionellen Bürgerstammtische dann auch Experten der Stadt und der Stadtwerke einladen“, sagen Schüller und Winkler zu.

Planungsausschuss fasst den Baubeschluss zur Freianlagenplanung

Die Schulhöfe teilen sich in folgende drei Hauptbereiche:

Bereich 1: Der untere Schulhofteil hinter Bauteil A (Altbau) bleibt erhalten. Spielfläche und -angebot werden vergrößert, ein Schülergarten wird integriert. Das bestehende Nebengebäude wird abgebrochen.

Bereich 2: Zwischen Bauteil A und B ist der Haupteingangsbereich für den Altbau verortet. Hier ist eine Optimierung der Zugangssituation mit Anpassungen für die Barrierefreiheit geplant. Eine Fahrradabstellanlage wird hier errichtet. Die Liege- und Ruheflächen mit vorhandener Ausstattung bleiben erhalten. Das bestehende Outdoorklassenzimmer wird vor dem Hintergrund steigender Schülerzahlen erweitert.

Bereich 3: Zwischen dem Neubau, der vorhandenen Turn-/ Schwimmhalle und Bauteil A erfolgt auf der größten zusammenhängenden Außenfläche eine umfassende Neugestaltung mit Erweiterung der Ausstattung. Hier finden sich zukünftig vielfältige Spiel- und Klettermöglichkeiten sowie Grünflächen.

„Wir freuen uns, dass zusätzlich zur Sanierung und Erweiterung der Gebäude jetzt auch die Gestaltung der Schulhöfe der Martinusschule feststeht. Wir sind uns sicher, dass die neuen Schulhöfe bei den Schülerinnen und Schülern sehr gut ankommen. Auf Rückfrage wurde uns außerdem bestätigt, dass trotz der vielen Gestaltungselemente auch für außerschulische Veranstaltungen genug Platz vorhanden ist“, zeigen sich die Fischenicher Ratsherren Dirk Schüller und Rüdiger Winkler zufrieden mit der Planung.

Am „Mittelpunktplatz“ können Bücher kostenlos getauscht und mitgenommen werden

„Die Kunst des Buchdrucks und Bücher haben die Welt verändert und haben trotz der elektronischen Medien immer noch eine sehr große Bedeutung. Ich bedanke mich daher sehr bei der Westenergie AG, dass wir dank deren Hilfe hier einen weiteren Bücherschrank im Hürther Stadtgebiet aufstellen können“, wird Bürgermeister Dirk Breuer zitiert, der den Bücherschrank am Fischenicher Druvendriesch enthüllte und im Beisein der Vertreterin des Sponsors Westernergie AG, Frau Lydia Bauer, seiner Bestimmung übergab.

„Seit den ersten Kontakten mit Westenergie sind doch einige Jahre vergangen. Deshalb freue ich mich besonders, dass ich heute als letzte Amtshandlung in meiner Zeit als Ortsvorsteher gemeinsam mit Norbert Gräfen, der als Ortsvorsteher folgen soll, bei der Eröffnung des Bücherschranks dabei sein kann“, berichtet Dennis Mehren.

Auch die anwesenden Mitglieder des Vorstands der CDU-Fischenich, Rüdiger Winkler und Bettina Lutterbeck, sowie Norbert Gräfen als Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, lobten die Initiative, die einen neuen Ort der Begegnung im Dorf schafft. Sie bedankten sich bei der Westnetz AG und allen, die dazu beigetragen haben, dass diese Bemühungen erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

„Wir hoffen jetzt, dass die Fischenicher den Bücherschrank gegenüber der Martinusschule aktiv nutzen und haben deshalb gleich schon einmal einige interessante Bestseller für den Schrank mitgebracht“, merkt Ratsmitglied Winkler beim Einräumen der Bücher an.

Dirk Schüller (49) ist IT-Systemingenieur, freiwilliger Feuerwehrmann und seit über zehn Jahren in Fischenich zuhause. Er steht für bodenständige Politik mit technischem Sachverstand, Teamgeist und viel Einsatz für die Menschen vor Ort.

Ob beim Hochwasser, in der Ukrainehilfe oder bei Fragen zur Schulentwicklung, Verkehrsberuhigung und Fernwärme: Er hört zu, analysiert – und bringt Dinge ins Rollen. Die neue Martinusschule mit Versammlungsstätte, sichere Radwege und eine verlässliche Nahverkehrsanbindung sind nur einige seiner Themen.

Sein Anspruch: nicht reden, sondern machen – mit den Menschen, für Fischenich.

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In Fischenich begann für Rüdiger Winkler vieles: Familie, Engagement, politisches Wirken. Auch wenn er heute in Efferen wohnt, ist seine Verbundenheit zum Ort geblieben – verlässlich, nahbar, aktiv.

Der Jurist war viele Jahre in der REWE-Konzernleitung tätig, heute arbeitet er als selbstständiger Rechtsanwalt in Hürth. Sein Ehrenamt lebt er mit Überzeugung – etwa als Vorsitzender des Partnerschaftsvereins oder in der Kinderrehabilitation.

Für Fischenich setzt er sich ein: für gute Radwege, verlässlichen Nahverkehr, Verkehrsberuhigung auf der Bonnstraße, den Ausbau der Fernwärme und die neue Veranstaltungsstätte an der Martinusschule. Was ihn auszeichnet: Erfahrung, Dialogbereitschaft – und ein echter Blick fürs Machbare.

