CDU sieht Anmeldungen an weiterführenden Schulen positiv

„Die Anmeldezahlen zum neuen Schuljahr belegen eindrucksvoll, wie groß die Nachfrage nach Schulplätzen an Gymnasien und Gesamtschule in Hürth weiterhin ist. Besonders erfreulich ist, dass am Ernst-Mach-Gymnasium durch die geplante Einrichtung einer weiteren Klasse allen interessierten Schülerinnen und Schülern eine Chance geboten werden kann“, betont Ulrich Klugius, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion.

Ratsmitglied Melissa Dinges ergänzt: „Mit der zusätzlichen Klasse am EMG stellt die Stadt Hürth sicher, dass die Kinder, die am Albert-Schweitzer-Gymnasium keinen Platz mehr bekommen haben, dennoch einen Gymnasialplatz in Hürth erhalten. So reagieren Schulleitungen und Verwaltung verantwortungsvoll auf den Anmeldeüberhang und sichern gemeinsam die hohe Bildungsqualität, die die Eltern und Schülerinnen und Schüler in unserer Stadt schätzen.“

Aktuelle Anmeldesituation:

  • Gesamtschule Hürth: 233 Anmeldungen, 135 Plätze vergeben, 98 Anmeldungen konnten aufgrund der Kapazitätsgrenze nicht berücksichtigt werden.
  • Gymnasien:
    • Ernst-Mach-Gymnasium (EMG): 154 Anmeldungen bei zunächst 150 verfügbaren Plätzen. Durch die zusätzliche Klasse erhalten auch die Kinder, die am ASG keinen Platz bekommen haben, einen Gymnasialplatz. Der Antrag bei der Bezirksregierung Köln erfolgt nach Abstimmung mit der Schulleitung.
    • Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG): 201 Anmeldungen bei 180 Plätzen.
  • Gemeinschaftshauptschule: 19 Anmeldungen – alle Schülerinnen und Schüler können aufgenommen werden.
  • Friedrich-Ebert-Realschule: 119 Anmeldungen bei 150 verfügbaren Plätzen – ebenfalls können alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden.

Für die Schülerinnen und Schüler, die zunächst keinen Platz an der Gesamtschule erhalten konnten, bestehen weiterhin gute Perspektiven innerhalb Hürths: Sie haben die Möglichkeit genutzt, sich an anderen weiterführenden Schulen im Stadtgebiet zu bewerben, wo sie zwischenzeitlich angenommen wurden. Damit zeigt sich, dass das differenzierte Schulangebot in Hürth insgesamt tragfähig ist und den Bedarf der Familien zuverlässig auffängt.

Die CDU-Fraktion unterstützt auch künftig eine bedarfsgerechte Schulausstattung in Hürth und setzt sich für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Bildungsangebote ein, um allen Schülerinnen und Schülern optimale Lernbedingungen zu bieten.

CDU sieht bessere Bildungschancen für alle Kinder

„Die Teilnahme der Deutschherrenschule am Startchancen-Programm von Bund und Land ist ein wichtiger Schritt, um allen Kindern gerechte Bildungschancen zu eröffnen“, betont Ulrich Klugius, Sprecher der CDU-Fraktion im Bildungsausschuss. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Hürth begrüßt damit ausdrücklich die Aufnahme der Katholischen Grundschule Hermülheim, Deutschherrenschule, in das Programm, durch das allein in NRW mehr als 900 Schulen gefördert werden.

Das Bildungsförderungsprogramm zielt darauf ab, Schülerinnen und Schüler in herausfordernden Lebenslagen zu unterstützen, ihre Basiskompetenzen in Lesen, Schreiben und Rechnen zu stärken und eine bessere soziale Integration zu ermöglichen. Mit dem Investitionsbudget, dem Chancenbudget und dem Personalbudget werden die schulische Infrastruktur, die Unterrichtsqualität und die Betreuung der Schülerinnen und Schüler nachhaltig verbessert.

Die Deutschherrenschule wurde von der Bezirksregierung Köln als geeignete Schule für die Aufnahme ab dem Schuljahr 2025/2026 ausgewählt. Das Programm hat eine Laufzeit von insgesamt zehn Jahren und bietet neben der baulichen Modernisierung der Schule auch Mittel für digitale Werkzeuge, Bewegungslandschaften, Lern- und Kommunikationsangebote sowie die Erweiterung des Personals, etwa durch zusätzliche Sozialpädagoginnen und Fachkräfte.

