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„Winterrasen sollen ökologischer und ökonomischer sein als Kunstrasenplätze“, zitiert der CDU-Fraktionsvorsitzende Bjørn Burzinski einen Zeitungsartikel, der vor zwei Wochen die Herzen aller Amateurfußballer höher schlagen ließ. Ob dieses Modell auch eine sinnvolle Alternative für den SV Kendenich darstellt, der seinen Spielbetrieb auf einem Tennenplatz aufrecht erhält, soll nun von der Verwaltung überprüft werden.

„Vor allem in Süddeutschland werden solche Plätze zunehmend angelegt. Wir beantragten daher von der Verwaltung, dass sie den Ausschuss in seiner nächsten Sitzung über die Investitionskosten sowie Bewirtschaftungs- und Pflegekosten in Gegenüberstellung zur Nutzungsdauer unterrichtet“, erläutert auch CDU-Ratsherr Sebastian Horst den Antrag seiner Fraktion.

Die Verwaltung wurde aber auch gebeten, die Bedarfe des SV Kendenich und die Nutzungszeiten des Sportplatzes in Fischenich abzustimmen. Möglicherweise bestünden hier Möglichkeiten für beide Vereine, einen Platz zu teilen. So sei es dem SV Kendenich damals zugesagt worden, ergänzt Burzinski.

„In 2019 werde alle weiterführenden Schulen in Hürth flächendeckend mit WLAN ausgestattet sein“, freut sich Georg Fabian, schulpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Einzige Ausnahme bleiben die Gebäudeteile des EMG, die unmittelbar vor der Sanierung stehen.

Die Stadtverwaltung bestätigte im Bildungsausschuss den planmäßigen Ausbau. Neben den weiterführenden Schulen werden in den nächsten zwei Monaten auch die Grundschulen in Kendenich und Berrenrath vollständig mit WLAN ausgestattet, abschließende Arbeiten am Schulstandort Efferen werden durchgeführt, nachdem bereits im vergangenen Jahr das Hauptgebäude versorgt wurde.

Die Versorgung der verbleibenden sechs Grundschulen ist für das Jahr 2020 geplant. „Wir fühlen uns mit unserer Initiative, den WLAN-Ausbau voranzutreiben, bestätigt. Mit der IT-Infrastruktur vor Ort wird die wichtige Grundlage für die Förderung der Medienkompetenz der Hürther Schülerinnen und Schüler gelegt“, stellt der CDU-Fraktionsvorsitzende Bjørn Burzinski fest. Auch die Schulen bestätigten im Ausschuss die gute Zusammenarbeit mit der Verwaltung in diesem Bereich.

Finanzielle Unterstützung wird künftig durch die Mittel des Digitalpakts Schule erwartet. Die Bundesregierung stellt den Schulen hiermit in den nächsten Jahren insgesamt 5 Mrd. Euro. Das Land NRW hat nun die Förderrichtlinien festgelegt, um diese Mittel an die Schulträger weiter zu geben. „Mit der externen Beratung, die wir zur Umsetzung der Medienkonzepte eingefordert hatten, ist ein ganzheitliches Vorgehen gewährleistet, das alle Perspektiven zu dem Thema in den Blick nimmt“, erläutert Fabian das Vorgehen.  Es sei wichtig, dass alle Hürther Schülerinnen und Schüler unter annähernd gleichen Bedingungen lernen.

Preisentwicklung für die Kunden sichern

Der Verwaltungsrat hat gestern beschlossen, die Geschäftsordnung für den Vorstand der Stadtwerke Hürth zu ändern. Demnach ist nun der Vorstandssprecher Stefan Welsch für die Sparte Fernwärme alleinverantwortlich. Die bisherige Verantwortung für den Bereich lag bei Vorstandsmitglied Dr. Dirk Ahrens-Salzsieder.