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Exkursion der CDU-Fischenich nach Garzweiler

Mit dem Bus ging es im April gemeinsam mit 40 Gästen nach Grevenbroich zum RWE-Infozentrum. Dort ist Start- und Zielpunkt der Betriebsbesichtigungen, die von RWE-Experten fachkundig begleitet werden. Hier wurde zunächst am Tagebaumodell und anhand eines Einführungsvortrages im sogenannten Kinosaal erklärt, was im Rahmen der Besichtigung zu sehen ist. Nach diesem kurzweiligen Vortrag über den Tagebau und das gesamte rheinische Revier ging es dann mit dem Bus in die Grube und die angrenzenden Rekultivierungsgebiete. Auch ein Besuch der Aussichtsplattform “Skywalk” gehörte zum Ausflugsprogramm und wurde von vielen Gästen für Erinnerungsfotos genutzt. Ausgetauscht wurde sich abschließend beim gemeinsamen Ausklang im Breitenbacher Hof.

Experten der Stadtwerke waren Gäste beim einem Themenstammtisch

„Bei den Starkregenereignissen der Jahre 2021 und 2022 wurden auch Straßen und Haushalte in unserem Ortsteil von den Wassermassen getroffen, die von der Kendenicher Flurflosse nach Fischenich strömten – und es ist zu befürchten, dass sich solche ‘Jahrhundertereignisse’ durch den Klimawandel in kürzeren Abständen wiederholen werden“, führte der Fischenicher CDU-Vorsitzende, Rüdiger Winkler, beim Bürgerstammtisch in das Thema Starkregen ein.

Die Stadtwerke Hürth haben in den letzten Jahren ein Team von Fachingenieuren unter der Leitung von Dr. Friedrich-Wilhelm Bolle zusammengestellt, die für Hürth Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel erarbeiten und deren Umsetzung begleiten. Nach einer Schwachstellenanalyse wurden auch für Fischenich Schwerpunkte identifiziert. In Fischenich ist das Gebiet entlang der Vorgebirgsstraße und die Häuser Am Alten Markt am meisten gefährdet. Für dieses Problem konnten die Experten der Stadtwerke aber eine Planung vorstellen, die eine Neugestaltung der Versickerung auf der Kendenicher Flurflosse und Wasserumlenkungsmaßnahmen über die Vorgebirgsstraße vorsehen, die dann die Gefahr weitgehend bannen können. „Die Umsetzung dieser Maßnahmen kann aber erst mit den Baumaßnahmen zur Sanierung der Raiffeisenstraße in den Jahren ab 2027 erfolgen, da erst dann Schutzvorkehrungen für die tiefer liegenden Teile dieser Straße angelegt werden“, betont Stadtratsmitglied Dirk Schüller.

Damit sich die Bevölkerung auf mögliche Starkregenereignisse vorbereiten kann, sind virtuelle Starkregengefahrenkarten im Internet veröffentlicht worden, auf denen grundstücksgenau mögliche Fließrichtungen und Wassertiefen erkennbar sind.

CDU und Grüne gaben schon 2016 Anstoß für die Planung

„Mit der heutigen Eröffnung des Radweges zwischen Fischenich, Hermülheim und Efferen kommt ein wichtiges Verkehrsprojekt zum Abschluss, das wir vor fast einem Jahrzehnt angestoßen haben“, freut sich Rüdiger Winkler, Sprecher der CDU-Fraktion im Planungsausschuss.

Im April 2016 hatte die Koalition aus CDU und Grünen im Hürther Planungsausschuss die Verwaltung um die Prüfung eines Radweges zwischen Fischenich und Efferen entlang der Trasse der Stadtbahn gebeten. Im folgenden Jahr wurde dann ein externes Planungsbüro beauftragt und die ersten Gelder in den Haushalt eingestellt. Schon damals waren sich alle einig, dass eine unmittelbare Radwegeverbindung zwischen Fischenich und Efferen die Hürther Orte mit Stadtbahnhaltestellen leichter erreichbar macht und so eine schnelle Verbindung nach Köln und in der anderen Richtung nach Brühl und Bonn geschaffen wird.

„Im Oktober letzten Jahres wurde schließlich mit dem spektakulären Einsatz der Rad-Gehweg-Brücke über die B265n ein letztes, wichtiges Teilstück zur Fertigstellung dieser Radwegeverbindung zwischen der Thielstraße in Hermülheim und der KVB-Haltestelle in Hürth-Fischenich erbaut. „Unser Ziel war, einen schnelleren Weg für Radfahrende zu schaffen. Wir sind glücklich, hiermit ein weiteres Puzzleteil zur Mobilitätswende in Hürth setzen zu können“, kommentiert CDU-Fraktionsvorsitzender Bjørn Burzinski die Einweihung des Radweges entlang der Linie 18.

Ein wichtiges Projekt für den Radverkehr in Hürth feiert somit heute seine Fertigstellung. Die CDU Hürth wünscht allzeit gute Fahrt!

Was lange gefordert wurde, ist seit Juni dieses Jahres Realität: Auf der Bonnstraße in Fischenich gilt durchgehend Tempo 30. „Nicht zuletzt bei der Diskussion der Geschwindigkeitsbeschränkung im Rahmen unseres letzten Stammtisches wurde aber deutlich, dass die Beschilderung allein nicht ausreicht, damit alle Verkehrsteilnehmer tatsächlich langsamer fahren. Das kann nur durch regelmäßige Kontrollen erreicht werden“, stellen die Fischenicher CDU-Stadträte Dirk Schüller und Rüdiger Winkler fest. „Wir sind aber mit dem Kreis und der Hürther Verwaltung im Gespräch, um hier mehr zu erreichen.