„Besonders erfreulich ist, dass durch das Programm konkrete Maßnahmen zur Förderung von Lesen, Rechnen und Schreiben umgesetzt werden können“, ergänzt Katharina Lang, CDU-Ratsmitglied. „Damit stärken wir die Kinder individuell und nachhaltig – das ist eine Investition in die Zukunft unserer Stadt.“

Die CDU-Fraktion wird die Umsetzung des Programms eng begleiten und die erfolgreiche Verwendung der Fördermittel gemeinsam mit der Schule und dem Schulträger sicherstellen.

Hürther Schulen und Vereinssport sollen profitieren

„Die aktuellen Entwicklungen beim Sporthallensanierungskonzept zeigen, wie wichtig sorgfältige Planung und ein enger Austausch mit den Schulen sind“, erklärt Ulrich Klugius, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Um trotz angespannter Kassen die ambitionierten Pläne im Bereich Turnhallensanierung auch umzusetzen, seien Stadt und Politik im besonderen Maße gefordert.

Und das CDU-Ratsmitglied Tim Bong betont: „Sollten sich die jüngsten Pläne der Verwaltung im Einvernehmen mit den Schulen verwirklichen lassen, könnten die Anpassungen wichtige Investitionen sichern und gleichzeitig mehrere Millionen Euro einsparen.“

Nach aktuellen Prüfungen der Verwaltung soll die neue Sporthalle am ASG nicht wie ursprünglich geplant versenkt werden. Zudem könnte es wirtschaftlich sinnvoller sein, die alte Sporthalle am ASG nicht abzureißen, sondern zu sanieren. Durch diese Änderungen könnten nach ersten Berechnungen rund 3 Millionen Euro Baukosten eingespart werden. In ersten Gesprächen und in der Sitzung des Bildungsausschusses am Mittwoch, 18.3.2026, hat die Schulleitung des ASG Unterstützung für diese beiden Ideen signalisiert.

Strittig ist indes noch der Vorschlag der Verwaltung, fünf der vom ASG schon zum nächsten Schuljahr benötigten Unterrichtsräume im Gebäudebestand unterzubringen. Weitere Räume sollen nach Vorstellung der Verwaltung durch Um- und Anbauten oder modulare Lösungen entstehen. Dadurch würde sich unterm Strich die bisher vorgesehene Integration zusätzlicher Unterrichtsräume in den Neubau einer Dreifachsporthalle erübrigen.

Die CDU-Fraktion unterstützt die Bemühungen von Verwaltung und Schulleitung, einvernehmlich wirtschaftlich tragfähige Lösungen für die Turnhallenbauten zu suchen und den Bau möglichst kostengünstig zu gestalten.

Sozial gestaffelte Elternfinanzierung für iPads an Hürther Schulen beschlossen

Der Ausschuss für Bildung, Soziales und Inklusion hat den Weg für eine neue Form der digitalen Ausstattung an den weiterführenden Schulen in Hürth freigemacht. In seiner jüngsten Sitzung beschloss das Gremium mit den Stimmen von CDU und Grünen die Einführung einer sozial gestaffelten Elternfinanzierung für iPads in der Jahrgangsstufe 9. Das Modell soll ab dem Schuljahr 2026/2027 greifen.

Kern des Konzepts ist, dass Eltern die Geräte grundsätzlich selbst anschaffen, dabei aber von Zuschüssen der Stadt profitieren. Je nach Einkommens- und Familiensituation übernimmt die Stadt Hürth zwischen 50 und 100 Prozent der Kosten.

Die Idee wurde auf Initiative der CDU-Fraktion entwickelt und gemeinsam mit dem Koalitionspartner Bündnis 90/Die Grünen weiter ausgestaltet. „Digitale Bildung darf keine soziale Frage sein“, sagte Ulrich Klugius, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion. Mit dem nun beschlossenen Modell werde sichergestellt, dass auch Kinder aus kinderreichen oder einkommensschwächeren Familien ein eigenes Endgerät erhalten können.

„Hier hat die Verwaltung einen ausgewogenen Vorschlag entwickelt, der auf Vorschlag von CDU und Grünen noch einmal ausdifferenziert wurde“, ergänzt der CDU-Fraktionsvorsitzende Bjørn Burzinski. „Schade, dass sich SPD und Linke diesen Unterstützungsmöglichkeiten nicht anschließen konnten, um die flächendeckende Ausstattung der Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten ab der Klasse 9 zu realisieren.“

Dass CDU und Grüne das Modell der Förderung eigener Geräte gezielt ab der Jahrgangsstufe 9 gefordert hatten, folgt der Überzeugung, dass digitale Bildung nicht mit dem Unterricht endet. „Eigene Geräte ermöglichen auch die private Anwendung in der Freizeit sowie die Nutzung während der Berufsausbildung“, so Burzinski.