Rüdiger Winkler, CDU-Sprecher im Verwaltungsrat, erklärt dazu: „Die komplexen Vertragsverhandlungen zur Sicherstellung der Fernwärmeversorgung werden bis über den Jahreswechsel andauern. Aufgrund der Kostenentwicklung im Projekt, die jüngst Gegenstand von Medienberichten war, ist es dringend erforderlich, die Zuständigkeiten eindeutig zuzuordnen. Damit wird auch deutlich, dass wir eine Neuaufstellung des Projektes wollen.“

Die Kostenentwicklung im Projekt Fernwärme wird von den Christdemokraten kritisch gesehen. „Wir haben den seinerzeit verantwortlichen Vorstand Dr. Ahrens-Salzsieder bereits im Mai dieses Jahres beauftragt, dem Verwaltungsrat einen wirtschaftlichen Überblick über das Fernwärmeprojekt zu geben und die Auswirkungen der massiven Kostensteigerungen auf die Kunden darzustellen. Zugleich sollte eine neue Projektkonzeption erarbeitet werden. Wir haben hierfür bis heute keine Vorlage vom technischen Vorstand erhalten. Insofern ist eine Neuaufstellung erforderlich“, macht Gudrun Baer, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende deutlich.

„Wir hoffen, dass wir in der nächsten Sitzung des Verwaltungsrates endlich mehr Licht in der Sache erhalten. In Hinblick auf die Bedeutung der Fernwärme ist es nicht nachvollziehbar, dass die Vertreter von SPD, Linken und Freien Wählern im Verwaltungsrat die Entscheidung zur Änderung der Geschäftsordnung, mit der eine transparentere Projektverantwortung erfolgen soll, mittels Vertagung blockieren wollten. Im Sinne eines verantwortungsbewussten Handelns im Interesse der Fernwärmekunden haben die Vertreter von CDU und Grünen die Änderung dann mit Mehrheit beschlossen“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Bjørn Burzinski.

Sportunterricht und Vereinssport wird so auch während der Bauphase gewährleistet

„Mit dem Sporthallensanierungskonzept können wir den Sportunterricht an den Hürther Gymnasien sichern und zugleich Vereinsaktivitäten aufrechterhalten“, teilt CDU-Fraktionsvorsitzender Bjørn Burzinski mit. Das Sporthallensanierungskonzept beinhaltet den Neubau einer Dreifachsporthalle am ASG, die Sanierung der dort vorhandenen Sporthalle im Bestand sowie den Abriss und Neubau einer Vierfachsporthalle am EMG. „Der marode Zustand der beiden bestehenden Hallen an den Standorten der Hürther Gymnasien ist bekannt. Zudem wird der Bedarf mit steigenden Schülerzahlen und der Wiedereinführung von G9 eher größer als kleiner“, so Burzinski

Zunächst entsteht an der Sudetenstraße eine neue Dreifachsporthalle, die während des folgenden Abrisses und Neubaus der Sporthalle an der Bonnstraße auch durch das EMG genutzt werden soll. Nach der Fertigstellung der neuen Vierfachhalle am EMG wird im letzten Schritt die alte Halle am ASG saniert wird. „Der vorausschauende Vorschlag der Verwaltung mit sukzessiven Arbeiten an den beiden Standorten gewährleistet die Fortsetzung des Schul- und Vereinssports und löst das Dilemma, zwischenzeitlich keine ausreichenden Hallenflächen zur Verfügung stellen zu können“, freut sich CDU-Ratsmitglied Gerd Fabian.

Bereits für das Haushaltsjahr 2020 sollen Planungsmittel bereit gestellt werden, um mit dem Neubau der Halle an der Sudetenstraße im Jahr 2021 zu beginnen.

Die Realisierung der Verlängerung der Stadtbahnlinie 18 zum Einkaufszentrum in Hürth-Mitte ist ein Projekt, das wir seit Jahren verfolgen. Die Zeit ist reif, dieses Klimaprojekt jetzt ernsthaft anzugehen“, erklärt Hürths CDU-Ratsmitglied und verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion Gerd Fabian. Im Planungsausschuss stellte die Verwaltung Schritte zur Realisierung der Stadtbahnverlängerung dar.

Zunächst sind Startgespräche mit Vertretern der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB), der Häfen und Güterverkehr Köln (HGK), dem Zweckverband Nahverkehr Rheinland (NVR), dem Rhein-Erft-Kreis und der Bezirksregierung Köln vorgesehen. Es wird darum gehen, offene Fragestellungen zu in den Bereichen Trassierung, Betrieb, Baurecht, etc. abzuklären.

Voraussetzung für die erforderliche Taktverdichtung der Linie 18 ist die Unterführung der Stadtbahn im Kreuzungsbereich Militärringstraße / Luxemburger Straße, die sich zurzeit im Planfeststellungsverfahren befindet. Fraktionsvorsitzender Bjoern Burzinski: „Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Stadtbahnverlängerung nach Hürth-Mitte in den Blick zu nehmen.“

Beim Blick auf die Kirchturmuhren von St. Katharina wunderten sich viele Alt-Hürther nach dem Winter 2017/2018: Durch die Witterung ist bei drei Zifferblättern die Farbe abgeplatzt. „Eins der vier Ziffernblätter ist derzeit zum Nachbau bei einem Hersteller in Herford. Die Erneuerung aller Ziffernblätter erfolgt im Spätsommer“, so CDU-Ratsherr und Mitglied im Kirchenvorstand Bjørn Burzinski.

„Welche Flächen in Hürth in der Zukunft bebaut werden sollen, hat der Stadtrat in einem Wohnbaulandkonzept festgelegt“, sagt Ratsherr Bjørn Burzinski. Der Innenbereich zwischen Kendenicher Straße – Bergstraße – Bahnlinie ist als Potenzialfläche aufgeführt. Derzeit ist der Bereich im Flächennutzungsplan (FNP) überwiegend als Grünfläche dargestellt. Auch ein Bebauungsplan besteht nicht. Der Bereich liegt im Einwirkungsbereich […]

In Hürth entstehen Sozialwohnungen

Wer will fleißige Handwerker sehen, der kann diese an Baustellen der GWG Rhein-Erft antreffen. Das kommunale Wohnungsbauunternehmen mit Sitz in Hürth betreibt zurzeit ca. 3.000 Wohneinheiten auf ungefähr 365.000 qm Grundstücksfläche, die ein attraktives Wohnen zu bezahlbaren Mieten gewährleistet. Hinzu kommen noch über 600 verwaltete Wohnungen.

Gesellschafter der GWG Rhein-Erft sind die Städte Frechen, Pulheim, Köln, die Stadtwerke Hürth und Wesseling sowie die Kreissparkasse Köln. „Ein gutes Beispiel für erfolgreiche kommunale Zusammenarbeit in unserer Region“, so Gesellschaftervertreter für die Stadtwerke Hürth, Otto Winkelhag: „Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Erreichen der Ziele: die Versorgung breiter Bevölkerungsschichten mit Wohn- und Lebensraum mit Nachhaltigkeit.“ Grundlage sind die Einhaltungen der Quote der Neubauwohnungen, die mit öffentlichen Mitteln gefördert werden, von mindestens 50 % und die konsequente Einstellung der bisherigen Jahresüberschüsse in Rücklagen. Diese Kapitalstärke kommt in nicht geringem Umfang den Hürther Bürgern zugute.

Im Bau:
Efferen, zwei Projekte auf der Krankenhausstraße 150- 160 und 151-153 befinden sich in der konkreten Umsetzungsphase. Bis Oktober 2020 werden 44 Wohnungen (davon 8 neue) saniert und modernisiert. Perspektiven für ein neues Zuhause bieten folgende Neubaumaßnahmen:
Hermülheim, Fritz-Räcke-Straße: 15 Wohnungen frei finanziert, Bauzeit: Dez. 2019 – Juli 2021
Fischenich, Drafenstraße: 10 Wohnungen öffentl. gefördert, Bauzeit: Anf. 2020 – Okt. 2020
Gleuel, Hermülheimer Straße: 8 Wohnungen öffentl. gefördert, Bauzeit: Juli 2019 – 2020
Fischenich, Bonnstraße: 46 Wohnungen 30 öffentl. gefördert, Bezug 2.-4. Quartal 2020