Georg Fabian, sachkundiger Bürger der CDU im Schulausschuss, unterstützt diesen Vorstoß: „Nach der schulischen Bildung ist der Übergang von der Schule in die Ausbildung ein entscheidender Moment. Wenn junge Menschen dann bereits mit einem eigenen digitalen Endgerät arbeiten können, ist das ein klarer Vorteil.“

Mit dem Beschluss des Ausschusses ist die Einführung des Modells jedoch noch nicht automatisch an allen Schulen gesetzt. Nun liegt es an den weiterführenden Schulen selbst, in ihren Schulkonferenzen zu entscheiden, ob sie die 1:1-Ausstattung über die Elternfinanzierung zum kommenden Schuljahr einführen wollen. Schulen, die sich zunächst gegen eine Einführung entscheiden, werden weiterhin gemäß Medienentwicklungsplan ausgestattet: Die Stadt stellt dort digitale Endgeräte im Verhältnis eins zu zwei zur Verfügung, also ein Gerät für jeweils zwei Schülerinnen oder Schüler, so wie es auch in den Klassenstufen 5 bis 8 der Fall ist. Hierfür hatten sich CDU und Grüne ebenfalls stark gemacht.

Die Stadtverwaltung wird die Schulen über die Rahmenbedingungen informieren und die organisatorische Umsetzung vorbereiten. Die Eltern sollen die Geräte im Rahmen eines zentralen Bestellverfahrens erwerben können.

Die Klassen in den Hürther Grundschulen sollen auch im kommenden Schuljahr überschaubar bleiben. Der Ausschuss für Bildung, Soziales und Inklusion hat beschlossen, die Größe der Schuleingangsklassen im Schuljahr 2026/2027 auf maximal 25 Kinder zu begrenzen. Der Beschluss fand die volle Unterstützung von CDU und Grünen.

„Dass wir dem einhelligen Wunsch aller Schulleitungen folgen können, ist ein wichtiges Signal für gute Lernbedingungen“, sagte Bjørn Burzinski, Fraktionsvorsitzender der CDU im Rat der Stadt Hürth. Die Begrenzung der Klassenstärke sei eine bewusste Entscheidung zugunsten der Kinder und der Arbeit an den Schulen.

Auch Ulrich Klugius, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, begrüßt den Beschluss. „Gerade in den ersten Schuljahren profitieren Kinder davon, wenn Lehrkräfte mehr Zeit für jedes einzelne Kind haben“, sagte Klugius. Kleinere Klassen erleichterten individuelle Förderung und sorgten für mehr Ruhe im Unterricht. „Mit unseren Investitionsprogrammen in den vergangenen Jahren und der Gründung der neuen Grundschule im Zentrum haben wir die notwendigen räumlichen Bedingungen geschaffen, die Klassengröße, die das Schulgesetz vorschreibt, weit zu unterbieten und bessere Lernbedingungen zu schaffen“, ergänzt Klugius.

Rechtlich wären in Nordrhein-Westfalen Klassen mit bis zu 29 Schülerinnen und Schülern möglich. Die Hürther Schulen hatten jedoch geschlossen darum gebeten, die Klassenstärken erneut zu begrenzen. Hintergrund sind unter anderem steigender Förder- und Sprachbedarf sowie zunehmend heterogene Lerngruppen.

Die Regelung gilt einheitlich für alle Grundschulen im Stadtgebiet und ausschließlich für das Schuljahr 2026/2027. Sie steht im Einklang mit der gesamtstädtischen Schulentwicklungsplanung und berücksichtigt sowohl pädagogische als auch räumliche Voraussetzungen an den einzelnen Standorten.

Mit dem Beschluss unterstreicht die Stadt Hürth ihren Anspruch, trotz wachsender Herausforderungen gute Rahmenbedingungen für den Schulstart zu schaffen.

Der Einsatz von Ratsmitglied Thomas Klug (CDU) zahlt sich aus


„Mit der Vereinbarung im Koalitionsvertrag haben wir festgehalten, dass wir die Umwandlung des alten Tennenplatzes in Kendenich in einen Kunstrasenplatz anstreben. Nun freue ich mich, dass wir im Sportausschuss den Startschuss zur Realisierung gegeben haben“, so das Kendenicher Ratsmitglied und Ortsvorsteher Thomas Klug (CDU).