In Planung:
Kalscheuren, 45 Wohnungen 1/3 öffentl. gefördert
Berrenrath, 10 Wohnungen öffentl. gefördert
Hermülheim, 45 Wohnungen frei finanziert


„Darüber hinaus sind Grundstücksbevorratungskäufe vorgenommen und Projektplanungsentwicklungen angestoßen worden, die weitere umfangreiche Bauaktivitäten im Hürther Raum in naher Zukunft nach sich ziehen werden“, blickt Fraktionschef Bjørn Burzinski positiv in die Zukunft.

Zu Beginn der Wahlperiode bestand in Hürth in punkto Breitbandausbau noch großer Nachholbedarf. Mit der Firma Netcologne wurde dann 2016 der Ausbau für die Haushaltskunden in den Stadtteilen begonnen. „Auch wenn das Heil der Welt nicht nur in digitalen Welten zu suchen ist, nimmt der Anteil der digitalen Anwendungen, die unser Leben beeinflussen, stark zu. Dem müssen und wollen wir Rechnung tragen, wie bspw. im Bildungsbereich. So sind die Mittel, die die Schulen zur Beschaffung von Technik einsetzen können, deutlich erhöht worden. Und alle Schulen erhalten spätestens bis Ende nächsten Jahres Wlan. Schritt für Schritt wird aufgeholt, was in der Vergangenheit brachlag“, berichtet CDU-Fraktionsvorsitzender Bjørn Burzinski.

Im Bereich der Breitbandanschlüsse konnte der Bedarf aber noch nicht überall gedeckt werden – sowohl für die Schulen, als auch in einigen Gewerbegebieten. Die bisherigen Versuche privater Telekommunikationsunternehmen zum weiteren Ausbau des Breitbandnetzes in ebenjenen unterversorgten, weißen Flecken auf der Karte waren nicht erfolgreich. Die CDU-Vertreter im Verwaltungsrat der Stadtwerke Hürth setzen sich nun dafür ein, dass untersucht wird, ob die Stadtwerke in dieses Geschäftsfeld einsteigen können.

„Wenn sich kein Privatunternehmen findet, um den Breitbandausbau als eminent wichtigen Teil der Infrastruktur vorzunehmen, muss neu darüber nachgedacht werden, inwiefern die öffentliche Hand tätig werden kann“, so Rüdiger Winkler, Sprecher der CDU im Verwaltungsrat. „Für den Fall, dass sich ein solcher Ausbau – auch unter der Option von Fördermitteln – als wirtschaftlich tragfähig herauskristallisieren sollte, unterstützen wir das Anliegen von Bürgermeister Dirk Breuer, die SWH mit einer solchen Aufgabe zu betrauen.“

„Die Verwaltung hat uns in der Sitzung des Sozialausschusses zugesichert, dass die Betreuung aller Flüchtlinge gesichert ist. Das gilt auch für das Wohnmodul in Stotzheim, in dem schutzbedürftige Frauen untergebracht sind“, stellt der CDU-Fraktionsvorsitzende Bjørn Burzinski den Sachverhalt dar. In der eigens geschaffenen Abteilung für Flüchtlinge übernehmen diese Aufgaben insgesamt neun kompetente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Jeder Ruf nach Finanzmitteln für eine weitere Beratung durch externe Fachkräfte stellt die Leitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Frage“, ärgert sich Burzinski. Außerdem sieht er die kontinuierliche Fortsetzung der Betreuung gefährdet, wenn die Leistung durch die Stadt erst ausgeschrieben werde müsse.

„Zeitliche Verzögerungen lassen wir nicht zu, weil wir eine Verantwortung für die Menschen haben, die zu uns kommen. Deshalb begrüßen wir, dass die Verwaltung der Pflicht nachkommt“, so CDU-Ratsmitglied Georg Fabian.

Nach sechs Monaten soll die Arbeit evaluiert werden.