Klug hat sich die letzten Jahre unermüdlich dafür eingesetzt, dass mit Kendenich auch der letzte Stadtteil einen zeitgemäßen Sportplatz bekommt, der ganzjährig bespielbar ist. „Als Vertreter für Kendenich wollte ich dem Verein, der nicht nur sportlich eine wichtige Rolle in unserem Ortsleben spielt, eine Perspektive bieten. Ich freue mich, dass wir das Anliegen auf meine Initiative bereits ins Wahlprogramm der CDU und die Umwandlung des Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz im Koalitionsvertrag aufgenommen haben“, erläutert Klug.


Nun wurde die Verwaltung vom Fachausschuss beauftragt ein Bodengutachten aus Mitteln der Sportpauschale in Auftrag zu geben. Die Prüfung der Bodenbeschaffenheit soll auf Grundlage der für den Ligabetrieb geltenden Mindestplatzgröße von 90 m Spielfeldlänge und 45 m Spielfeldbreite erfolgen. Bevor das Vorhaben Kunstrasen jedoch weiterverfolgt werden kann, müssen Kosten realistisch eingeschätzt werden. „Die Kosten für den zuletzt in Berrenrath geplanten Kunstrasenplatz sind aufgrund problematischer Bodenverhältnisse nämlich immens gestiegen. Daher gilt es für Kendenich potenzielle Mehrkosten im Blick zu behalten und am Ende eine klar bezifferte Sanierungsmaßnahme in Auftrag zur geben“, mahnt Sebastian Horst, sportpolitischer Sprecher der CDU, betont aber ausdrücklich: „Damit stellen wir nicht das erklärte Ziel in Frage, wollen aber für alle Seiten Planungssicherheit erreichen.“ Denn Pächter des Platzes soll nach dem sogenannten Hürther Modell der SV Kendenich selbst werden. „Der Verein wird dann auch Bauherr und nimmt den Kredit zur Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen auf. Die Stadt zahlt die Raten“, erklärt Horst.


Derweil sieht die Verwaltung einen Kunstrasenplatz mit der bestehenden 400 m-Rundlaufbahn vor, die nur auf den vorderen 100 Metern mit einem Tartanbelag versehen wird. Die Weitsprunganlage schließt an den Tartanabschnitt an. Dies wäre schulisch ideal, wirtschaftlich umsetzbar und würde auch der Vereinsnutzung gerecht werden. „Neben dem Schulsport soll nämlich natürlich auch der Trainings- und Spielbetrieb des SV Kendenich vom neuen Sportplatz profitieren“, so Klug.


Die Kosten für eine Umwandlung des Tennenplatzes in ein Spielfeld mit Kunstrasen werden, nach der hier besprochenen Variante, auf 1,1 Mio. Euro geschätzt. Die jährlichen Aufwendungen zur Pflege des Platzes sollen mit 10.000 bis 20.000 Euro unter denen für einen Tennenplatz liegen.


„Wir sehen der Prüfung positiv entgegen und freuen uns, dass dem SV Kendenich eine Perspektive geboten wird, um die der Verein so lange gekämpft hat“, so Klug und Horst abschließend.

Die Hürther Schulen erleben das größte Technik-Update seit Jahren. CDU und Grünen haben im Stadtrat eine Grundausstattung mit digitalen Endgeräten im Verhältnis 1:2 an allen weiterführenden Schulen durchgesetzt – auf zwei Schüler kommt ein iPad.

Ab dem Schuljahr 2026/27 können alle weiterführenden Schulen ein 1:1-Modell für die 9. Jahrgangsstufe einführen. Eltern können freiwillig ein iPad für ihr Kind anschaffen, wobei die Stadt mindestens die Hälfte der Kosten übernimmt. Das iPad wird Eigentum der Schüler und kann privat genutzt werden.

„Wir wollen keine starren Vorgaben, sondern ein Modell, das den Bedarfen vor Ort gerecht wird“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Bjørn Burzinski.

Das Albert-Schweitzer-Gymnasium ist hierbei bereits Vorreiter. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 arbeiten schon mit eigenen iPads; etwa 80 Prozent der Eltern haben sich für die Anschaffung entschieden. Der Förderverein stellt Leihgeräte zur Verfügung.

„Die Erfahrungen am ASG zeigen, dass freiwillige Elternbeteiligung gut funktioniert“, sagt Ulrich Klugius, Sprecher der CDU im Bildungsausschuss. Auch die Hürther Grundschulen werden innerhalb von fünf Jahren im Verhältnis 1:4 mit iPads ausgestattet und erhalten interaktive Smartboards.

„Wir investieren insgesamt fast 10 Mio. Euro in den nächsten 5 Jahren. Unser Ziel ist eine digitale Infrastruktur, die mehr als eine Grundversorgung ermöglicht“, so Klugius .

Die CDU Hürth-Gleuel setzt sich für die dringend notwendige Erneuerung der Brüder-Grimm-Gemeinschaftsgrundschule ein. Das Schulgebäude von 1966 befindet sich in einem sanierungswürdigen Zustand. Ortsvorsteher Heinz-Werner Kriesch erklärt: „Die Schule ist in die Jahre gekommen. Dazu hat das Hochwasserereignis im Jahr 2021 das Kellergeschoss massiv geschädigt. Anforderungen an den Brandschutz und der Bauzeit bedingte Schadstoffe erfordern eine umfangreiche Baumaßnehme, um unseren Kindern eine moderne Lernumgebung zu bieten.“


Die CDU unterstützt die Durchführung einer Machbarkeitsstudie, um verschiedene Entwurfsansätze für Sanierungsarbeiten oder einen Neubau zu prüfen. „Dabei ist wichtig, auch die Verlagerung von Unterrichtsräumen während der Bauzeit in den Blick zu nehmen“, so Ratskandidatin Nadine Heinzel.

Planungsausschuss beschließt Verkehrsversuch zur Verbesserung der Situation

Im Bereich der Efferener Grundschulen soll in einem Verkehrsversuch geprüft werden, wie die Probleme durch den Hol- und Bringverkehr abgemildert werden können. Dazu ist nicht nur vorgesehen, die Orsbeckstraße in Richtung Schulen und die Straße um den Overstolzenplatz in gegenläufiger Richtung als Einbahnstraße auszuweisen, sondern auch die Hol- und Bringzonen neu festzulegen. Diese sollen unter anderem auf der Kochstraße, der Jülichstraße und der Bahnstraße eingerichtet werden, um den Verkehr unmittelbar vor der Schule zu entzerren. Zur Verbesserung der Sicherheit war außerdem bei der Bürgeranhörung gewünscht worden, den Übergang über die Kochstraße zu verbessern und den Spielplatz auf dem Overstolzenplatz zu umzäunen. Beide Maßnahmen wurden vom Ausschuss ebenfalls beschlossen und sollen von den Stadtwerken zeitnah umgesetzt werden. Der Verkehrsversuch ist zunächst auf 12 Monate angesetzt, um ein volles Schuljahr bei der Evaluierung betrachten zu können.

„Wir hoffen, der jetzt beschlossene Verkehrsversuch entspannt die Situation vor den Grundschulen und führt insbesondere durch die Vermeidung des Begegnungsverkehrs auf der Orsbeckstraße, die häufig mit dem Befahren des Gehweges durch Kraftfahrzeuge verbunden war, zu mehr Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler. Die Auswirkungen der jetzt beschlossen Maßnahmen werden wir aufmerksam verfolgen,“ sagt der Verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Rüdiger Winkler.

CDU spricht sich für Pläne der Verwaltung aus

„Aufgrund der starken Belastung durch Vereins- und Schulsport ist der Kunstrasenplatz 1 im Salus-Park an der Sudetenstraße schneller abgenutzt als geplant“, beschreibt Sebastian Horst, Sprecher der CDU im Sportausschuss, die Situation.“ Die Verwaltung hat dem Sportausschuss deshalb einen Beschluss vorgeschlagen, die Oberfläche schnellstmöglich zu erneuern, damit der Schul- und Vereinssport dort gewährleistet ist.

Auftraggeber wird der Gaudeamus e.V. sein, der auch die Hälfte der Gesamtkosten trägt. Die andere Hälfte der Rückführung des Investitionskredits wird aus der städtischen Sportpauschale beglichen.

„Die CDU unterstützt diesen Vorschlag ausdrücklich“, so Horst, der zugleich das Engagement des Vereins lobt. „Leider konnten sich dem Vorschlag noch nicht alle Fraktionen anschließen und meldeten weiteren Beratungsbedarf an. Um jedoch bis zum nächsten Ausschuss im September keine Zeit zu verlieren, haben wir eine Vertagung der Abstimmung in die Ratssitzung Ende Mai vorgeschlagen, damit Schul- und Vereinssport weiter stattfinden können“, so Thomas Klug, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU.